
Meinung
Thomas Stuchlik meint: Über die Jahre habe ich die Marke Resident Evil schätzen gelernt. Von Teil 4 war ich allerdings noch nie ein Freund – doch bei Resident Evil 5 packte mich wieder die Spielfreude. Ich kämpfe mich verbissen durch die Zombiehorden; dank des ausbalancierten Spielverlaufs und der fairen Checkpoints kommt selten Frust auf. Auch grafisch fährt das packend inszenierte Abenteuer dicke Geschütze auf. Was ich jedoch vermisst habe, sind Schockmomente und gruselige Szenarien. Aufgrund des Action-Schwerpunkts kommt die Atmosphäre etwas kurz. Das größte Manko bildet jedoch die Linearität, die Euch nicht einmal das Zurückgehen in bereits besuchte Bereiche gestattet. Dennoch: Viele Anspielungen auf die vorigen Teile und bekannte Personen lassen mich wieder liebend gern ins Resident Evil-Universum eintauchen.
Oliver Schultes meint: Meine Kollegen können an Steuerungsdetails nörgeln oder den mitunter vorhersehbaren Spielverlauf kritisieren: Resident Evil 5 ist ein Action-Knaller, der etwaige Konkurrenz mit hervorragender Präsentation, tadellosem Koop-Modus, einwandfreier Spielbarkeit und riesigem Umfang schockt. Während der etwa 16 Stunden dauernden Kampagne gibt es nur ein, zwei kleine Durchhänger wie das aufgesetzt wirkende Spiegelverstell-Rätsel im Tomb Raider-Stil. Die gruselfreien, sehr technischen Schauplätze sind Geschmacksache: Insgesamt hatten die Levels in Resident Evil 4 aber mehr Flair und Wiedererkennungswert. Als Serienfan freute ich mich über das ein oder andere Aha-Erlebnis in Bezug auf die übergreifende Story – ein Meilenstein in Sachen interaktiver Erzählung ist allerdings auch Teil 5 nicht geworden.
Matthias Schmid meint: Es hat (zu) lange gedauert: Erst nach zehn Spielstunden hatte mich Resident Evil 5 komplett in den Bann gezogen; endlich wurden der Spielverlauf abwechslungsreicher, die Story besser und die Shootouts überraschender. In der ersten Spielhälfte haben mich das lineare Leveldesign und die vorhersehbaren Gegnerwellen (keiner da -> Artefakt geklaut -> 10 Feinde tauchen auf) stellenweise sogar gelangweilt. Überhaupt finde ich das Spiel in allerlei Hinsicht altmodisch: viele Menüs, viele Textfiles, viele Ladezeiten. Unnötigen Stress wiederum beschert mir das Echtzeit-Inventar, außerdem vermisse ich den Händler und das Kombinieren von Schätzen. Doch genug gemeckert: Auf der Habenseite stehen die Spitzengrafik, pompöse Bossfights, meine superschlaue Kollegin und der vielleicht beste Koop-Modus der Actionwelt.
Michael Herde meint: Trotz einiger altbackenen Entscheidungen der Entwickler hat das ungruselige Action-Fest bei mir gezündet: Der Umfang stimmt und der Wiederspielwert ist nicht zuletzt wegen des famosen Zweispieler-Modus enorm hoch. Das Koop-Konzept überzeugt zwar schon mit der hervorragenden KI-Partnerin, doch erst zu zweit läuft Resident Evil 5 zur Höchstform auf.











Teil 5 fand ich gar nicht so verkehrt. Mir hat er ganz gut gefallen, anders als das Original vom vierten Teil.
Und zu Teil 6 sage ich, daß er mir erstaunlich viel Spaß gemacht hatte. Gerade mit Leon und Ada. Ich konnte die viele negative Kritik nie nachvollziehen.
Weil es ein Hollywood-Action-Spiel war. So mies wie die Paul Anderson Filme.
Wieso schreiben viele teil 6 sei so sch…. Ich habe/hatte es gerne gespielt
Fand es ganz spaßig als ich gerafft habe, der Kollegin im SP-Modus alle Items wegzunehmen, weil die KI hummeldumm war 😀
REV ist noch “ok” gewesen, gerade im Co-Op Modus konnte man es sich antun. Ansonsten viel zu Action lastig, QTE und arg gescriptet. Aber natürlich besser als der Resident Evil Tiefpunkt VI.
“Immer noch ein klasse Action-Spiel” ist ein Fazit, dass hoffentlich nie wieder unter einem Resident Evil Teil der Hauptreihe stehen muss 😜
Teil 5 und 6 waren zu sehr in Hollywood verwurzelt.
Entgegen der meisten Meinungen, empfand ich RE 5 & 6 auch als kurzweilige Actionkost und habe diese gern (im Singleplayer) durchgespielt!
Im coop fand ich es auch super. Alleine habe ich es glaube ich nie gespielt.
War ein spaßig Koop Shooter mit unverbrauchte Setting und einfallsreiche Monster.