
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Der Begriff ‘sündiges Vergnügen’ wurde für Spiele wie Rumble Roses erfunden. Worauf die Entwickler ihr Hauptaugenmerk gelegt haben, ist offensichtlich: (Fast) alle Kämpferinnen protzen mit ungemein üppigen Maßen, die in knappen Outfits, bei krachigen Aktionen und vor allem im gänzlich schamlosen ‘Galerie’-Modus möglichst aufreizend präsentiert werden. Mission gelungen, dank technisch hochwertiger Umsetzung erfüllt die feine und detaillierte Optik das Ziel problemlos – prüde Prügelspieler sind hier fehl am Platz. Dass das Geschehen im Ring nicht zur reinen Spannerorgie ausufert, dafür sorgt das bewährte SmackDown!-Kampfsystem, das nur leicht vereinfacht wurde: Coole Moves und spannende Duelle klappen so einwandfrei und sorgen für Laune. Schade nur, dass es außer dem (motivierenden) Freischalten der Alternativ-Gesinnungen und -Outfits zu wenig zu tun gibt: Die Schlammkämpfe fallen sehr limitiert aus, ansonsten fehlt’s schlicht an Matchvarianten – bei einer Fortsetzung sollte sich Konami an der WWE-Konkurrenz orientieren. Spaß macht’s trotzdem auch so, schließlich gibt’s viel zu bewundern…









Ah die guten alten gendergerechten Spielezeiten… 😉
Mein Lieblingsspiel auf der PS2. Mit allen Charakteren durchgespielt, und auch oft im Multiplayer gegen Freunde oder Arbeitskollegen. Hat auch ein verdammt gutes Intro, daß ich fast nie weggedrückt habe. Schade nur daß der Nachfolger irgendwie nicht so der Hit war.
Die Schlammanimationen waren schon recht speziell. Ansonsten in launiger Bier-Runde mit Kumpels ganz unterhaltsam.