Rune Factory 4 Special – im Test (Switch)

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Vor acht Jahren erschien Rune Factory 4 in Japan für den 3DS, mehr als zwei Jahre später wurde es in Europa lediglich als Download angeboten. Bei der Switch-Umsetzung mit dem Special-­Anhängsel ging es flotter: Lediglich ein halbes Jahr liegt zwischen der japanischen Version und der erstmals auch deutsch lokalisierten Europa-Veröffentlichung – noch dazu kommt der Mix aus Bauernhof, Action-Rollenspiel und Lebenssimulation auch auf Datenträger in die Läden. Nach einem kurzen Luftschiff-Auftakt landet Ihr direkt im Palast von Drachenlady Ventusville, die Euch schnell zum Prinzen erklärt und eine Menge zu tun gibt: Bestellt die Felder des Palasts, lernt die Menschen kennen, erledigt Aufgaben für sie und sorgt dafür, dass das kleine Städtchen Selphia auf Vordermann gebracht wird. Gelegentlich zieht Ihr auch mal bewaffnet in den einen oder anderen Dungeon. Auch eine romantische Heirat ist stets eine Option, Junggesellinnen und Junggesellen bietet Selphia zur Genüge.

Technisch wurden für die Switch-Portierung des 3DS-Abenteuers keine Bäume ausgerissen: Die Charakterporträts sind nun höher aufgelöst, die 3D-Figuren aber eher grob und kantig. Hintergrundgrafiken scheinen einfach hochgerechnet worden zu sein, was manche Objekte fast zu unscharfen Farbkleksen degradiert. Man merkt, dass Rune Factory 4 ursprünglich für den kleinen, niedrig aufgelösten 3DS-Bildschirm konzipiert wurde. Dafür gibt es inhaltliche Erweiterungen: Im Frischverheirateten-Modus vertieft Ihr Eure Beziehung zu Figuren, die Ihr im Hauptspiel ge­ehelicht habt, hinter dem Menüpunkt ”Eine Weitere Episode” verbergen sich kurze Vignetten im Visual-Novel-Stil – allerdings müsst Ihr alle bis auf eine erst im eShop runterladen.

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