SaGa Frontier Remastered – im Test (Switch)

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1997 stößt Final Fantasy VII das Rollenspiel-Tor im Wes­ten weit auf. Da ist es kein Wunder, dass sich Fans etwa ein halbes Jahr später auch auf die US-Version von SaGa Frontier stürzen und sich verwundert die Augen reiben: Das neue Square-Rollenspiel ist komplex, Spieler­führung wird kaum geboten – tatsächlich hat SaGa Frontier bis auf die vorgerenderten Hintergründe nichts mit Final Fantasy VII zu tun! Das führt schnell zu mäßigen Kritiken und starker Abwehrhaltung seitens vieler Gamer – umso schöner, dass SaGa Frontier mit diesem Remaster eine neue Chance erhält.

Ihr wählt einen von sieben möglichen Protagonisten, darunter ­illustre Gestalten wie der arrogante Magier Blue, der seinen Bruder töten muss, die grünhaarige Asellus, die versucht, sich mit ihrem neuen Leben als Halb-Vampir zu arrangieren, oder das Mons­ter Riki, das seine Heimat retten möchte. Je nach Figur lässt man Euch dann recht früh nahezu vollkommen frei die zahlreichen Welten von SaGa Frontier erforschen, Spielerführung wird hier eher kleingeschrieben. Lauft herum, sucht nach Quests, nehmt neue Figuren in Eure Party auf und wundert Euch nicht, wenn Euch manch ein Boss ohne Vorwarnung die Hammelbeine langzieht – durch die extrem offene Struktur fährt der Schwierigkeitsgrad gerne mal Achterbahn.
Beim Remaster hat man sich ins Zeug gelegt: Die Helden-Sprites wurden neu gezeichnet, gerenderte Objekte wie Gegner und Hintergründe weitaus sauberer hochgerechnet als in den Portierungen der PSone-Final Fantasy-Teile. Dazu gibt es ein überarbeitetes Interface, den obligatorischen Turbo-Modus und als wohl beste Erweiterung überhaupt einige Elemente, die im Original aus Zeitgründen gekürzt werden mussten. Storyelemente, die für Asellus’ Geschichte gedacht waren, sind jetzt wieder dabei und der geplante achte, aber schließlich doch gestrichene Hauptcharakter Fuse ist nun unter bestimmten Umständen verfügbar und gewinnt den Geschichten neue Aspekte ab.

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