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Wie ein Buch ist Shadow of Memories in Kapitel unterteilt, insgesamt neun an der Zahl. In jedem Abschnitt besteht Eure Hauptsorge darin, dem Tod immer wieder ein Schnippchen zu schlagen und Eikes Lebensspanne zu verlängern. Dabei ist mächtig Hirnarbeit gefragt: Dem hinterhältigen Messerattentat entgeht Eike beispielsweise, indem er zum Zeitpunkt des Angriffs eine Menschenmenge um sich versammelt – logisch, im dichten Gedränge lässt sich´s schwerlich unerkannt meucheln. Doch der Mörder lässt sich von einer Pleite nicht gleich ins Bockshorn jagen: Kurze Zeit später unterhält sich Eike angeregt mit einer hübschen Café-Bedienung auf dem Marktplatz. Nur dumm, dass sich die beiden für ihren Plausch ausgerechnet unter den mächtigen Ästen eines jahrhundertealten Baumes treffen müssen. Im undurchdringlichen Dickicht aus Zweigen und Blättern hat sich der Messerstecher versteckt, schon wieder bohrt sich die Klinge in Eikes Rücken. Wie aber lässt sich dieser zweite Anschlag verhindern? Am besten, wenn der kolossale Baum nie gepflanzt worden wäre. Ein Glück, dass Eike ein professioneller Zeitreisender ist…
Im Lauf der Geschichte besucht Ihr insgesamt vier Epochen. Neben der Jetztzeit stehen Abstecher nach Lebensbaum in den Achtzigern, der Jahrhundertwende und sogar im tiefsten Mittelalter anno 1580 bevor. Hinweise und Tipps zu Euren Aufgaben in der jeweiligen Epoche gibt Euch neben dem geheimnisvollen Lebensretter auch eine vermummte Wahrsagerin. Diese verrät Euch auch den exakten Termin des nächsten Attentats. Trödeln ist bei Euren Zeitsprüngen absolut tabu: Zwei gnadenlos tickende Uhren am oberen Bildschirmrand geben Auskunft darüber, was die Stunde in Eurer derzeitigen Aufenthaltsepoche sowie Eurer eigentlichen Zeit schlägt. Schafft Ihr es nicht rechtzeitig, die jeweiligen Aufgaben eines Kapitels zu lösen, droht das ‘Game Over’. Dabei stellt Euch das Digipad sein Zeitreisepotenzial allerdings nicht umsonst zur Verfügung. Jeder Sprung kostet einen sogenannten Energiekristall. Nur gut, dass die nützlichen Klunker meist einfach entlang des Weges verstreut liegen.
So ungewöhnlich das Konzept ist, so traditionell gibt sich das Spielprinzip. Aus einer 3D-Ansicht steuert Ihr Euren Polygonheroen durch die Echtzeitkulissen der Stadt. Mit den Schultertasten dürft Ihr die Perspektive frei drehen, ein Druck auf R2 fixiert die Kamera hinter Eike.









Ich habe das Spiel in guter Erinnerung.
@Lincoln_Hawk Es wurde an Heidelberg inspiriert.
War ich damals mega begeistert von. Hab’s jedoch auf dem PC gespielt aus Ermangelung an PS2/Xbox.
Max Snake der war gut????
Auch einer meiner ersten ps2 games und eines meiner liebsten. das einzige ps2 spiel das ich noch habe. hatte zu beginn recht mühe mit dem spiel. bin da einfach nicht nachgekommen. erst ein halbes jahr später habe ich es nochmals versucht und dann hat es per zufall klick gemacht. ich fand die story der hammer.
optisch war es ja määhhhh… aber die story war es mehr als nur wert. ein remaster auf der switch her damit or gar ein remake?
weiss aber nicht ob das gameplay für heutige verhältnisse noch zieht.
für mich ein all time favorite 🙂
war der xbox port optisch nicht sogar um welten schlechter?
Habt ich mit meine Schwester in Ferienwohnung gespielt. Hier lent man die Stadt Heidelberg.
Das Spiel wurde von Junko Kawano geschrieben. Die war vorher bei Suikoden involviert, hat später ein DS-Adventure namens Time Hollow gemacht und ist jetzt groß beim Eiyuden-Kickstarter dabei.
Hab es lange Jahre bereut das ich mir das Spiel damals (aus Zeitmangel) hab entgehen lassen. Sowas wie Stapel der Schande war früher noch ein Fremdwort für mich.
Vor einigen Jahren hab ich es dann für die XBox gebraucht gekauft und seitdem liegt es auf dem Stapel der Schande.^^
@bad_conker
DC und PS2 werden beide der sechsten Konsolengeneration zugeordnet. Der Techniksprung fällt entsprechend aus.
Soweit ich mich erinnere war es das erste PS2 Spiel welches eine DVD nutzte. Hat mir damals gut gefallen und würde gerne ein Remaster / Remake davon haben.
Das war eines meiner ersten PS2 Spiele seinerzeit. Story war echt gut, die eigentliche Enttäuschung war die PS2 an sich.Nach den jeweiligen Techniksprüngen von SNES, PS1, N64 und Dreamcast, die ich alle besessen hatte, fand ich diese Konsole technisch nicht besser als meine geliebte DC.