Sin and Punishment: Successor of the Skies – im Klassik-Test (Wii)

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Berühmt ist Entwickler Trea­sure für seine erstklassigen 2D-Shoot‘em-Ups: Die Genre-Refe­ren­zen Ikaruga und Gradius V ­werden flankiert von Klassikern wie Gunstar Heroes und Radiant Silver­gun, hinzu kommen freakige Actioner à la Bangai-O oder Dynamite Headdy. Doch die Japaner beherrschen auch die dritte Dimension – ­sowohl in grafischer als auch spielerischer Hinsicht. Denn zum einen sieht Sin and Punishment: Successor of the Skies für einen Wii-Titel sehr gut aus, zum anderen beweist Trea­sure, dass auch 2010 das eigentlich so banale Prinzip eines Railshooters auf ganzer Linie begeistern kann.

Auf den Weg, den Eure Spielfigur­ nimmt, habt Ihr wie schon im Sega-Klassiker Space Harrier keinen Einfluss – Spieltempo und Pfad sind fest vorgegeben, Ihr seid mit Ausweichen und Abschießen beschäftigt. Im Gegensatz zum Vorgänger fesseln Euch die Entwickler nicht mehr an den Boden, dank Jetpack bzw. Hoverboard können die beiden spielbaren Charaktere jederzeit an jedem Punkt des zweidimensionalen Bewegungssektors verweilen – wir empfehlen ein Plätzchen, das ausnahmsweise nicht mit Projektilen eingedeckt wird. Außerdem entzieht Ihr Euch feindlichem Beschuss per Ausweichrolle; besonders wichtig ist hierbei, dass Ihr – ähnlich wie in Konamis Iso-Shooter Neo Contra – während des Rollvorgangs nicht getroffen werdet und so z.B. einen fetten Laser hervorragend umgehen könnt. Dank Nahkampfattacke haut Ihr heranstampfenden Robotern zusätzlich auf die Glocke oder – was viel wichtiger ist – schickt Projektile zu ihren Absendern zurück. Ob Ihr mit Bube Isa oder Mädel Kachi gegen die Aliens in die Schlacht ziehen solltet, hängt von Eurer bevorzugten Spielweise ab – je nach Figur habt Ihr einen fetten Alternativ-Schuss oder die praktische Mehrfach-Lock-on-Funktion an Bord.

In den knapp vier Stunden, die durchschnittliche Wii-Spieler für einen­ Durchlauf benötigen, begegnet Ihr unzähligen Standardfeinden, die Ihr nicht zwingend alle abräumen müsst. Ganz anders die Bossgegner: Die warten mit mehreren Verwandlungsphasen auf und haben es mit cleveren Angriffsmustern auf Eure 100 Punkte umfassende Lebensleiste
abgesehen. Zum Glück stöbert Ihr vor solchen Treffen meist ein Medipack auf, denn spätestens ab Level drei oder vier verlangen die Bosse blitzschnelle Reaktionen sowie das Auswendiglernen ihrer Muster.

Ein Endkampf hat uns besonders imponiert: Ein Boss bombardiert Euch mit Tetris-ähnlichen Steinen, die Euren Bewegungsspielraum massiv einschränken – sprengt deshalb die spärlich auftauchenden Explosiv-Brocken taktisch geschickt, um Euch durch Detonationen im Bomberman-Stil Platz zu verschaffen.

Zielen solltet Ihr übrigens per Remote – diese Option ist der ’alten‘ Steuermethode per Classic Controller oder Cube-Pad in puncto Schnelligkeit und Präzision weit überlegen.

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Durandal
I, MANIAC
Durandal

Also auf dem N64, das war der reinste Fever-Dream mit genialem Game-Design, eins meiner all-time favs. Auf Wii war ich jedoch nicht ansatzweise so begeistert und fands im Vergleich schwach.

genpei tomate
I, MANIAC
genpei tomate

Beste Ballerei wo gibt. Treasure, wenn ihr nichts zu tun habt, dann bitte wenigstens in HD wieder heraus bringen und 90% der heutigen Action Games wären damit deklassiert.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Gehört in gut sortierten Wii Sammlung.