Splinter Cell: Pandora Tomorrow – im Klassik-Test (GC)

1
1019
Zurück
Nächste

Meinung

Thorsten Küchler meint: Drei Konsolen, eine Stealth-Referenz: Pandora Tomorrow besteigt nach dem sensationellen Xbox-Auftritt auch den PS2- und Gamecube-Thron. Löblich, dass Ubisoft keine plumpen Portierungen anbietet und die lange Wartezeit offensichtlich für gewitzte Änderungen nutzte – so kommen sich Microsoft-Verweigerer nicht benachteiligt vor. Technisch müssen die renovierten Versionen jedoch deutliche Abstriche machen: Verwaschene Texturen und mitunter deftige Bildstotterer sorgen für neidische Blicke ins Xbox-Lager. Auch die weiteren Neuerungen hinterlassen einen zwiespältigen Nachgeschmack: So wirkt der Schwierigkeitsgrad wegen (fast schon zu) zahlreicher Rücksetzpunkte arg seicht – ehedem komplexe Level-Abschnitte fielen teilweise komplett weg. Apropos wegfallen: Für die mageren Online-Aktivitäten von Nintendo kann Ubisoft zwar nichts, aber das Fehlen der genialen Mehrspieler-Option zieht die Cube-Wertung nach unten – daran ändern auch Alibi-Link-Optionen nichts. Somit bleibt die Xbox-Fassung unsere Multiformat-Empfehlung, gefolgt vom PS2-Bruder. Doch egal auf welcher Konsole: Pandora Tomorrow gehört in jede Sammlung.

Zurück
Nächste
neuste älteste
Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Der zweite Teil (hatte ich auf Xbox), war vor allem durch ein paar Dschungel Abschnitte oder halt hohes Gras eine Augenweide (damals)