SSX Blur – im Klassik-Test (Wii)

0
1227
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Nachdem Electronic Arts den Wii bislang mit Umsetzungen bekannter Spiele bedachte, geht nun der erste eigens dafür entwickelte Titel an den Start: SSX Blur ist auch keine ganz neue Erfindung, aber den inzwischen fünften Teil gibt‘s eben nur für die neue Nintendo-Konsole.

Die Wahl ist nicht schlecht, denn Snowboards (alternativ stellt Ihr Eure Sportler auch auf Skier) lenken sich durch Körpereinsatz und Gewichtsverlagerung – und dafür sind die Wii-Controller prädestiniert. Per Analogstick und Neigung des Nunchuks schlagt Ihr mehr oder weniger enge Kurven ein, durch einen Ruck nach oben hüpft Ihr (wahlweise tut‘s auch der A-Knopf). Seid Ihr in der Luft, übernimmt die Fernbedienung die Hauptrolle: Je nach Schwenk löst Ihr dann Spins und Flips aus – Grabs dagegen macht Ihr mit dem Nunchuk. Originell ist der Gedanke hinter den spektakulären Übertricks: Um die auszuführen, zeichnet Ihr vorgegebene Formen mit der Remote nach.

Zwar verinnerlicht Ihr die Grundbewegungen recht schnell, doch bei den Tricks regiert oft König Zufall. Innovation ist schön und gut, aber wenn durch unkoordiniertes Herumfuchteln auch keine schlechteren Kombinationen rauskommen als bei gezieltem Einsatz – und nicht selten sogar bessere –, dann hat das Kontrollprinzip eine Macke. Besonders problematisch gestalten sich die Übertricks, deren Abfrage extrem pingelig ausfällt und sie deshalb nur selten erfolgreich gelingen.

Umso erstaunlicher, ist doch der Rest der Alpin-Sause ebenso hübsch ins­zeniert wie abwechslungsreich: Die Cartoon-Charaktere und die nur selten ruckelnde Umgebungsgrafik (60 Hz gibt’s leider nur bei Progressive Scan) gefallen. Dazu gibt’s eine Reihe unterschiedlicher Wettbewerbe wie Rennen oder Halfpipe-Tricksereien und die drei Berggipfel können völlig frei erkundet werden – allerdings werden nur ausdauernde und frustgestählte Sportler die späteren erleben.

Zurück
Nächste