Star Wars Battlefront – im Test (PS4 / Xbox One)

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Auf Munition müsst Ihr nicht achten, wohl aber auf Überhitzung: Wird Eure Waffe durch Dauergebrauch zu heiß, ist sie einige Sekunden unbrauchbar. Ballert also nicht pausenlos und drückt in Gears of War-Manier zur richtigen Zeit auf Viereck bzw. X, um Eure Wumme falls nötig auf einen Streich abzuschrecken.

Durch Abschüsse, absolvierte Matches und erfüllte Missionsziele steigt Ihr im Rang und verdient Credits, die Ihr nach und nach in neue Waffen, Euer Aussehen oder in neue Sternkarten steckt. Dabei handelt es sich um die Spezialfähigkeiten von Battlefront: Nach und nach bekommt Ihr die Möglichkeit, bis zu zwei Objekte wie Granaten und eine Anti-Fahrzeug-Rakete sowie einen temporären Bonus wie genaueres Feuern oder Energiemunition als Eure Kartenhand mit ins Feld zu nehmen. Diese Boni laden sich entweder nach Gebrauch wieder auf oder sie stehen pro Match begrenzt oft zur Verfügung. Zwischen den Schlachten dürft Ihr Eure Hand beliebig konfigurieren, um auf die Anforderungen der Spielmodi perfekt eingestellt zu sein. Zusätzlich finden sich im Feld Marken, die Extras gewähren: So legt Ihr Hand an ein aufstellbares Geschütz, steigt in ein Fahrzeug oder übernehmt temporär die Rolle eines “Star Wars”-Helden und räumt die Frontlinie im Alleingang ab.

Egal, ob Ihr als Sturmtruppler herumlauft, in der faltigen Haut des Imperators steckt oder im AT-ST über das Feld stapft – Steuerung und Spielgefühl sind stets eingängig, selbst absolute Neulinge sollten keine Schwierigkeiten haben. Auch die Spielmodi-Auswahl präsentiert sich simpel und übersichtlich: Jede der neun Kacheln im Mehrspieler-Menü beherbergt eine kurze Beschreibung und informiert über die maximale Spielerzahl und das Vorkommen von Helden und Fahrzeugen. Ganz wichtig: Ihr dürft sogar die Karte wählen, auf der Ihr beginnen wollt – keine Selbstverständlichkeit im Shooter-Sektor.

Konventionell bis pfiffig sind die Matchvarianten. Neben den üblichen Modi “Gefecht” (Team-Deathmatch), “Fracht” (Capture the Flag) und “Abwurfzone” (erobert Versorgungskapseln) freuen sich Fans der “Star Wars”-Protagonisten über “Heldenjagd” (ein Spieler ist der Held, wird er getötet, übernimmt sein Killer den Part) und “Helden versus Schurken”, bei dem die Seite unterliegt, die als Erste ihre ikonischen Anführer verliert.

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Stanley
22. Januar 2016 18:36

Könnte ich mal wieder spielen….Bei mir gab aber auch den oft beschriebenen Effekt: Die ersten drei Tage waren starke Star Wars-Unterhaltung, danach ging es mit der Motivation stark bergab.

Trophy89
22. Januar 2016 9:23

Ich hab es nach einem Tag wieder verkauft….Nicht weil ich es schlecht fande, es hat mich aber irgendwie nicht “”erreicht bzw in seinen Bann gezogen””…..

Usagi Yojimbo
21. Januar 2016 22:55

Geiles Game!!!

Alloron
21. Januar 2016 21:33

ein schnell zusammengeschraubtes star wars spiel was schnell zum release des filmes fertig sein soll.immer wieder schade das dieser lizenzmüll zuviel geld einspielt.

Whitebeard
21. Januar 2016 20:57

Das Spiel konnte wirklich nur grafisch überzeugen und hinkt weit hinter seinen Vorgängern hinterher.Im Singleplayer ist es absoluter Mist und selbst im Multiplayer nicht besonders überzeugend.Nicht umsonst für viele die Enttäuschung des Jahres 2015.

stefanstick
21. Januar 2016 18:44

Guter Test. Grafik ist für mich auch eine 10 von 10.