Star Wars: Bounty Hunter – im Klassik-Test (PS2)

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Star Wars und kein Ende: LucasArts wird nicht müde, die wohl schon zum Weltkulturerbe ge­hörende Weltraumsaga in interaktive Form zu pressen. Beim aktuellen Produkt Bounty Hunter übernehmt Ihr die Rolle eines ‘bösen’, in Fankreisen aber nicht minder beliebten Charakters. Als Jango Fett, seines Zeichens Vater von Han Solos frostiger Nemesis Bobba, geht Ihr auf die Kopfgeldjagd Eures Lebens: Anstatt Euch den Rest des Daseins mit dem Fangen kleiner Fische abzu­mü­hen, begebt Ihr Euch auf die Suche nach dem Kopf des terroristischen Kults Bando Gora. Euer Auftraggeber Dark Tyranus löhnt die fünf Millionen Credits Prämie aber nicht nur für das Ableben des Unruhestifters, die 18 Level lange Jagd soll Jango als DNA-Spender für die Clon-Armee der Episode 2 qualifizieren.

Eigentlich kann Euch das Schicksal des Protagonisten nach dem Abspann aber egal sein – im Hier und Jetzt geht’s hauptsächlich um das Umnieten von Gegnern aus Third-Person-Ansicht. Euer Weg bis zum Endkampf ist lang und führt durch sechs Szenerien: Nach einem illus­tren Raumhafen, in dem Ihr Euch zum Erlernen der Steuerung als Gladiator verdingt, gelangt Ihr über die Wolkenstadt Coruscant und ein Asteroiden-Gefängnis zum Dschungel-Planeten Malastare, in die Wüstenei von Tatooine und schließlich auf den Mond Kohlma. Auf dem geradlinigen Marsch durch die Levels nutzt Jango seine zwei Blaster-Pistolen, um Horden von Bösewichten unterschiedlichster Rassen umzunieten – dank Lock-On-Funktion via Schultertaste kein allzu großes Problem. Schwieriger ist’s da schon, sich in den beizeiten verwinkelten Arealen zurecht zufinden, zumal Euer Weg oft genug nach oben führt.

Dank Jangos Jet-Pack lassen sich nämlich kurze Dis­tanzen in der Luft überwinden – sei es zum Überqueren von Abgründen, dem Erklimmen eines riesigen Wolkenkratzers über vereinzelte Streben oder einfach nur, um Feinde aus erhöhter Position aufs Korn zu nehmen. Lange dauert der Flug indes nie: Die Energie des Raketenrucksacks ist schnell verbraucht und füllt sich nur langsam automatisch nach. Neben Selbstverteidigung, Wegfindung und sporadischem Betätigen von Schaltern beschäftigt Ihr Euch mit der Jagd nach Vogelfreien. Über eine Helm­ansicht scannt Ihr Passanten – gibt’s für einen Kopfgeld, so nehmt Ihr ihn je nach Vorgabe fest bzw. erledigt ihn. Mit verdienten Prämien lassen sich Comics, Artworks oder witzige Outtakes der gelungenen Zwischensequenzen freischalten.

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