Star Wars Jedi: Survivor – im Test (PS5 / Xbox Series X)

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Während Euch im Erstling der Fähigkeitenbaum wenig Freiheiten zur Entfaltung gab, könnt Ihr jetzt Euren Fokus auf die ­favorisierten Fähigkeiten legen. Jeder Kampfstil und jede Machtfähigkeit besitzt einen überschaubaren Baum mit neuen Moves und nützlichen Verbesserungen. Die dazu nötigen Punkte verdient Ihr Euch klassisch durch das Abmurksen von Feinden oder durch versteckte Orbs. Später lernt und kauft Ihr außerdem noch ausrüstbare Passiv-Boni, womit Ihr unter anderem mehr XP pro besiegtem Alien erhaltet oder mehr Macht pro Schlag regeneriert.

Obwohl Cal erneut von Schauspieler Cameron Monaghan gemimt wird, könnt Ihr ihn diesmal auch optisch anpassen. Sobald Ihr kosmetische Items wie einen Irokesen-Schnitt oder einen Vollbart in einem Shop ersteht oder in Kisten in der Spielwelt entdeckt, dürft Ihr diese jederzeit über das Optionsmenü ausrüsten. Auch Kleidung wie Shirt, Jacken und Hosen geben Cal einen individuelleren Look, der mehr hermacht als sein eintöniger Poncho-Stil aus Fallen Order.

Optisch überzeugt nicht nur Cal. Egal, ob das Innenleben Eures Raumschiffs Mantis oder die ­Planetenumgebungen: Der Detail­grad, die Animationen, Ray Tracing und die Texturqualität sind ein großer Jedi-Sprung vorwärts. Trotzdem leuchten unsere Augen nicht heller als ein Lichtschwert, wenn wir mit Cal das Weltall erkunden. Das liegt nicht an starren Gesprächen oder einer hölzernen Reitanimation der Spamele. Ernüchternd sind die häufig verwaschenen Bilder: Im Performance-Modus werden die Spielszenen mit einer Auflösung von 720p gerendert und dann mit einer ­Upscaling-Technik (FSR) auf 1440p hochgerechnet. Dadurch wirkt die Action in Bewegung meist verschwommen und erinnert an die Bildqualität der Switch. Das fällt besonders in den sehr offenen Gebieten auf, die der Konsole mehr Leistung abverlangen. In kleinen Dungeons ist der Qualitätsabfall geringer. Eine große Schuld trägt wohl Ray Tracing, das in keinem Modus deaktiviert werden kann. Im Auflösungs-Modus werden bis zu 1440p dargestellt, die im Idealfall bis zu 4K hochgerechnet werden, was jedoch selten gelingt. Falls Ihr mit 30 fps leben könnt, lohnt es sich, wenn Ihr auf den jeweiligen Planeten die verschiedenen Grafikmodi ausprobiert, um das für Euch optimale Erlebnis zu ­finden.

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coketheguy
25. Juli 2023 15:18

Tach, will kurz meinen Senf abgeben.
Ich finde Star Wars wegen den Teilen 4-6 ganz gut. Die vorherige und spätere Trilogie haben mich nicht abgeholt. Was Disney an weiteren Filmen und Serien daraus gemacht hat, ist nicht gerade schön. Bin also kein Fanboy. Fallen Order fand ich prima, da Respawn.
Ich habe mir Jedi Survivor gleich zum Release geholt. Klar, es fehlten noch einige Updates.
Nach 2 Wochen oder so lief es richtig rund.
Und was kann ich sagen?
Mann, was für ein fantastisches Spiel!!!!!!!
Der Anfang mit Coruscant ist wunderschön!
Lange, lange,lange hat mich ein Spiel so an den Controller gefesselt wie dieses!
Das ist mir in knapp 38 Jahren mit Computer und Videospielen noch nie passiert!
Eigentlich zocke ich so 2-3 Stunden maximum, dann brauche ich wegen Rücken etwas Pause.
Hier habe ich immer so 4-5 Stunden gezockt. Manchmal 2×5 Stunden am Tag!
Die letzte Session habe ich mit 9 Stunden am Stück gehabt!
Gerade am Anfang habe ich viele Nebenwege erkundet. Mit den zusätzlichen “Gimmicks” konnte ich Metrovania-Style an Orte zurückkehren und wieder was neues entdecken.
Meine Fresse, hat mich das motiviert! Letztendlich habe ich 39 Stunden in das Spiel gesteckt.
Normal spiele ich sonst nur die Hauptstory.
Für mich, entschuldigt, DAS BESTE SPIEL ALLER ZEITEN!!!!

Kauft es Euch, ihr werdet es nicht bereuen!
So, muss Tabletten einwerfen 😉
coketheguy.

Walldorf
25. Juli 2023 14:57

Werde auch erst später zuschlagen. Vielleicht können sie ja noch FSR 3.0 integrieren, damit das Spiel im Performance-Modus nicht so grobpixelig aussieht.

Max Snake
25. Juli 2023 14:44

Ich hole es Digital, wenn es zum Sale kommt.

Mayhem
25. Juli 2023 13:59


So geht es mir auch.

25. Juli 2023 12:08

Ich geier noch auf einen echten Sales – vielleicht rutscht es dann ja auch in den GP, wie der Vorgänger schon. 😉

Nipponichi
25. Juli 2023 11:03

Da das Spiel nicht vollständig auf Disc erschien [Man hätte ja zwei Discs verwenden können.], habe ich es mir nicht gekauft. Dabei hätte ich wirklich Interesse an dem Spiel. Aber die Veröffentlichungspolitik von EA in der physischen Version wird von mir nicht unterstützt.

Die Geschichte würde mich schon reizen, aber so verzichte ich weiterhin auf das Spiel.

captain carot
25. Juli 2023 9:55

Ich warte noch, dass es günstiger wird, zumal der Release ja technisch was holprig war.

Maverick
24. Juli 2023 22:51

Naja nur ist größer nicht immer gleich besser.
Jedha der wüstenplanet ist so ätzend groß und optisch nun ja ist eine wüste halt optisch immer gleich.

Dass man generell koboh, jedha und den mond zwei oder gar drei mal im laufe der story besucht machts nicht besser imo. Da hätte ich mehr Planeten mit verschiedenen biomen/weltendesign gewünscht mit mehr Abwechslung.

Das kämpfen hingegen find ich wieder mega genial, und der angler typ skoova ist einfach genial. Alles in allem war der erste imo besser der zweite ist wie unten treffend formuliert zu ausgeblasen.

Und die technische seite ist eine Unverschämtheit, ein spiel von EA in so einer Qualität ist ein Armutszeugnis, ich habs mir für 59 ocken geholt und es hat im leistungsmodus immer noch abartiges tearing/zeilenflackern wie wenn man am pc vsync auschaltet.

Selbst dead island 2 lief da technisch um welten besser und dass war mehrer jahre in Entwicklung und hatte 2 oder 3 entwicklerwechsel hinter sich.

Spacemoonkey
24. Juli 2023 20:45

fand es wesentlich besser als den guten vorgänger. kämpfe und platforming machen mehr spass, die welt ist lebendiger und bietet mehr zu entdecken und die zwei größeren gebiete lockern das ganze auf.
technisch leider wieder voller macken

joia
24. Juli 2023 20:28

Im Vergleich zum Vorgänger finde ich das Spiel mit dem Open-World Anteil aufgeblasen.
Die vielen Verbesserungen sind Geschmacksache, viele davon – wie das Springen auf den Ballons – over the Top.

Ja, superkreativ und einfallsreich und alles hier und da schon Mal woanders aufgetaucht – hier halt alles in ein Spiel gepresst. Ist es deswegen besser als der Vorgänger??

Was mich persönlich nach wie vor einnimmt ist die tolle Geschichte – genauso gut inszeniert und erzählt wie beim Vorgänger. Da wird für mich der Rest einfach zur Nebensache. Klasse!

Mehr Fokus auf die Story in Verbindung mit dem Gameplay des Vorgängers hätten das Spiel meiner Meinung nach spannender gemacht. Da war Fallen Order dichter, der Spieler einen Ticken noch näher dran.

Weniger ist manchmal eben doch mehr und eine gute Geschichte wie diese braucht keinen eitlen Schnickschnack.

Bort1978
24. Juli 2023 15:11

Richtig feines Spiel. Eines meiner Highlights in diesem Jahr bisher.