Star Wars: Republic Commando – im Klassik-Test (Xbox)

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Im Kampf erfüllt das Team noch einen anderen Zweck: Beißt einer der Klonkrieger – oder Ihr selbst – ins Gras, wird er von einem Mitglied der Truppe wiederbelebt. Um ein ‘Auferstehungslimit‘ müsst Ihr Euch dabei keine Sorgen machen.

Ganz und gar nicht von Euren Führungs- und Kampfqualitäten beeindruckt zeigt sich das Feindvolk. Geradezu selbstmörderisch stapfen die Blechkameraden ihrem Ende entgegen. Was den Gegnern an Intelligenz fehlt, machen sie durch ihre Masse wett. Droiden, Söldner und Aliens fallen in größeren Gruppen über Euch her und auch die stärkeren Droi­dikas und Kampfroboter geben sich nur ungern alleine die Ehre. Frustrierenderweise zeichnen sich die größeren Exemplare neben höherer Feuerkraft auch durch unverschämt hohe Widerstandskraft aus. Diese knackt Ihr entweder durch vereinte Feuerkraft oder mit dem Granat-Aufsatz ­Eures Maschinengewehrs. Anders als bei der Genre-Konkurrenz schleppt Ihr keine zusätzlichen Waffen mit Euch herum, sondern baut in Sekundenschnelle den Standard-Blaster zum Scharfschützengewehr oder Granatwerfer um. Den verbleibenden Inventarplatz belegt Ihr je nach Mission mit Schrotflinte, Alien-Energiewaffe oder Wookie-Bogen.

Im Gegensatz zum eindimensionalen Spielverlauf gibt sich die Grafik von Republic Commando vielfältiger: Ihr stapft durch hübsche Areale, kämpft gegen detaillierte Widersacher und ergötzt Euch an schicken Explosionen. Erkauft wird die optische Pracht allerdings mit Geschwindigkeitseinbrüchen und heftigem Tearing. Wer sich daran nicht stört, bekommt einen überdurchschnittlich guten Shooter mit taktischer Note.

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Rudi Ratlos
9. Februar 2023 15:51

Gab es ja netterweise für lau von MS, muss ich mal reingucken, ob man das auch heute noch halbwegs spielen kann.

8. Februar 2023 20:24

KOTE, Vode an!

Das war eines der besten Star Wars und auch der beste CloneWars Titel überhaupt. Die folgenden Romane von Karen Traviss sind zudem super geschrieben und haben bei mir damals die Liebe zu den Clonen und den Mandos geweckt. Schade, dass das jetzt EU und damit nicht mehr Kanon ist.
Wäre auch ein super Szenario für ein Battlefront, bei dem man das Leben eines Clones und seines Commandos von der Geburt über die Ausbildung, die ersten Gefechte, die Leiden des Wahnsinns, den die Republik und dieser Orden Esoterikspinner da verursacht, bis hin zu Order 66 und dann den Übergang zum Imperium und dem (Nicht-)Dienst in der 501st erlebt.
Dazu ein taktisches Gameplay, das Miteinander der Vode und auch die Umsetzung im Multiplayer, dass man mit 4er Squads Aufgaben erfüllen muss, statt nur stumpf Seite A VS Seite B abklappert …

Wird wohl aber weder unter Disney, noch unter irgendeinem Publisher aktuell was werden … muss ja alles GAS sein …

Nipponichi
8. Februar 2023 15:55

Das Spiel war für mich damals einer DER Grüne schlechthin, mir eine XBOX zu kaufen, zusammen mit den Jedi Knight-Spielen, Fable, Doom III, den Oddworld-Spielen und ein paar anderen Titeln.

Die XBOX-Version habe ich heute noch und dann noch einmal als physische PS4-Version. Irre gut gemacht. Davon hätte ich gerne auch einen Nachfolger in Form von Imperial Commando gehabt.

Max Snake
8. Februar 2023 15:36

Kannte schon die Demo – Version aus dem Jahr 2004. Mittlerweile hatte ich 2016 in der Retrobörse für guten Preis geholt und nach 2 Jahre gezockt. Mich als Taktik Freund mit zugänglicher Befehle hat es Spaß gemacht, leider sind einige unfaire Stelle, das mich zum weiß Glut bringt.