Sunless Sea: Zubmariner Edition – im Test (Switch)

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Wolltet Ihr schon mal in einem Krieg zwischen aristokratischen Meerschweinchen und Ratten das Zünglein an der Waage spielen? Wenn die Antwort ”Ja” lautet, dann könnte Sunless Sea Euer Spiel sein.

Ihr schlüpft im Jahre 1888 in die Rolle eines Londoner Schiffskapitäns und bereist in diesem storygetriebenen Roguelike die hohe See. Eure Herkunft und Euer Endziel könnt Ihr zu Anfang selbst bestimmen oder auf Wunsch sogar erst im späteren Spielverlauf. Das lässt schon erahnen, dass Euer Spielziel nicht so wichtig für das Abenteuer ist. Viel bedeutender sind die vielen düsteren und fantasiereichen Geschichten, die es auf den Inseln rund um London zu erforschen gilt. Diese müsst Ihr jedoch erst mal heil erreichen. Dazu benötigt Ihr Proviant für Eure Schiffsmannschaft und Treibstoff. Geht Euch dieser aus, dann treibt Ihr dem sicheren Spiel­ende entgegen. In Häfen deckt Ihr Euch daher lieber mit nötigen Gütern ein und erfüllt Aufträge, um Geld zu verdienen.

Davon braucht Ihr reichlich, wenn Ihr Euch ­größere Schiffe wie eine Dreadnought kaufen wollt. Diese rüstet Ihr mit neuen Antrieben und Waffen aus, die Euch das Überleben auf hoher See erleichtern. Die Kämpfe sind recht simpel gestaltet: Haltet Gegner möglichst auf Abstand und schießt ihnen mit aufgeladener Anzeige Projektile entgegen, um sie sicher zu treffen. Stirbt Euer Captain, dann könnt Ihr wahl­weise ein wenig von der erspielten Währung behalten, der Rest ist futsch. Die Karte baut sich dann neu auf, die Inseln und Geschichten bleiben aber dieselben. Das ist auch die größte Schwäche der schaurigen Kreuzfahrt. Das Spieltempo ist sehr langsam und nach ein paar toten Kapitänen kennt Ihr die Geschichten und ergrindet Euch mühselig den Fortschritt. Zum Glück könnt Ihr auf Wunsch im ”Merciful”-Modus spielen, bei dem Ihr an Anlegestellen manuell speichern dürft.

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