
Meinung
Matthias Schmid meint: Mit Tak und Lok lach’ ich immer wieder gerne! Das liebenswerte Komiker-Doppelpack glänzt mit witzigen Dialogen und herrlich dämlichen Zwischensequenzen, in denen Lok der Dummheit eines Homer Simpson gefährlich nahe kommt. Während die professionelle Sprachausgabe diesen Effekt unterstreicht, nervt die ständig wiederkehrende Hintergrundmusik empfindliche Lauscher nach kurzer Zeit. Spielerisch haben sich die beiden Hüpfbrüder seit dem zweiten Teil erheblich weiterentwickelt: Die Steuerung ist weniger schwammig, der virtuelle Kameramann fast immer Herr der Lage. Dass Ihr in den ständig wiederkehrenden Kampfeinlagen gegen nur wenige Gegnertypen antreten dürft, ist aufgrund der sonstigen Vielfalt zu verschmerzen: Freut Euch auf ein aufgestocktes Aktionspotenzial dank neuer Fähigkeiten und Zaubertränke oder reitet auf Nashorn und Elefant durch die bunten Welten – dank vorbildlichem Zweispieler-Modus auf Wunsch auch mit einem Kumpel. Technisch hätte ich mir allerdings mehr erwartet: Die verwaschenen Texturen erreichen kaum das Niveau des Vorgängers, zudem ruckelt’s auch noch manchmal.








