The Legend of Zelda: Breath of the Wild – im Test (Wii U / Switch)

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Hyrule fühlt sich von vorn bis hinten durchdacht, real und lebendig an. Dafür sind viele Faktoren entscheidend, etwa das Wetter. Ihr erlebt traumhafte Sonnentage und krasse Regenschauer, derweil wird es hell und dunkel und immer andere Gegner und Tiere bevölkern die Spielwelt. In der Nacht ärgern Euch Fledermäuse und aus dem Boden kriechende Skelette, bei Regen rutscht Ihr an steilen Felswänden ab und im Gebirge umkreisen Euch Wolfs­rudel. Überhaupt ist die vielfältige Tierwelt ein Pluspunkt: Vögel flattern auf, ein Fuchs rennt davon, Insekten fliegen aus geschnittenem Gras auf, erlegte Tiere (und gesammelte Früchte) landen im Kochtopf. Außerdem kann Link Wildpferde fangen, zureiten, ihnen Namen geben und sie in Ställen parken. An diesen Ställen oder in etlichen Siedlungen plaudert Ihr mit freundlichen Menschen, kumpelhaften Goronen, den toughen Gerudofrauen, kauft bei Händlern und in Läden ein (zum Beispiel neue Kleidung), vertickt Eure ­gesammelte Beute, erplaudert Euch Dutzende Nebenaufträge, erhaltet Hilfe für die Suche nach bestimmten Orten und macht noch so viele andere Dinge.

Zum Beispiel: kochen. Link kann zwar auch heilende Feen fangen, das Gros Eurer Blessuren versorgt Ihr aber mit Essen. Link kann Rezepte nachkochen oder aufs Geratewohl Dinge in die Pfanne hauen, dabei verleihen Kräuter willkommene Boni (etwa mehr Ausdauer, leiseres Schleichen), während eingekochte Insekten mal vor Kälte, mal vor Blitzschlägen schützen. Links Inventar für gefundene Nahrungsmittel ist (scheinbar) unendlich groß, aber auch die Plätze für zubereitetes Essen sind mehr als üppig. Wer eifrig sammelt und ab und zu auf Vorrat kocht, für den ist kein künftiger Gegner ein ernstes Problem – wer 50 Mahlzeiten im Rucksack hat, die seine 10 bis 15 Herzen komplett füllen, dem schlottern niemals die Knie!

Überhaupt ist BotW ein entspanntes und leichtes Videospiel: Vorbei sind die Zeiten, wo Ihr in Dungeons schon am Finden der Karte verzweifelt seid oder ­keine Gläser für Feen gefunden habt. Auch das Reisen in Hyrule ist einerseits immens spaßig, ­andererseits sehr komfortabel: Link erkraxelt hohe Gipfel, rutscht auf dem Schild als Snowboard-Ersatz den Hang hinab, fliegt mit dem Parasegel über weite Abgründe, klemmt sich hinter eine Sandrobbe und schwimmt sogar Wasserfälle hoch – und Ihr freut Euch an 1.000 Stellen, dass die Entwickler auch hier etwas zum Entdecken verborgen haben. Gleichzeitig dienen entdeckte Schreine als Schnellreise-Punkte – kommt Ihr mal bei einem dicken Brocken nicht weiter oder seid Ihr zu weit aufs Meer hinausgeschwommen, beamen Euch zwei, drei Knopfdrücke zurück in Sicherheit.

Damit Ihr die Karte sinnvoll nutzen könnt, hat Nintendo bei Ubisoft geklaut: Denn erst wenn Ihr den hohen Turm einer ­Region erklommen habt (was oft gar nicht so leicht ist), wird wie bei Assassin’s Creed der Bereich auch auf Eurer Karte aufgedeckt.

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Henry
21. November 2020 9:33

Also Leute ich habe mir eine Switch und dieses Spiel vor 4 Wochen gekauft. Soviel vorweg. Ich spiele jeden Tag das Spiel und es ist fantastisch!
Ich habe jeden Zelda Teil gespielt und das ist eine der besten Spiele Reihen für mich ever.
Dieses Zelda ist für mich definitiv eines der besten Teile und ich werde es erneut in diesem Leben durchspielen.
Ich stelle mir eine Frage gerade täglich: Warum habe ich das Spiel und die Switch nicht zum Release gekauft?
Die Antwort ist leicht. Mal wieder lies ich mich durch Aussagen wie “Waffen gehen kaputt” und “keine Dungeons” und “keine klassischen Gegenstände” beeinflussen, da genau das Elemente für mich waren die Zelda definieren.
Ich lag so was von falsch.
Alle angesprochen Änderungen passen perfekt zu diesem Spiel und bieten deutlich mehr Varianz als in vorhergehenden Zelda Teilen meiner Meinung nach.
Das Game ist einfach genial und mittlerweile fast 30 Millionen mal verkauft und das zu Recht.
Das Spiel allein rechtfertigt den Kauf der Switch locker. Kein Spiel seit Skyrim bot für mich so viel fürs Geld und motivierte so sehr über einen längeren Zeitraum. Es wirkt wirklich alles sehr stimmig und es gibt gerade nichts was mir nicht gefällt an diesem Meisterwerk. Ein Vergleich zu früheren Teilen lehne ich ab, da nicht sinnvoll für mich. Es ist ein rundes Spielergebniss, dass qualitativ und quantitativ den von mir sehr geschätzten Zelda Spirit neu interpretiert und lange motiviert und begeistert.

Ich kann Zelda Breath of the Wild jedem Gamer empfehlen und unterstütze die Wertung von 95 %.

Ich freue mich riesig auf das nächste Zelda und werde keine Berichte oder Tests anderer Quellen mehr anhören bzw. lesen und blind kaufen, da mich Zelda bzw. Nintendo noch nie in den letzten 30 Jahren enttäuscht hat.

Zum Schluss meine Top 5 Zelda Teile:
1. Zelda 2 Adventure of Link
2. Zelda A Link to the past
3. Zelda Breath of the Wild
4. Zelda Twilight Princess
5. Zelda Ocarina of Time

moshschocker
5. März 2018 11:32

:
Volle Zustimmung, bis aufs Kochen, das mochte ich! 🙂 Ansonsten “Have more fun!” 🙂

riccipicci
5. März 2018 11:22

Ich spiele es derzeit noch intensiv und muss schon auch sagen, dass es selbst unter den Zelda-Spielen (bis auf die Story – kein Vergleich zu Ocarina of Time damals) seinesgleichen sucht. Ich möchte bei den Nachfolgern einfach nicht mehr zurück zu einem linearen Spiel – würde mich aber eindeutig über eine stärkere Story freuen. Durch die Unmengen an Dingen, die man in der Welt machen kann geht sie einfach zu sehr unter…

ACHTUNG SPOILER!

Bis auf den Anfang, die 4 Völker und (höchstwahrscheinlich das Ende – da bin ich noch nicht) gibt es keine relevanten Storys sondern „nur“ Einführungen von Nebencharakteren und deren Sidequests…

Mit den sich abzunutzenden Waffen kann ich noch leben, da man wirklich ständig neue Waffen findet, auch, wenn das beileibe nicht toll gelöst wurde… Ein Abnutzungssystem wie bei Dark Souls mit Schmieden in der Welt zum Reparieren fände ich besser.

Das einzige, dass mich wirklich nervt ist dieses ständige „Eingesammle“ von Zutaten und das fast aufgezwungene „Rumgekoche“, damit man gescheide Heilmittel erhält und das auch ohne einer Liste, die einem die schon einmal gekochten Rezepte auflistet…

Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau! Das sind alles Sachen, die das Spiel zwar etwas abwerten – aber der Rest ist so überragend, dass ich das Spiel echt jedem ans Herz legen kann, der nur etwas mit dem Action Adventure-Genre anfangen kann!

Die Welt ist so lebendig wie in keinem anderen Open World-Spiel! Es gibt überall etwas zu entdecken, selbst, wenn man auf blöd in irgendeine Richtung läuft. Der Schwierigkeitsgrad wurde im Gegrnsatz zu den Vorgängern endlich ordentlich angehoben ohne in irgendeiner Weise zu hart zu sein, aber zumindest herausfordernd. Und das Abenteuergefühl und die Bewegungsfreiheit,das/ die einem das Spiel bietet ist einfach einzigartig! Dadurch, dass man überall klettern, fliegen, „schildschlittern“ und auch noch reiten kann liegt einem die Welt komplett zu Füßen! Und da alle Charaktere so sympathisch und liebenswürdig designt wurden, wird einem einfach schnell warm um‘ s Herz.

Die Tatsache, dass es hinter jeder Ecke ein Geheimnis zu entdecken gibt macht das Erkunden der Welt auch einfach so befriedigend!

Kaufts euch einfach und ihr werdet sehen!

HIMitsu
31. Oktober 2017 11:29

Ach ja, nicht dass ich’s vergesse, muss stellvertretend für BigN hier noch ein “Ätschibätsch” an alle ausrichten, die vor Veröffentlichung nie müde wurden zu meckern, dass die Welt leer aussieht und bestimmt auch so bleiben würde 😀
Nicht mal Optimisten hätten sie so lebending erwartet, wie sie geworden ist.

HIMitsu
29. Oktober 2017 14:05

Steht online, aber das hat kaum wer mitbekommen.. Man findet’s nur noch, wenn man danach sucht. Das Heft hab ich dann vor zwei Wochen über die App gekauft, da ich nicht dachte, dass der Test noch kommt. Aber nicht schlimm, hab jetzt was zum Lesen.

Noch mal kurz zum Spiel, genauer gesagt zur Grafik, nennt mich blind aber das Einzige was mir aufgefallen ist, sind Pop-Ups, weder Ruckler noch Framerate-Einbrüche (oder ist das das Selbe?) hab ich gesehen.. vielleicht sind meine Augen auch nicht geschult genug ^^’ Ach ja, ansonsten ist mir das Spiel ein mal abgestürzt. Als letzter Fehler waren da noch die unerreichbaren Berge im Norden, die je nach Kamerawinkel die Texturen leicht änderten (irgendwie bizarr). Aber alles halb so wild.

Max Snake
29. Oktober 2017 10:45

War sicherlich aus der Vorab Test. Das hier ist die komplette Test der M! GAMES April 2017, die jetzt im Online steht.

Ich hatte gehofft komplexe Dungeons bei der Titanen, sonst super Spiel.

HIMitsu
28. Oktober 2017 16:02

Irgendwie hat mich das mit den Waffen gar nicht so gestört, da es genug davon gibt..und wenn man das Master Sword hat, ist’s auch leichter.
Schreine sind ok, aber für mich zu viele, wieder wär mir halb so viele lieber.. öfters wollte ich lieber draußen rumlaufen, anstatt wieder durch Schreinrätsel abgelenkt zu werden.
Das Beste am Spiel ist die Freiheit (inkl. fliegen) und die Welt, ganz klar.
Frag mich jetzt erst recht wie zukünftige Teile aussehen werden, kann’s mir nicht so recht vorstellen… kehren sie zurück zum alten System oder werden alle open world sein? Wie könnte das nächste Open World-Hyrule aussehen?

Kann schon sein, dass der Test durch die Umstellung verloren ging, ansonsten hätte es garantiert hier Kommentare gegeben.

genpei tomate
28. Oktober 2017 14:06

Ich fühlte mich sofort heimisch, hier im Norden regnet es nämlich auch so viel, wie in Hyrule! 😛
Vielleicht ging der Test während der M! Umgestaltung unter, wobei da steht 1. 4. mhmm…keine Ahnung, warum hier keine Diskussionen entfacht sind, ob das neue Zelda keine Berechtigung für einen Switch Kauf darstellt, oder eines der besten Videospiele ever ist.
Bei mir ist es fast immer so:
Steht zum Start einer neuen Nintendo Konsole auf der Spiel-Packung “Metroid” oder “Zelda”, wird zugeschlagen!
Vom Zelda BotW bin ich übrigens so begeistert, wie seit OoT nicht mehr und es macht für mich vieles richtig ( Schreine, durch die Lüfte segeln, die Welt ist fantastisch und “lebendig” etc. etc.) aber auch einiges nicht so dolle, die Waffen-Abnutzung z.B. hat mir am meisten die Stunden in Hyrule vergrault!

HIMitsu
28. Oktober 2017 11:31

Wie kommt es, dass es hier (auch bei MKDX und Mario&Rabbids) keine Kommentare gibt!? Steckte dieser Test (auf den ich seit nem halben Jahr warte) im Limbo?
Nur eine Vermutung, aber kann es sein, dass manche Tests, obwohl sie online gestellt werden, nicht auf der HP erscheinen, und so die meisten die Veröffentlichung gar nicht mitkriegen?

BTT, großartiges extrem suchterregendes Spiel ist es geworden, wenngleich bei mir die Begeisterung bei Twilight Princess noch etwas größer war.
Zwei Sachen muss ich kritisieren, ein mal die Story (vor allem das Ende), die zwar nett, aber nicht herausragend ist, und dann dass ich mir oft wie in England vorkam, so viel Regen, dass man fast ertrinkt… halb so viel hätte es auch getan.