The Legend of Zelda: Breath of the Wild – im Test (Wii U / Switch)

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In fast 13 Jahren Redakteurs­tätigkeit für MAN!AC beziehungsweise M! Games war mein ”Das will ich im Test erwähnen”-Zettel noch nie so voll wie bei diesem Zelda-Spiel. Breath of the Wild ist ein Titel der Superlative – in vielerlei Hinsicht. Es ist unglaublich groß und gefüllt mit denkwürdigen, spannenden oder lustigen Ereignissen, Orten und Personen. Nintendo hat so dermaßen abgeliefert – das habe ich dem japanischen Tradi­tionskonzern nicht zugetraut!

Zuallererst passten ­Producer Eiji Aonuma und Director ­Hidemaro Fujibayashi das Serien­konzept radikal an: Freilich hat Zelda Open-World-Wurzeln auf dem NES, freilich bereiste Toon-Link in Wind Waker einen weiten Ozean – doch ”Breath of the Wild” bringt das Konzept einer offenen Spielwelt zur vollen ­Blüte. Nach einer kurzen Serie von Einführungs-­Mini-Dungeons, wo Link bereits alle Fähigkeiten für sein Abenteuer lernt, steht dem Jüngling die komplette Spielwelt offen: Ihr könnt Euch in der Wüste verlaufen, in den Bergen erfrieren oder beim Versuch, das Schloss von der ”Verheerung Ganon” zu säubern, scheitern. Ganz wichtig: Ihr könnt! Denn Ihr könnt auch zuerst nach Kakariko pilgern, Euch ein Wildpferd fangen, rätselhafte Ruinen studieren, Flüsse durchschwimmen oder das weite Land nach diesen drolligen Waldwichteln absuchen, von denen jeder einzelne eine Mini-Belohnung für Link in petto hat.

Euer wichtigstes Werkzeug ist der Shiekah-Stein – ein Fantasy-Tablet, das Link als Navigationsgerät, Inventar-Manager, Quest-Logbuch, Fotokamera und vieles mehr dient. Mit folgenden vier Zusatzmodulen des Shiekah-Steins wird Link aktiv: Er kann (jederzeit) zwei Bombenarten erscheinen lassen, metallische ­Gegenstände per Magnet greifen, bewegliche Dinge für einige Sekunden ”einfrieren” und begehbare Eissäulen aus dem Wasser wachsen lassen. Die vier Werkzeuge nutzt Ihr ers­tens im Kampf: Sprengt Gegner mit Bomben, lasst Eisenkisten auf sie fallen oder friert einen per Stasis ein, damit er Euch nicht in den Rücken fallen kann. Zweitens nutzt Ihr die Module in den Rätselschreinen und Dungeon-ähnlichen Spielarealen: Ihr lasst Kugeln rollen, haltet rotierende Dinge an, baut Eisbrücken aus Wasserfällen oder sprengt Hindernisse beiseite. Dabei ordnen sich sämtliche Abläufe der Spielphysik unter. Besonders deutlich ist das beim Stasis-Modul: Friert etwa eine Kugel ein, haut dann fünf Sekunden drauf ein und profitiert dann vom aufgestauten ­Energie-Impuls, der sich auf einmal entlädt! Auch das Spiel mit dem Feuer ist logisch eingebunden: Ihr verbrennt Plattformen, damit die darauf stehende Schatzkiste zu Euch herunterpurzelt. Ihr legt im Grasland Feuer und seht zu, wie der Wind die Flammen zu den Feinden trägt. Ihr zückt am Lavaberg der Goronen eine Holzkeule und wundert Euch, dass die Schlagwaffe sofort Feuer fängt!

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5 Kommentatoren
moshschockerriccipicciHIMitsuMax Snakegenpei tomate Letzte Kommentartoren
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moshschocker
I, MANIAC
Maniac
moshschocker

riccipicciriccipicci:
Volle Zustimmung, bis aufs Kochen, das mochte ich! 🙂 Ansonsten “Have more fun!” 🙂

riccipicci
I, MANIAC
Intermediate (Level 3)
riccipicci

Ich spiele es derzeit noch intensiv und muss schon auch sagen, dass es selbst unter den Zelda-Spielen (bis auf die Story – kein Vergleich zu Ocarina of Time damals) seinesgleichen sucht. Ich möchte bei den Nachfolgern einfach nicht mehr zurück zu einem linearen Spiel – würde mich aber eindeutig über eine stärkere Story freuen. Durch die Unmengen an Dingen, die man in der Welt machen kann geht sie einfach zu sehr unter…

ACHTUNG SPOILER!

Bis auf den Anfang, die 4 Völker und (höchstwahrscheinlich das Ende – da bin ich noch nicht) gibt es keine relevanten Storys sondern „nur“ Einführungen von Nebencharakteren und deren Sidequests…

Mit den sich abzunutzenden Waffen kann ich noch leben, da man wirklich ständig neue Waffen findet, auch, wenn das beileibe nicht toll gelöst wurde… Ein Abnutzungssystem wie bei Dark Souls mit Schmieden in der Welt zum Reparieren fände ich besser.

Das einzige, dass mich wirklich nervt ist dieses ständige „Eingesammle“ von Zutaten und das fast aufgezwungene „Rumgekoche“, damit man gescheide Heilmittel erhält und das auch ohne einer Liste, die einem die schon einmal gekochten Rezepte auflistet…

Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau! Das sind alles Sachen, die das Spiel zwar etwas abwerten – aber der Rest ist so überragend, dass ich das Spiel echt jedem ans Herz legen kann, der nur etwas mit dem Action Adventure-Genre anfangen kann!

Die Welt ist so lebendig wie in keinem anderen Open World-Spiel! Es gibt überall etwas zu entdecken, selbst, wenn man auf blöd in irgendeine Richtung läuft. Der Schwierigkeitsgrad wurde im Gegrnsatz zu den Vorgängern endlich ordentlich angehoben ohne in irgendeiner Weise zu hart zu sein, aber zumindest herausfordernd. Und das Abenteuergefühl und die Bewegungsfreiheit,das/ die einem das Spiel bietet ist einfach einzigartig! Dadurch, dass man überall klettern, fliegen, „schildschlittern“ und auch noch reiten kann liegt einem die Welt komplett zu Füßen! Und da alle Charaktere so sympathisch und liebenswürdig designt wurden, wird einem einfach schnell warm um‘ s Herz.

Die Tatsache, dass es hinter jeder Ecke ein Geheimnis zu entdecken gibt macht das Erkunden der Welt auch einfach so befriedigend!

Kaufts euch einfach und ihr werdet sehen!

HIMitsu
I, MANIAC
Maniac
HIMitsu

Ach ja, nicht dass ich’s vergesse, muss stellvertretend für BigN hier noch ein “Ätschibätsch” an alle ausrichten, die vor Veröffentlichung nie müde wurden zu meckern, dass die Welt leer aussieht und bestimmt auch so bleiben würde 😀
Nicht mal Optimisten hätten sie so lebending erwartet, wie sie geworden ist.

HIMitsu
I, MANIAC
Maniac
HIMitsu

Steht online, aber das hat kaum wer mitbekommen.. Man findet’s nur noch, wenn man danach sucht. Das Heft hab ich dann vor zwei Wochen über die App gekauft, da ich nicht dachte, dass der Test noch kommt. Aber nicht schlimm, hab jetzt was zum Lesen.

Noch mal kurz zum Spiel, genauer gesagt zur Grafik, nennt mich blind aber das Einzige was mir aufgefallen ist, sind Pop-Ups, weder Ruckler noch Framerate-Einbrüche (oder ist das das Selbe?) hab ich gesehen.. vielleicht sind meine Augen auch nicht geschult genug ^^’ Ach ja, ansonsten ist mir das Spiel ein mal abgestürzt. Als letzter Fehler waren da noch die unerreichbaren Berge im Norden, die je nach Kamerawinkel die Texturen leicht änderten (irgendwie bizarr). Aber alles halb so wild.

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

War sicherlich aus der Vorab Test. Das hier ist die komplette Test der M! GAMES April 2017, die jetzt im Online steht.

Ich hatte gehofft komplexe Dungeons bei der Titanen, sonst super Spiel.

HIMitsu
I, MANIAC
Maniac
HIMitsu

Irgendwie hat mich das mit den Waffen gar nicht so gestört, da es genug davon gibt..und wenn man das Master Sword hat, ist’s auch leichter.
Schreine sind ok, aber für mich zu viele, wieder wär mir halb so viele lieber.. öfters wollte ich lieber draußen rumlaufen, anstatt wieder durch Schreinrätsel abgelenkt zu werden.
Das Beste am Spiel ist die Freiheit (inkl. fliegen) und die Welt, ganz klar.
Frag mich jetzt erst recht wie zukünftige Teile aussehen werden, kann’s mir nicht so recht vorstellen… kehren sie zurück zum alten System oder werden alle open world sein? Wie könnte das nächste Open World-Hyrule aussehen?

Kann schon sein, dass der Test durch die Umstellung verloren ging, ansonsten hätte es garantiert hier Kommentare gegeben.

genpei tomate
I, MANIAC
Gold MAN!AC
genpei tomate

Ich fühlte mich sofort heimisch, hier im Norden regnet es nämlich auch so viel, wie in Hyrule! 😛
Vielleicht ging der Test während der M! Umgestaltung unter, wobei da steht 1. 4. mhmm…keine Ahnung, warum hier keine Diskussionen entfacht sind, ob das neue Zelda keine Berechtigung für einen Switch Kauf darstellt, oder eines der besten Videospiele ever ist.
Bei mir ist es fast immer so:
Steht zum Start einer neuen Nintendo Konsole auf der Spiel-Packung “Metroid” oder “Zelda”, wird zugeschlagen!
Vom Zelda BotW bin ich übrigens so begeistert, wie seit OoT nicht mehr und es macht für mich vieles richtig ( Schreine, durch die Lüfte segeln, die Welt ist fantastisch und “lebendig” etc. etc.) aber auch einiges nicht so dolle, die Waffen-Abnutzung z.B. hat mir am meisten die Stunden in Hyrule vergrault!

HIMitsu
I, MANIAC
Maniac
HIMitsu

Wie kommt es, dass es hier (auch bei MKDX und Mario&Rabbids) keine Kommentare gibt!? Steckte dieser Test (auf den ich seit nem halben Jahr warte) im Limbo?
Nur eine Vermutung, aber kann es sein, dass manche Tests, obwohl sie online gestellt werden, nicht auf der HP erscheinen, und so die meisten die Veröffentlichung gar nicht mitkriegen?

BTT, großartiges extrem suchterregendes Spiel ist es geworden, wenngleich bei mir die Begeisterung bei Twilight Princess noch etwas größer war.
Zwei Sachen muss ich kritisieren, ein mal die Story (vor allem das Ende), die zwar nett, aber nicht herausragend ist, und dann dass ich mir oft wie in England vorkam, so viel Regen, dass man fast ertrinkt… halb so viel hätte es auch getan.