The Legend of Zelda: Breath of the Wild – im Test (Wii U / Switch)

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Thomas Nickel meint: Ich behaupte: Breath of the Wild ist Nintendos bestes Spiel seit Super Mario Galaxy. Trotz unterschiedlicher Struktur – immerhin ist BotW ein Open-World-Spiel, während Galaxy streng levelbasiert ist – gibt es unerwartete Gemeinsamkeiten: Zum Beispiel die ständigen Überraschungen, die beide Titel dem Spieler um die Ohren hauen. Viele der zahllosen Schreine bergen kleine, teils hochintelligente Herausforderungen und nutzen Links Fähigkeiten auf neue, originelle Weise. Obwohl unmenschlich viel Arbeit in BotW geflossen sein muss, wirkt das Abenteuer oft spontan, frei und fast schon mühelos – es spielt sich locker-leicht, nimmt Euch so gut wie nie an die Hand und respektiert bei seinen Geheimnissen und Rätseln die Intelligenz der Spieler. Ganz wichtig: Das Spiel hält dieses hohe Niveau – wo sich bei anderen Titeln nach spätestens 40 Stunden Ermüdungserscheinungen einstellen, sind meine Motivation und mein Entdeckerdrang bei Zelda ungebrochen. Noch immer flasht mich das Spiel mit großen Momenten und Überraschungen. Ich klappere keine Karte mit blinkenden Hotspots ab, ich erforsche Hyrule selbst, nach Lust und Laune. Ob ich nach Erinnerungen suche, Schreine meistere oder nur wissen möchte, ob sich auf dem Berg da vorn etwas Interessantes befindet – stets offenbart mir das Spiel etwas Neues. Davon sollten sich alle Open-World-Abenteuer eine Scheibe abschneiden!

Oliver Schultes meint: Kennt Ihr das Gefühl, in einer Tätigkeit zu versinken und die Zeit völlig zu vergessen? Wer nicht mehr Kind ist und das schon länger nicht mehr bei einem Videospiel erlebt hat, der sollte sich das neue Zelda holen. Ich garantiere: Beim Daddeln von Breath of the Wild verfliegt die Zeit und Ihr werdet wieder Kind, häuft ­denkwürdige Erlebnisse an und gebt Euch dem innewohnenden Entdeckerdrang bedingungslos hin. Hier ist der Weg das Ziel – und der Weg ist zum Glück weit und gespickt mit Rätseln und Plätzen, die Euch zum Nachdenken bringen. Was Nintendo an positiver Ablenkung von der Hauptquest ins Spiel gepackt hat, spottet jeder Beschreibung – eine Meisterleistung! Die anderen Glanzpunkte lest Ihr bei meinen Kollegen, ich muss noch kurz meckern. Zum einen finde ich das Abenteuer zu leicht, zum anderen in Sachen Kampfmechanik rückständig: Warum muss Link wie in den 1990ern auf Gegner stumpf einhacken? Es wäre definitiv Zeit für einen Schuss Dark Souls-Eleganz!

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Henry
21. November 2020 9:33

Also Leute ich habe mir eine Switch und dieses Spiel vor 4 Wochen gekauft. Soviel vorweg. Ich spiele jeden Tag das Spiel und es ist fantastisch!
Ich habe jeden Zelda Teil gespielt und das ist eine der besten Spiele Reihen für mich ever.
Dieses Zelda ist für mich definitiv eines der besten Teile und ich werde es erneut in diesem Leben durchspielen.
Ich stelle mir eine Frage gerade täglich: Warum habe ich das Spiel und die Switch nicht zum Release gekauft?
Die Antwort ist leicht. Mal wieder lies ich mich durch Aussagen wie “Waffen gehen kaputt” und “keine Dungeons” und “keine klassischen Gegenstände” beeinflussen, da genau das Elemente für mich waren die Zelda definieren.
Ich lag so was von falsch.
Alle angesprochen Änderungen passen perfekt zu diesem Spiel und bieten deutlich mehr Varianz als in vorhergehenden Zelda Teilen meiner Meinung nach.
Das Game ist einfach genial und mittlerweile fast 30 Millionen mal verkauft und das zu Recht.
Das Spiel allein rechtfertigt den Kauf der Switch locker. Kein Spiel seit Skyrim bot für mich so viel fürs Geld und motivierte so sehr über einen längeren Zeitraum. Es wirkt wirklich alles sehr stimmig und es gibt gerade nichts was mir nicht gefällt an diesem Meisterwerk. Ein Vergleich zu früheren Teilen lehne ich ab, da nicht sinnvoll für mich. Es ist ein rundes Spielergebniss, dass qualitativ und quantitativ den von mir sehr geschätzten Zelda Spirit neu interpretiert und lange motiviert und begeistert.

Ich kann Zelda Breath of the Wild jedem Gamer empfehlen und unterstütze die Wertung von 95 %.

Ich freue mich riesig auf das nächste Zelda und werde keine Berichte oder Tests anderer Quellen mehr anhören bzw. lesen und blind kaufen, da mich Zelda bzw. Nintendo noch nie in den letzten 30 Jahren enttäuscht hat.

Zum Schluss meine Top 5 Zelda Teile:
1. Zelda 2 Adventure of Link
2. Zelda A Link to the past
3. Zelda Breath of the Wild
4. Zelda Twilight Princess
5. Zelda Ocarina of Time

moshschocker
5. März 2018 11:32

:
Volle Zustimmung, bis aufs Kochen, das mochte ich! 🙂 Ansonsten “Have more fun!” 🙂

riccipicci
5. März 2018 11:22

Ich spiele es derzeit noch intensiv und muss schon auch sagen, dass es selbst unter den Zelda-Spielen (bis auf die Story – kein Vergleich zu Ocarina of Time damals) seinesgleichen sucht. Ich möchte bei den Nachfolgern einfach nicht mehr zurück zu einem linearen Spiel – würde mich aber eindeutig über eine stärkere Story freuen. Durch die Unmengen an Dingen, die man in der Welt machen kann geht sie einfach zu sehr unter…

ACHTUNG SPOILER!

Bis auf den Anfang, die 4 Völker und (höchstwahrscheinlich das Ende – da bin ich noch nicht) gibt es keine relevanten Storys sondern „nur“ Einführungen von Nebencharakteren und deren Sidequests…

Mit den sich abzunutzenden Waffen kann ich noch leben, da man wirklich ständig neue Waffen findet, auch, wenn das beileibe nicht toll gelöst wurde… Ein Abnutzungssystem wie bei Dark Souls mit Schmieden in der Welt zum Reparieren fände ich besser.

Das einzige, dass mich wirklich nervt ist dieses ständige „Eingesammle“ von Zutaten und das fast aufgezwungene „Rumgekoche“, damit man gescheide Heilmittel erhält und das auch ohne einer Liste, die einem die schon einmal gekochten Rezepte auflistet…

Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau! Das sind alles Sachen, die das Spiel zwar etwas abwerten – aber der Rest ist so überragend, dass ich das Spiel echt jedem ans Herz legen kann, der nur etwas mit dem Action Adventure-Genre anfangen kann!

Die Welt ist so lebendig wie in keinem anderen Open World-Spiel! Es gibt überall etwas zu entdecken, selbst, wenn man auf blöd in irgendeine Richtung läuft. Der Schwierigkeitsgrad wurde im Gegrnsatz zu den Vorgängern endlich ordentlich angehoben ohne in irgendeiner Weise zu hart zu sein, aber zumindest herausfordernd. Und das Abenteuergefühl und die Bewegungsfreiheit,das/ die einem das Spiel bietet ist einfach einzigartig! Dadurch, dass man überall klettern, fliegen, „schildschlittern“ und auch noch reiten kann liegt einem die Welt komplett zu Füßen! Und da alle Charaktere so sympathisch und liebenswürdig designt wurden, wird einem einfach schnell warm um‘ s Herz.

Die Tatsache, dass es hinter jeder Ecke ein Geheimnis zu entdecken gibt macht das Erkunden der Welt auch einfach so befriedigend!

Kaufts euch einfach und ihr werdet sehen!

HIMitsu
31. Oktober 2017 11:29

Ach ja, nicht dass ich’s vergesse, muss stellvertretend für BigN hier noch ein “Ätschibätsch” an alle ausrichten, die vor Veröffentlichung nie müde wurden zu meckern, dass die Welt leer aussieht und bestimmt auch so bleiben würde 😀
Nicht mal Optimisten hätten sie so lebending erwartet, wie sie geworden ist.

HIMitsu
29. Oktober 2017 14:05

Steht online, aber das hat kaum wer mitbekommen.. Man findet’s nur noch, wenn man danach sucht. Das Heft hab ich dann vor zwei Wochen über die App gekauft, da ich nicht dachte, dass der Test noch kommt. Aber nicht schlimm, hab jetzt was zum Lesen.

Noch mal kurz zum Spiel, genauer gesagt zur Grafik, nennt mich blind aber das Einzige was mir aufgefallen ist, sind Pop-Ups, weder Ruckler noch Framerate-Einbrüche (oder ist das das Selbe?) hab ich gesehen.. vielleicht sind meine Augen auch nicht geschult genug ^^’ Ach ja, ansonsten ist mir das Spiel ein mal abgestürzt. Als letzter Fehler waren da noch die unerreichbaren Berge im Norden, die je nach Kamerawinkel die Texturen leicht änderten (irgendwie bizarr). Aber alles halb so wild.

Max Snake
29. Oktober 2017 10:45

War sicherlich aus der Vorab Test. Das hier ist die komplette Test der M! GAMES April 2017, die jetzt im Online steht.

Ich hatte gehofft komplexe Dungeons bei der Titanen, sonst super Spiel.

HIMitsu
28. Oktober 2017 16:02

Irgendwie hat mich das mit den Waffen gar nicht so gestört, da es genug davon gibt..und wenn man das Master Sword hat, ist’s auch leichter.
Schreine sind ok, aber für mich zu viele, wieder wär mir halb so viele lieber.. öfters wollte ich lieber draußen rumlaufen, anstatt wieder durch Schreinrätsel abgelenkt zu werden.
Das Beste am Spiel ist die Freiheit (inkl. fliegen) und die Welt, ganz klar.
Frag mich jetzt erst recht wie zukünftige Teile aussehen werden, kann’s mir nicht so recht vorstellen… kehren sie zurück zum alten System oder werden alle open world sein? Wie könnte das nächste Open World-Hyrule aussehen?

Kann schon sein, dass der Test durch die Umstellung verloren ging, ansonsten hätte es garantiert hier Kommentare gegeben.

genpei tomate
28. Oktober 2017 14:06

Ich fühlte mich sofort heimisch, hier im Norden regnet es nämlich auch so viel, wie in Hyrule! 😛
Vielleicht ging der Test während der M! Umgestaltung unter, wobei da steht 1. 4. mhmm…keine Ahnung, warum hier keine Diskussionen entfacht sind, ob das neue Zelda keine Berechtigung für einen Switch Kauf darstellt, oder eines der besten Videospiele ever ist.
Bei mir ist es fast immer so:
Steht zum Start einer neuen Nintendo Konsole auf der Spiel-Packung “Metroid” oder “Zelda”, wird zugeschlagen!
Vom Zelda BotW bin ich übrigens so begeistert, wie seit OoT nicht mehr und es macht für mich vieles richtig ( Schreine, durch die Lüfte segeln, die Welt ist fantastisch und “lebendig” etc. etc.) aber auch einiges nicht so dolle, die Waffen-Abnutzung z.B. hat mir am meisten die Stunden in Hyrule vergrault!

HIMitsu
28. Oktober 2017 11:31

Wie kommt es, dass es hier (auch bei MKDX und Mario&Rabbids) keine Kommentare gibt!? Steckte dieser Test (auf den ich seit nem halben Jahr warte) im Limbo?
Nur eine Vermutung, aber kann es sein, dass manche Tests, obwohl sie online gestellt werden, nicht auf der HP erscheinen, und so die meisten die Veröffentlichung gar nicht mitkriegen?

BTT, großartiges extrem suchterregendes Spiel ist es geworden, wenngleich bei mir die Begeisterung bei Twilight Princess noch etwas größer war.
Zwei Sachen muss ich kritisieren, ein mal die Story (vor allem das Ende), die zwar nett, aber nicht herausragend ist, und dann dass ich mir oft wie in England vorkam, so viel Regen, dass man fast ertrinkt… halb so viel hätte es auch getan.