The Legend of Zelda: Skyward Sword – im Klassik-Test (Wii)

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Allerdings beschert Wii-MotionPlus den bekannten Zutaten ein verdientes Revival. Beispielsweise kann Link die bewährten Bomben per Geste nicht nur werfen, sondern wie beim Bowling in Wii Sports auch rollen. Ein eingeblendeter Pfeil beschreibt die Flug- bzw. Rollrichtung, um zielgenau Löcher im Boden und gegnerische Schwachpunkte zu treffen. Wie in Twilight Princess verlangen Schleuder, Bogen und Enterhaken geschickten Gesten-Einsatz. Doch dank anspruchsvollerer Bewegungstechniken ist mehr Können gefragt, was Link in den knackigen ­Kämpfen schnell feststellt.

Neue Ausrüstungsteile überzeugen mit ihrer Vielseitigkeit – allen voran die Käferdrohne. Ein weiteres Werkzeug – der ’Magische Krug’ – entpuppt sich als praktischer Laubbläser. Mit dem Pusterohr fegt Link die Umgebung von losem Sand und kleineren Gegnern frei und legt Schalter sowie Rubine frei. Schnellen Zugriff auf das passende Utensil gibt es über praktische, ringförmige Bildschirm­menüs.

In Skyward Sword ist die Fortbewegung nicht nur auf Vogel und Schiene beschränkt. Auch Links Füße tragen ihn schneller. Beim Sprinten per A-Taste flitzt er über Treibsand sowie an Gefällen und Wänden hoch – Assassin’s Creed lässt grüßen! Jedoch geht ihm ebenso schnell die Puste aus. Ist die Ausdaueranzeige erst einmal ’leer gerannt’, hängt der Kleine hechelnd und schlapp in der Gegend herum. Notfalls verhelfen ihm grüne Energiepflanzen zu frischer Kondition.

Tempel, Aufgaben und Levelarchitektur erinnern nicht nur entfernt an die Vorgänger. Einige Rätsel und Spielsituationen scheinen direkt den Vorgängern Ocarina of Time und Twilight Princess entliehen. So stellt Ihr Euch einem Schwert­duell mit Echsenkämpfern ebenso wie Zeltlagern voller Orkkrieger. Zudem haben sich die Macher von weiteren Klassikern inspirieren lassen. Links Heimatstadt in den Wolken und dessen Umgebung wecken Erinnerungen an das Dreamcast-RPG Skies of Arcadia. Parallelen tun sich zudem zu Okami auf, wenn der Protagonist der toten Wüstenumgebung Leben einhaucht. Schließlich wirkt so manch epische Begegnung wie eine Hommage an Shadow of the Collossus – mehr sei hier nicht verraten!

Grafisch beweist Skyward Sword dagegen Eigenständigkeit: Die Aquarell-artigen Hintergründe scheinen einem Maler mit dickem Pinsel entsprungen zu sein. Lediglich die teils groben Pixelkanten und die mäßigen Texturen erinnern daran, dass die Zeit des technisch überholten Wii langsam abgelaufen ist. Leider hat zudem kein Wolkenwelt-Anwohner gemerkt, dass in der Konsolenwelt Sprachausgabe zum Standard geworden ist. Alle Charaktere verständigen sich nur über kurze Laute und Text­boxen. Als Entschädigung verwöhnt ein orchestraler Soundtrack mit teils frischen, teils bekannten Melodien Eure Ohren. Später stimmt Link mit seiner Harfe in die Lieder ein – das Musizieren spielt aber eine weit weniger wichtige Rolle als in den Vorgängern.

Skyward Sword ist ein über 40-stündiger Trip durch den Spielspaß-Olymp, der bis zur letzten Minute mit Überraschungen glänzt. Ein Trip, der der Wii-Konsole einen furio­sen Abgang beschert. Ein Trip, der das Genre nicht neu definiert, aber den Namen Zelda in den Action-Adventure-Thron meißelt.

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Thrawn
23. Februar 2021 9:56

Ich bin noch sehr hin- und hergerissen, einerseits mochte ich das Setting grundsätzlich schon, die Musik war klasse (verrückt, dass das Hauptthema so gut klingt, obwohl es schlicht Zeldas Wiegenlied rückwärts gespielt ist) und auch die Steuerung empfand ich, im Vergleich zu vielen Kritikern, gelungen: Sehr präzise, was die Schwertstreiche, aber auch was die Gadgets anging, z. B. beim Lenken der Drohne. Von diesen gab es zudem echt kreative, die so in keinem anderen Zelda aufgetaucht sind (Drohne, Peitsche usw.). Im Übrigen konnte ich genauso auf dem Sofa lümmeln wie bei anderen Games, es war nicht so, dass ich aufgrund der Bewegungsteuerung ständig einen Hampelmann machen musste o. Ä.

Auf der anderen Seite die (doch gravierenden) Problematiken der inhaltlichen Wiederholungen, der enervierenden Zwang-Tutorials, gerade zu Beginn (in der Zeit kann ich ALttP komplett durchspielen…).

Ich befürchte, dass ich nicht widerstehen kann, mich dann aber doch wieder über die genannten Punkte furchtbar ärgere.

EXZELLSION
21. Februar 2021 17:51

Leider auch das repetetivste Zelda. Nur eine handvoll Dungeons, in welche man zweimal rein muss… Soll das das Geschenk zu Links 35. Jubiläums sein? Ich hoffe, dass da noch was kommt?!

Spacemoonkey
21. Februar 2021 14:05

die gesichter sind leider wirklich schlimm aber abgebrochen habe ich es nach ca 30min wegen der steuerung

MadMacs
20. Februar 2021 16:58

Ich bin nie warm damit geworden. Steuerung, Grafikstil…war einfach nicht meins.

dmhvader
19. Februar 2021 11:07

Für mich passt die Wertung. Das Spiel ist für mich eines der 3 besten Zeldas neben BotW und OoT. Hab ich damals rund einen Monat lang gesuchtet. Und der Soundtrack ist eh der beste der Reihe, war ja damals eine CD mit dabei.
Ich weiß nur nicht, ob ich die HD-Version unbedingt haben muss, denn außer einer nun höheren Auflösung scheint sich ansonsten grafisch kaum was verbessert zu haben. Außerdem gefällt mir Zelda in der leicht verwaschenen alten Fassung etwas besser – da umgibt sie so ein romantischer “natural” 480p-Weichzeichner, lol.
Wer es noch nicht gespielt und eine Switch hat, darf sich aber auf jeden Fall drauf freuen, aber bitte nicht hochmoderne Grafik und totales Open World-Gameplay erwarten.

schweini
19. Februar 2021 10:44

Freue mich drauf ganz ohne Gefuchtel mal ein Zelda zu spielen nachdem ich mit BotW so garnix anfangen konnte ?, und ich habs echt hart probiert.

Aprikosentoast
18. Februar 2021 22:28

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich nochmal zuschlage, da es jetzt mit optionaler Controller-Steuerung spielbar ist.
An sich hat die Bewegungssteuerung gut bis sehr gut funktioniert, aber dieses klassische Gefühl, einfach mal in Ruhe eine Runde zu zocken, wollte nie wirklich aufkommen.

Für mich persönlich ist Skyward Sword aber wohl mit Abstand der schlechteste Ableger der Konsolenvertreter. Keine frei erkundbare zusammenhängende Welt und lineare Gebiete, sowie das Charakter-Design waren nicht so berauschend. Dazu kommt mit dem Verbannten der schlimmste Gegner überhaupt! 😀 Und wer schon findet, dass Navi nervig ist, der kennt Phai noch nicht… hui…
Aber natürlich gab es auch gute Sachen an dem Game: ein grandioser Soundtrack hat die Atmosphäre im Spiel gerettet ^^ Ghirahim ist ein cooler Typ und eine wilkommende Abwechslung in einem Zelda Titel und die Dungeon waren auch in Ordnung.
Insgesamt aber war Skyward Sword leider nicht wirklich der Bringer.
Nicht umsonst ist es den Augen vieler den Titel “Zelda” nicht wert.

Gannicus jr
18. Februar 2021 22:19

Super Game das seine 95 verdient hat

Snowfalcon
18. Februar 2021 21:53

Hatte es damals am Launchtag gekauft als Bundle zusammen mit diesem goldenen Wiimote. Die Grafik fand ich sehr ansprechend, auch das Setting und zumindest die ersten paar Dungeons waren ganz ok. Doch bin ich im Gegensatz zu meiner damals minderjährigen Tochter nie mit der Steuerung klargekommen. Das und der Fakt, dass man diesen Punk und Obermotz mehrere Male bekämpfen muss haben mich ein Zelda unbeendet auf die Seite legen lassen. Habe die Wii und x Spiele, darunter auch Skyward und werde es daher auch für die Switch nicht kaufen.

In meinen Augen war Twilight ein weitaus besseres Zelda und hatte mit Midna einen coolen und auch frechen Sidekick.

T3qUiLLa
18. Februar 2021 21:18

ich fand wind waker am anfang auch wegen der optik doof. hat sich aber durch das hd update auf wii u aber sehr überzeugt und vermisse es auf switch. ich werd bei skyward sword irgendwann nicht wiederstehen können, die zeldaspiele sind für mich als wenn man ein studio ghibli film schaut. hät aber auch lieber nochmal twilight princess…..oder ein richtig schickes ocarina remake………

Tokyo_shinjuu
18. Februar 2021 20:43

Ich hab Xenoblade 150+ Stunden mit Wiimote und Nunchuk gespielt und ja so manch ein Krampf war dabei.?

18. Februar 2021 19:46

Insgesamt ein auf hohem Niveau enttäuschendes Spielerlebnis ohne Höhepunkte, die bei mir nachhaltig hängen geblieben sind.

Der Satz fasst für mich sämtliche Zelda Games die ich bisher gezockt habe ganz gut zusammen. Hab bisher noch kein Spiel der Reihe gespielt wo mein abschließendes Urteil über “nice to have” hinaus gegangen wäre… Scheint einfach nicht meine Serie zu sein, deswegen werde ich zukünftig auch mit Freuden einen Bogen um weitere Ableger und Neuauflagen machen.

Supermario6819
18. Februar 2021 17:04

Das ist aber schon ein gewaltiger Unterschied ob man 85 oder 95% gibt.Bin auch bei Mario World gespannt ob es noch mal die 92er Wertung bekommt.
Da ich das Game nie gespielt habe freue ich mich auf den Juli und sehe dann mal welche Wertung ich geben würde.
Die Steuerung wurde ja auch überarbeitet und dürfte wohl keine Probleme mehr machen.

ghostdog83
18. Februar 2021 16:27

Aber die Steuerung war mir so richtig ein Dorn im Auge, gemütlich auf dem Sofa lümmeln und einfach drauf los spielen war nich.

Ich war so froh darüber, Xenoblade Chronicles mit Classic Controller spielen zu können. Die investierten 200+ Stunden wären sonst zum Krampf geworden, wenn überhaupt.

Tokyo_shinjuu
18. Februar 2021 16:13

Mir hat das Spiel eigentlich sehr zugesagt vom Design, den Dungeons, der Welt, passte alles irgendwie zusammen ohne wirklich große Höhepunkte zu setzen.
Aber die Steuerung war mir so richtig ein Dorn im Auge, gemütlich auf dem Sofa lümmeln und einfach drauf los spielen war nich.
Bei keinem Wii Spiel hab ich mir so oft ne Pro Controller Unterstützung gewünscht.

Finde auch das es ein guter 85% Kandit ist.

ghostdog83
18. Februar 2021 15:54

Die Wertung würde die M! heute wahrscheinlich so auch nicht mehr geben – da dürfte es für die Switch-Fassung eine realistischere Einschätzung geben ?

Die Diskussion gab schon damals. Für mich ein 85er Titel.

Seppatoni
18. Februar 2021 15:50

Ich fand den Titel nach anfänglicher Skepsis damals richtig, richtig gut. Gerade die Steuerung bescherte dem Titel ein neues Spielgefühl und ermöglichte eine Vielzahl neuer Rätsel, Kämpfe und Aufgaben. Aber man muss sich natürlich auf die Steuerung einlassen, sonst hat mans schwer.

Die einzigen beiden Sachen, die mich genervt hatten: Das sich wiederholende Sammeln irgendwelcher Teilchen in Düster-Abschnitten und der sich ebenfalls wiederholende Kampf gegen das Vieh, dass Link jeweils den Abgrund hochtreibt.

Rudi Ratlos
18. Februar 2021 15:50

Die Wertung würde die M! heute wahrscheinlich so auch nicht mehr geben – da dürfte es für die Switch-Fassung eine realistischere Einschätzung geben 🙂

ghostdog83
18. Februar 2021 15:46

Ich würde einen Punkt ergänzen wollen:
Technisch sah das Spiel zum Teil sehr altbacken aus. Im besten Fall hat das Design retten können.

Insgesamt ein auf hohem Niveau enttäuschendes Spielerlebnis ohne Höhepunkte, die bei mir nachhaltig hängen geblieben sind.

KVmilbe
18. Februar 2021 15:28

Zwei Probleme hatte ich mit dem Game, weshalb ich es nie durchspielte:

– die Steuerung
– Aber vor allem kam es zu der Zeit raus als Nintendo wohl dachte, dass alle seine Spieler einfach nur dumm sind. Ich hab in Erinnerung, dass das Game einem alle 5-Minuten irgendwas erklären wollte.