The Lego Movie Videogame – im Test (PS4)

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Filmversoftungen stehen erfahrungsgemäß unter keinem guten Stern, doch manchmal steckt mehr in ihnen, als man denkt. Emmet Brickowski geht es ähnlich: Nach Feierabend stürzt der Bauarbeiter in ein tiefes Loch und findet dort das mächtige Stück des Widerstands – ein rotes, quaderförmiges Objekt, welchem vorherbestimmt ist, dem auserwählten ”Meisterbauer” bei der Rettung der Welt zu helfen. In Form einer Vision zeigt es Emmet die schrecklichen Pläne des Oberschurken Lord Business, die Welt mit der Superwaffe ”Kragle” in Stillstand zu versetzen. Als Emmet kurz darauf auf die Meisterbauerin Wyldstyle und ihren Mentor Vitruvius trifft, halten sie ihn für den Auserwählten und legen die Rettung der Welt in seine Hände. Doch so sehr sich Emmet auch bemüht: Im Gegensatz zu seinen Gefährten bekommt er ohne Baupläne nichts Brauchbares zustande. Hier kommt Ihr ins Spiel.

In der Plastik-Haut verschiedener Lego-Charaktere sucht Ihr auf Eurem Abenteuer immer wieder nach eben jenen Plänen für elementare Bauten, die Ihr benötigt, um im Level voranzukommen. Zunächst gilt es jedoch, ein Minispiel zu absolvieren: Wie in Lego Der Hobbit wählt Ihr aus einem Ringmenü die in einem 3D-Modell angedeuteten Lego-Steine aus, woraufhin sich das begehrte Objekt Stück für Stück zusammensetzt.

Generell geht das Spiel zum Lego-Film häufig über das in der Serie übliche Zerstören und Wieder-Zusammensetzen hinaus: Seien es die rhythmischen Tanzeinlagen, das Computer-Hacken in Pac-Man-Manier oder eine Verfolgungsjagd auf dem Highway, bei welcher sich Ballereien mit Kletter- und Hüpfpassagen abwechseln – Emmets Abenteuer spielt sich erstaunlich frisch und abwechslungsreich. Der Vollständigkeit halber sei jedoch erwähnt, dass auch The Lego Movie Videogame serientypisch kein herausforderndes Spiel ist: Wie üblich zieht es seinen Spielspaß aus dem cleveren Kombinieren der verschiedenen Charakterfähigkeiten, der unbeschwerten, humorvollen Stimmung und den zahlreichen Nebenaufgaben.

Die Erzählung der Geschichte erfolgt in Form zahlreicher Ausschnitte aus der Filmvorlage, die sich mit eigens für das Spiel aufgenommenen Dialogen abwechseln. In der uns vorliegenden englischen Version wurden dafür die großartigen Originalsprecher aus dem Film wie Liam Neeson und Morgan Freeman verpflichtet, für Deutschland gibt es aber natürlich auch eine vollständige Lokalisierung.

Denis Kuckmann meint: Ich war wirklich skeptisch, ob The Lego Movie Videogame das hohe Niveau der bisherigen Bauklotzspiele erreichen würde. Da ich den zugehörigen Film bisher nicht kannte und das Spiel ohne große Tolkien- oder Disney-Marke im Rücken daherkommt, traf es mich entsprechend unbefangen. Nach etwa zwei Stunden Spielzeit war mir jedoch klar: Eine derartige Lizenz-Unterstützung hat das ”Lego Movie”-Game gar nicht nötig, sind doch die von den Filmemachern erdachten Charaktere so sympathisch und prägnant, dass sie selbst neben einem prominenten Gaststar wie Batman nicht verblassen. Zudem haben es TT Games geschafft, die Geschichte auch unabhängig vom Film verständlich zu erzählen und mit viel spielerischer Abwechslung zu versüßen. Über kleinere Story-Lücken sowie leichte Bugs sehe ich da wohlwollend hinweg.

  • 96 Charaktere: zahlreiche historische Figuren &amp einige DC-Superhelden
  • 4 themenbasierte Oberwelten mit insgesamt 15 Levels

Ein Muss für Fans der Film­vorlage, aber auch davon unabhängig ein spaßiges Abenteuer mit einer ­Extraportion Klötzchen-Charme.

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound
Flammuss
I, MANIAC
Maniac
Flammuss

Super! Danke! Das nenn ich doch mal Service! :-)Dann wird es doch noch gegen die Osterlangeweile gekauft.

Flammuss
I, MANIAC
Maniac
Flammuss

Wo bleiben eigentlich die ganzen Lego Hobbit Test´s? Hab noch keinen einzigen gesehen!