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Die Neugier treibt Euch als erstes in Kay’ls Wohnung. Am schnellsten erreicht Ihr die Örtlichkeiten in Omikron mit dem Taxi – mögliche Zielorte erscheinen automatisch in Eurem Taschencomputer und geben Euch gleichzeitig den rudimentären Lösungsweg vor. Überhaupt hat Entwickler Quantic Dreams bei aller Komplexität der nonlinearen Handlung auf Einsteigerfreundlichkeit geachtet. So werden Steuerungsdetails während der ersten Spielminuten ausführlich erklärt, die wichtigsten Dialogpassagen automatisch archiviert. Sympathisch: Bestimmte Räume dürft Ihr erst verlassen, wenn Ihr alle wichtigen Gegenstände mitgenommen bzw. alle erforderlichen Aktionen beendet habt.
Ein Kampftrainingsprogramm in Kay’ls Appartment bereitet Euch auf Prügelduelle vor, welche den kopflastigen Spielablauf – Ihr sucht Örtlichkeiten auf, befragt Personen, sammelt und benutzt Gegenstände – auflockern. An einigen Stellen wird The Nomad Soul auch zum Ego-Shooter mit überraschend hoher Gegnerintelligenz. Nur wenn Ihr eine Wumme in der Hand haltet, kommt der Analogstick Eures Controllers zum Einsatz – ansonsten steuert Ihr Kay’l mit dem Digikreuz. Grobmotorische Adventure-Fans dürfen den Schwierigkeitsgrad der Actionszenen übrigens ‘runterschrauben.
The Nomad Soul ist ein Spiel für Erwachsene. Die vielschichtige Story handelt von einer faschistoiden Regierung, einem naiven Volk und einer idealistischen Rebellengruppe. Auf der Straße und in Tabledance-Bars seht Ihr viel nackte Haut, mit Eurer (bzw. Kay’ls) Frau Telis räkelt Ihr Euch sogar in den Laken. Übermäßig brutal ist der Quantic-Dream-Erstling dagegen nicht. Spannung wird erfreulicherweise durch überraschende Aktionen und nicht durch Splatter-Szenen erzeugt.





















@Saldek Da das Spiel wohl nicht sonderlich erfolgreich war, glaube ich nicht, dass Quantic Dreams da nochmal Geld investiert, um das Ding in die Neuzeit zu hieven.
Ich denke auch dass ein Remaster nicht ausreicht, da müsste schon ein Remake her, um modernen Standards zu genügen. Gerade bei der Steuerung.
Damals ein wirklich toller Titel und war zu seiner Zeit ein besonderes Erlebnis.
Für solche Spiele liebte ich die Dreamcast. <3
Meine schöne Erinnerung wird nur dadurch etwas getrübt, dass ich das Spiel vor circa 2 Jahren nochmal auf dem PC spielen wollte und ich dann doch ganz schnell abbrechen musste, um zu vermeiden, dass ich meine schöne Erinnerungen kaputt mache.^^
Kann dem nur beipflichten, extrem dichte Blade Runner Atmosphäre, David Bowie virtuell bei verschiedenen Konzerten beiwohnen, das Übertragungssystem nachdem man stirbt usw.
Finde für einen schmalen Taler sollte man es auch für die aktuelle Generation bereitstellen, wäre prima es auf PS4 zu spielen (Ebenfalls das Blade Runner Spiel).
https://www.youtube.com/watch?v=ZFAg0XDQW4o&list=PLcmrcUcvv0lJYNTrsBQ1nrtC4ZbR2SdN2&index=71&t=0s
Man muss auch sagen dass der Titel damals sehr innovativ war. Ein storylastiges Adventure mit Fokus auf Gespräche und Rätsel und vereinzelten Action-Einlagen gab es eigentlich nur noch bei Shenmue damals. Aber vor allem fand ich die tolle Blade Runner Atmosphäre super. Das wäre ein Spiel für ein aufwendiges Remake.
Insgesamt auch ganz anders als die späteren Quicktime-lastigen Spiele von Quantic Dream.
The Nomad Soul hat mich als reinen Konsolero damals so weggeblasen! Die High End PC Grafik, das Setting, die Story und natürlich David Bowie! Über die Steuerung lege ich mal den Mantel des Schweigens! Eines meiner absoluten Spielehighlights!
Das Spiel hatte mich damals total gefesselt.
Ich fand das Spiel damals auch sehr faszinierend und das Mitwirken von Bowie setzte dem Ganzen noch die Krone auf.
Jaja, der oder die oder das Dreamcast!
Geile Spiele hatte die schon!
Dieses Game zaubert mir auch heute noch ein Lächeln ins Gesicht. War echt super!
Wie “Blue Stinger” von Climax Entertainment z.B. was keine so gute Bewertungen überall bekam, hatte mir sehr viel Fun bereitet! Wieso ich dieses Spiel erwähne? Nun, weil es auch (für mich) ein Sehr feines Action-Adventure wie dieses “The Nomad Soul” war.