The Surge 2 – im Test (PS4)

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Es herrscht absolutes Chaos in den Trümmern von Jericho City. Schwer gepanzerte Soldaten patrouillieren durch die Straßen, Banditen nutzen skrupellos jede Plünder-Gelegenheit, während gewaltige Roboter-Maschinen unkontrolliert von ihren Waffen Gebrauch machen und sich zudem am Himmel ein bedrohlicher Nano-Sturm zusammenbraut. Mitten drin in diesem Gemenge aus Gewalt, Dystopie und Anarchie schlüpfe ich in die Haut meines wahlweise männlichen oder weiblichen Charakters und verpasse ihm neben einem individuellen Aussehen auch eine ganz eigene, kleine Geschichte. Wer wird mein Herzblatt? Kandidat Eins, der Such- und Rettungsspezialist mit Hang zur Selbstaufgabe? Oder Kandidat Zwei, ein ehemaliger Waffenschmuggler mit zwielichtiger Vergangenheit? Da mich aber ebenfalls weder der CREO-zertifizierte Maschinist noch der gleichwertig ausgebildete Servicetechniker oder gar der schmierige Manager ansprechen, wähle ich den Kriegsveteranen Officer Johnson. Die Tatsache, dass (in meinem Falle) er toxischen Substanzen ausgesetzt war und an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, erscheint mir nach der Freisetzung des deFrag-Nanovirus im Vorgängertitel The Surge (69% Spielspaß in M! 06/17) durchaus sympathisch und glaubwürdig. Der Flugzeugabsturz, den ich angeblich als Einziger überlebt haben soll, sowie die mysteriösen Visionen eines kleinen Mädchens, dessen Spuren ich den Rest des Spiels über folgen werde, machen die Sache allerdings auch nicht besser…

Bereits der Einstieg zeigt, aus welchem herausfordernden Holz The Surge 2 geschnitzt ist. Mit nichts als einem Krankenhaushemd bekleidet, erwache ich im Klinikbereich eines Gefängnisses, in welchem mir, frisch aus dem Bettchen gehüpft, sofort die ersten Wachdrohnen ans Leder wollen. Kurzum zerlege ich die Blechdosen mit horizontalen und vertikalen Angriffen in ihre Einzelteile, blocke geschmeidig kleinere Attacken oder weiche galant aus. Auch die ersten schlecht gelaunten, deutlich aggressiver agierenden Inhaftierten fallen schnell zu Boden und lassen in mir den Gedanken aufkommen, dass mir niemand etwas anhaben kann – bis ich vor dem ersten Boss stehe. Eingepfercht in einen engen Raum, unbewaffnet und noch immer etwas benebelt verpasst mir der gerüstete Koloss eine Abreibung nach der anderen. Ich gehe zu Boden, erwache erneut am Krankenbett und kämpfe mich Mal um Mal gegen die sich wieder vor Ort befindenden Gegner, nur um am Ende ein weiteres Mal die Radieschen von unten zu zählen. Was zur Hölle…?!

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Daddler
I, MANIAC
Maniac
Daddler

Sehe es wie einige andere hier, der Fokus sollte auf den Standard Modellen liegen. Auch wenn mir z.Bsp. Control Spaß gemacht hat, so haben die zahlreichen Slowdown (fast Daumenkino) doch merklich den Spielspaß getrübt und das Spielen an sich erschwert.

Zu the Surge 2, scheint tatsächlich besser zu sein, eines der Mankos scheint behoben, gibt deutlich mehr und bessere Boss Fights…

ghostdog83
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ghostdog83

Mit anderen Worten – sie schreiben am Leser vorbei.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Ist dann langsam analog zur PCMR: Die Redaktion spielt auf der feinsten Hardware, während der Pöbel sich mit Rucklern und anderen unschönen Begleiterscheinungen auf seiner Low-End-Hardware rumärgern muss ;D

Bort1978
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Bort1978

Zumindest Erwähnung sollte es finden, gerade wenn ein Spiel auf den Standardkonsolen ggf. deutlich unrunder läuft oder z. B. nur 30 fps, anstatt 60 fps bietet. Bei 4players werden mittlerweile auch häufig die älteren Konsolenversionen nicht extra erwähnt.

ghostdog83
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ghostdog83

Die Mehrheit spielt in der zweiten Klasse. Der Hauptfokus sollte darauf liegen, auch wenn es in der ersten Klasse bequemer ist.

Nightrain
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Nightrain

ghostdog83ghostdog83 , eigentlich sollte es bei größeren Testportalen Gang und Gäbe sein, dass auf die technische Seite aller Plattformversionen eingegangen wird. Schön, dass manche Titel auf der Pro vielleicht nur geringe Probleme haben. Freut mich für die Pro/X-Besitzer. Ich mit meiner Proleten-Normal-PS4/One bin mir aber selbst der Nächste. 😉

ghostdog83
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ghostdog83

Danke Bort. Es ärgert mich jedes Mal, wenn ein technischer Bezug hergestellt wird, dann aber nur eine halbe Sache dabei rauskommt. Der 2-Klassenstatus bei Sony und MS erlaubt es eigentlich nicht, solche Details zu vernachlässigen (“Also ich zocke auf der Pro (…)”).

Bort1978
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Bort1978

ghostdog83ghostdog83 Also ich zocke auf der Pro im Leistungsmodus (60 fps, 1080p). Ich hab zwar bisher nur kurz gezockt, trotzdem sind mir die nachladenden Texturen aufgefallen. Die haben sich allerdings recht zügig scharf gestellt. Hat nicht wirklich gestört. Vielleicht verbessert das ja noch ein Patch. Den Auflösungsmodus (4k mit 30 fps) meide ich lieber noch. ?

FirePhoenix
I, MANIAC
Profi (Level 2)
FirePhoenix

Also Teil 1 fand ich spitze, hat Spaß gemacht bis auf ein paar frustierende Bossgegner. Hätte ich 80 % gegeben.
Wenn Teil 2 jetzt besser ist, immer her damit, bin gespannt.

ghostdog83
I, MANIAC
Epic MAN!AC
ghostdog83

Über kleinere technische Mängel wie nachladende Texturen oder längere Ladezeiten kann man angesichts der ansonsten hübschen audiovisuellen Inszenierung inklusive gelungener Sprachausgabe gut hinwegsehen.

Ihr sollte bei solchen Angaben auch darauf verweisen, um welche Version es sich handelt (PS4, Pro, Beides). Ansonsten sind die Aussagen wenig hilfreich, wo die Basis PS4 des Öfteren schlechter abschneidet siehe zuletzt Control.

Bort1978
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Bort1978

Mir ist heute morgen in meiner kurzen Anspielsession gar nicht aufgefallen, dass die verschiedenen Chararktere im Editor auch ne Vita haben… 😀 War das ein Witz? Falls nicht, hat das Auswirkungen auf das weitere Spiel?
Schade finde ich, dass der eigene Charakter jetzt keine Stimme mehr hat. Aber das ist wohl dem Editor geschuldet, sonst hätte man ggf. mehrere Stimmen einsprechen müssen.
Den S-Grad empfand ich bisher als zu leicht. Hab den Tutorial-Boss und auch den 1. richtigen Boss im 1. Versuch geschafft und mich dabei nicht sonderlich herausragend angestellt. Dank Heilingsimplantat, was man gleich zu Beginn finden kann, kann man sich zumindest beim 1. richtigen Boss immer wieder heilen, auch wenn man ordentlich aufs Maul bekommt. Da war der Vorgänger-Teil anspruchsvoller und der war schon gefühlt um einiges leichter als Dark Souls und Konsorten. Aber gut, ich lasse mich überraschen, was noch kommt.
Vermutlich wird dann meine Wertung tendenziell wieder eher im Bereich von der 4players-Wertung liegen.

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Deck 13 besseren Werk nach ungefähr 10 Jahren.

Maverick
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Maverick

Wieder mal ein Beispiel das je mehr tests man liest umso bananiger wird man in der birne.
Bei gamepro steht „story nur mittel zum zweck und schwache charakter entwicklung“ bei 4players ists hingegen generel in allen belangen ziemlich gut.

Naja meins war teil1 nicht u.a. scifi setting und charakter auflevel system, glaub auch nicht dass ich nach Darksiders3 mir dass noch antun werde bzgl, nachholen und so.

Allen anderen viel spass bei teil 2.

Bort1978
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Bort1978

Oh cool, schon der Test da. Den muss ich nachher mal in Ruhe lesen. Nachdem mir Teil 1 schon deutlich besser gefallen hat, als hier bewertet, bin ich mal gespannt, wie meine eigene Wertung für Teil 2 ausfallen wird. Aber fein, dass Teil 2 hier dieses Mal etwas besser bei weg kommt.