The Texas Chain Saw Massacre – im Test (Xbox Series X)

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Behäbig marschiere ich durch das Labyrinth aus Gängen, Räumen und Ställen, betrachte die heruntergekommene Einrichtung und kann den Gestank von Blut, Dreck und Angst geradezu riechen. Während ich meine Kettensäge liebevoll dazu animiere, endlich ihr sympathisches Knattern durch Mark und Bein gehen zu lassen, werfe ich einen nostalgischen Blick auf mein Alter Ego. Die Krawatte, die gemeinsam mit der ­Schürze gekonnt die hünenhafte Statur betont, lässt sofort die Liebe zum Detail erkennen. Doch ehe ich mich auch an der Umgebung sattsehen kann, raunt es aus dem Headset ”Leatherface, let’s hunt!”.

Wer die Wahl hat, hat die Qual und muss sich nicht nur zwischen ”Team Familie” und ”Team ­Opfer” entscheiden, sondern auch aus jeweils fünf Charakteren mit unterschiedlichen Fähigkeiten wählen. Dabei muss aufseiten der Killer stets einer von drei Spielern die Rolle des behäbigen, lauten ­Leatherface übernehmen, der von dem Koch, dem Anhalter, Sissy oder Johnny unterstützt wird. Die Hauptaufgabe lautet, den hungrigen Großvater mit Blut zu füttern, welches selbstredend den vier Opfern oder herumstehenden Eimern mit Innereien entstammt. Schwer verletzt versuchen unterdessen die vier Gegenspieler, die originalgetreuen Schauplätze lebend zu verlassen. Fallen, Schlösser und der kannibalische Opa, der, sofern er satt und zufrieden ist, den Jägern mit einer Art Echolot helfen kann, sorgen dabei für zusätzlichen Nervenkitzel. Klingt unfair? Nein, klingt nach viel Spaß und Teamwork! Let’s hunt!

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