The World Ends With You – Final Remix – im Test (Switch)

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Der kultige Zeitgeist-Liebling der Nullerjahre erlebt seine letzte Inkarnation auf der Switch: Held Neku, ein einsamer Kopfhörer-Krieger, schlägt sich im Tokioter Konsumviertel Shibuya mit seiner eigenen Soziophobie, verwirrenden Food- und Fashion-Trends sowie der schuftigen Reaper-Organisation herum. Diese zwingt ­jugendliche Zweierteams in sadistischen Spielchen dazu, gegen die Noise anzutreten – Graffiti-Dämonen, die aus negativen Gedanken entstehen. Also wappnen sich Neku und sein jeweiliger Partner mit den neuesten Klamotten und Leckereien und werfen sich in ­aparte Action-Fights.

Diese fanden im 2007er-Original auf beiden DS-Screens statt und forderten ein hohes Maß an Multitasking, weil Ihr Feuer, Eis und telekinetische Attacken gleichzeitig per Stylus und D-Pad koordinieren musstet. Im ”Solo Remix” für Smartphones konzentrierte Square Enix 2012 die Action auf einen Bildschirm mit komfortablen Touch-Kommandos. Angereichert mit neuem Epilog-Kapitel, frisch gemixtem Soundtrack und erstmals Koop-Modus, bietet die Switch-Fassung neben der aus dem ”Solo Remix” übernommenen Handheld-Touch-Steuerung nun auch ein Joy-Con-Kontrollschema für Tabletop- und TV-Modus. Dabei habt Ihr nur ein Joy-Con in der Hand und steuert Euren Teenage-Angstboy wie weiland auf Wii. Das Herumrennen per Pointing und die Noise-­Fights mit ihrer Vielzahl an ­Gesten funktionieren allerdings nur im Handheld-Modus richtig gut. Auf dem großen Bildschirm müsst Ihr ständig die Zentrierung der Joy-Cons auf die Bildmitte nachjustieren, exakte Manöver wie Wischen oder Kreise fallen schwer und sind oft Glückssache. Der nur mit Joy-Con-Steuerung mögliche ­Koop-Modus bietet hier etwas Entlastung, da Ihr Euch nur noch auf eine Figur konzentrieren müsst, ungenau bleibt die Gestensteuerung aber auch hier.

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Lando
17. Dezember 2018 18:54

Im Handheld-Modus ist es spielbar, ja. Es funktioniert okay. Aber wenn ich ehrlich bin, bevorzuge ich immer noch mein DS-Original mit dem Doublescreen-Feature.

Rudi Ratlos
17. Dezember 2018 17:00

Mochte das Spiel – trotz des HipHop-lastigen Soundtracks – auf dem DS sehr gern und kann mir das auf der Switch nicht so recht vorstellen :/

Anonymous
Anonymous
14. Dezember 2018 21:54

Bin auf der Switch im zweiten Versuch mit dem Spiel auch endlich warm geworden und hatte damit (im Handheldmode) meinen Spaß.
Klassischere Rollenspiele wie Octopath Traveler, Skyrim oder Xenoblade Chronicles 2 finde aber trotzdem besser, die sind nicht so Dialog lastig und haben spielerisch mehr Tiefgang.