
Meinung
Kai Schmidt meint: Dass Towerborne mal ein Live-Service-Spiel werden sollte, merkt man deutlich: Rohstoffe zum Schmieden und Alternativwährung für kosmetische Änderungen dürften für Mikrotransaktionen gedacht gewesen sein. Auch die unzähligen Prügelabschnitte, die ich fürs Level-Grinding immer wieder erneut besuchen muss, sprechen für diese Herkunft. Das verworfene Konzept macht das Ganze nun zu einer etwas halb garen Angelegenheit. Fürs gemütliche Durchprügeln mit Freunden ist das Spiel viel zu lang, und als Solo-Erlebnis stoßen mir die notdürftig umgebauten Service-Elemente sauer auf. Das ist schade, denn die Prügelei an sich macht Spaß. Die Mechaniken funktionieren prima und das Spiel flutscht, wie es sich fürs Brawler-Genre gehört. Nur ist aufgrund der schieren Menge an Stages und dem ab Charakterlevel 25 plötzlich überlebenswichtigen Grinding nach ein paar Stunden die Luft raus.








