
Seite 3
Zu guter Letzt wagt Ihr Euch in das Zentrum des Bösen: Im futuristischen Lichtschiff wartet das Primagen auf Euch, und bis dahin habt Ihr besser die mächtige Waffe “Nuke” gefunden. Doch der Weg dahin ist weit: Nach dem Scharmützel im Hafen unternehmt Ihr in einer Stadt einen Dino-Ausritt, bevor Ihr durch die nächtlichen Sümpfe des Todes irrt und anschließend die Höhlen der “blinden Jäger” erforscht. Dann wagt Ihr Euch in das Reich der Mantids – diese Rieseninsekten verteidigen ihre biomechanische Brut bis zum Äußersten. Schließlich ist es soweit: Das Raumschiff des Primagen, in dessen Fabriken die Produktion von Kampfrobotern auf Hochtouren läuft, muß zerstört werden, um dem “Lost Land” endlich den Frieden zu bringen.
Natürlich müßt Ihr die umfangreichen Welten nicht komplett durchspielen, an bogenförmigen Terminals speichert Ihr Waffenarsenal und Leben. Technisch legt Turok 2 trotz gelegentlicher Ruckler bei aufwendigen Kampfszenen und transparentem Explosionsinferno die Meßlatte für Konsolen-Grafik höher: Nicht nur, daß der optionale “Hi-Rez”-Modus als kostenlose Zugabe im Modul schlummert und per Speichererweiterung aktiviert wird, auch im Normalmodus setzt Turok 2 im Vergleich zum Vorgänger noch eins drauf. Ihr verfolgt lebensecht patrouillierende, pixelfreie Schuppen-Soldaten und erlebt verblüffende Reaktionen auf Eure Treffer: Schmerzverzerrt hält sich ein Wächter den verbeulten Arm, oder ein Dino sinkt nach einem Kopfschuß röchelnd zu Boden. Diese vielschichtige Trefferabfrage belohnt Eure Präzision: Wer mit zitternder Hand nur Arme oder Beine erwischt, verbraucht mehr Munition als ein ruhiger Schütze, der zielsicher das Denkzentrum der Viecher eliminiert. Doch ohne Übersicht hilft auch ein ruhiges Händchen nichts. Deshalb läßt sich wie beim Vorgänger auf Knopfdruck eine drehbare Gitterkarte über das Spielbild blenden, um auch in verzwickten Katakomben und Insekten-Brutstätten die richtige Abzweigung zu finden.









Turok 2: Seeds of Evil hat mein Bruder als UK Version geholt. Natürlich hatte ich als Jüngling heimlich gespielt und bist Level 3 geschafft. Wegen Problem des Controller Pak konnte ich nicht die späteren Level ansehen.
Dank des Nintendo Online, ist mir die Möglichkeit nochmal Turok 2 in der UK Fassung zu spielen.
Zwar gewöhnen ich an die damals guten Grafik, Steuerung und macht Spaß gegen Dinos, Insekten oder anderen Wesen zur schießen mit ein und anderen coolen Waffen, doch irgendwie kann sich bei großen Level verlaufen. Mal passiert leicht in Abgrund runterfallen oder Respawn Gegner. Spaß macht es, aber wenig gut gealtert.
@Revan
ich hab die UK Version (menschliche Gegner) damals auf N64 durchgezockt und das Remake auf One auch mal angezockt. Ich finde auch, dass es gut gealtert ist. Mich nerven Springeinlagen etc. überhaupt nicht. Ist halt was anderes als die gleichen 0815 Egoshooter.
Werde es auch nochmal durchzocken!
Teil zwei hab ich leidern nie gezockt… Bei den Spielepreisen von Third-Party Titeln damals(Turok 129 oder 139 DM bezahlt) konnte man sich halt wirklich nicht alles kaufen was man haben wollte. Gerade als Jugendlicher…. Ich hatte immerhin am Ende bestimmt 12-14 Spiele.
Zum Vergleich: Nintendo eigene Spiele wie Mario 64 gab es für 89-99 DM
Teil 3 wäre nice, da dieser in meiner Laufbahn noch fehlt.
Teil 2 war damals ein Brett. Mit RAM Pack sah es schon fett aus, ruckelt mein ich aber auch schön vor sich hin wenn viel los war, was mich damals aber kaum gestört hat, Frames zählen war da noch ein Fremdwort für mich.^^
Ja, das habe ich mir auch schon so gedacht.
Ich finde, dass LRG zumindest beide Spiele hätte zusammenpacken können.
Mann ey… ^^
Gar nicht wahr!XD
Mal abwarten wie teuer die ersten beiden Teile bei Limited Run für Switch werden, da sie für mich trotz des Alters auch noch zwei Spielspaßgranaden sind.
Teil 1 hab ich erst vor ein paar Monaten auf dem N64 voller Begeisterung wieder gespielt.
Unnötig? Wenn der Redakteur dieser Meinung ist, ist das sein gutes Recht. Wäre ja noch schöner, wenn da Wunschkonzert herrschen würde und jeder nur nach dem Mund des anderen schreibt, zumal der Test und das schwache Resultat begründet wurden. Ich brauch den Kram auch nicht mehr, da gibts besseres aus der Zeit.
@Sir Lacelot
Das ist ein Klassik-Test, d.h. der Originalwortlaut aus der Ausgabe 11/1998 😉
Aber ja, der Verriss des Remasters von Teil 1 war echt unnötig. Habs auf der One zum ersten Mal in meinem Leben gespielt und von vorne bis Ende Spaß dabei gehabt.
Den Vorgänger habt ihr verissen, weil der schlecht gealtert ist und das hier kriegt 90%?
Das passt irgendwie nicht zusammen.
EDIT: lesen hilft, ist der Test von damals.
Also damals war es grandios. Allein technisch setzte es in einigen Punkten Maßstäbe. Soweit ich weiß war es der erste Titel mit der Technik um Charakteren mit einer “nahtlosen” Textur zu versehen, was heute als Standard gilt. Auch war mir so das es der Shooter mit dem ersten “3D”-Flammenwerfer war (ok, war eher ne platte Textur die man schoß^^m sah dennoch funny aus). Hatten die Gegner nicht sogar um die 7 Sterbeanimationen? 😉
Mit RAM-Pack sahen die Texturen wirklich schärfer aus, lohnte sich also für Grafik-Fetis, auch wenn dies nur von wenigen Titeln unterschützt wurde. Aber besonders die Musik gefiel mir gut, und ich höre heute noch Remixe von ihnen.
Heute wiederum IMO etwas altbacken.