Meinung
Ulrich Steppberger meint: In einem Punkt verbessert Vancouver 2010 seinen Sommerkollegen Bejing 2008: Diesmal kapiert Ihr jede Sportart auf Anhieb, Missverständnisse und Probleme mit der eingängigen Steuerung sind ausgeschlossen. Dafür fällt die Disziplinenauswahl knapper und abwechslungsärmer aus. Der Rest wirkt wie eine lästige Pflichtarbeit, in die so wenig Aufwand wie möglich gesteckt wurde: Erneut gibt es keine wählbaren Schwierigkeitsstufen, Rivalen heißen lieblos ’CPU Nationalität‘ und die Inszenierung lässt jegliches Flair vermissen. Immerhin ist die Grafik technisch gelungen und es gibt keine spielerischen Totalausfälle, doch gegen das deutlich launigere und motivierendere Mario & Sonic macht diese nüchterne Olympiade keinen Stich.


























