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| Spiel: | Wii Fit |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Nintendo |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | Wii |
| Erhältlich für: | Wii |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2008 |
Lange Zeit waren wir uns unsicher, ob wir Nintendos Gesundheits-Offensive überhaupt wie ein Spiel behandeln sollten. Immerhin bewirbt der Hersteller Wii Fit eher als interaktives Trainingsprogramm denn als Spiel. Nach intensiver Beschäftigung mit der weißen Körperwaage, schweißtreibenden Selbstversuchen und so manch brüllend komischer Fitness-Session mit Freunden und Verwandten ist klar: Wii Fit trainiert zwar Eure Körperhaltung, die Balance sowie die Bauch-, Beine- und Po-Muskulatur, bewegt sich dabei aber immer im spielerischen Rahmen.
Das Wii Fit Grundkonzept wird den meisten bekannt sein: Vor dem Fernseher wird das gut 60 cm breite Balance-Board platziert, Ihr stellt Euch drauf und schon weiß die Konsole, wie schwer Ihr seid, ob Ihr im Gleichgewicht steht und errechnet zudem flugs Euren Body Mass Index (BMI). Nach einem Gleichgewichtstest bekommt Ihr dann Euer ’Fitness-Alter’ präsentiert – wer deutlich älter als in Wirklichkeit ist, wird freundlich zur Körperertüchtigung angehalten. Das übernehmen in den ernsthaften Disziplinen je nach Geschmack ein männlicher oder weiblicher Vorturner. Ein frei wählbares Trainingsergebnis, etwa 0,5 Kilo abnehmen in zwei Wochen, macht kleine Erfolge zum realistischen Etappenziel.
Muskeltraining und Yoga-Übungen werden Euch verständlich vorgemacht, spätestens beim zweiten Mal wisst Ihr, wie Ihr Euch zu bewegen habt. Diagramme und Trainingspunkte zum Freischalten weiterer Übungen motivieren spielend zu immer akrobatischeren Verrenkungen und Liegestütz-Varianten. Während sich diese Disziplinen eher fürs Solo-Training eignen, kommt bei den bunteren Aerobic- und Balance-Spielen durchaus Party-Stimmung auf. Bemerkenswert: Kugelbretter, Eisschollen oder Seifenblasen lassen sich exakt per Körpercontroller steuern. Manche Disziplinen verwirren allerdings gerade sportliche Menschen, da die im Spiel geforderten Bewegungen wenig mit den realen Sport-Techniken z.B. beim Kopfball oder Skispringen zu tun haben.






















