Wild Arms 3 – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Oliver Ehrle meint: Ein Rollenspiel im Western-Look ist eine willkommene Abwechslung von der üblichen Fantasy-Kost. Für eine stilechte Präsentation sorgen ein charismatischer Western-Soundtrack sowie schnelle Schnitte und Bild-im-Bild-Effekte in den Schießereien. Mit taktischen Kämpfen, kompakten Dialogen und vielfältigen Rätseln bietet Ubi Soft dem Rollenspiel-Einsteiger ein solides Abenteuer mit passabler Abwechslung – beim Abgrasen der Kerker schleicht sich nach zehn Stunden langsam Routine ein. Der erfahrene Spieler hat das alles schon zig mal durchgekaut: Bomben legen, Schalter drücken und Guardians sammeln ist nicht gerade neu – ganz besonders in Wild Arms. Auch die Handlung hat Fliesband-Charakter: Fällt japanischen Rollenspielschurken nichts besseres mehr ein, als vernichtende ‘Ancient Machines’ auszubuddeln? Im Vergleich zu den Vorgängern vermisst Ihr originelle Situationskomik, man denke an den Knastausbruch mittels ferngesteuerter Maus in der ersten Episode. Media Vision hat aus bewährten Spielelementen und neuer Western-Atmosphäre ein ordentliches Wild Arms 3 modelliert – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Rudi Ratlos
21. Oktober 2021 14:37

Das Setting ist toll, der Soundtrack klasse, aber das Ding wurde irgendwann so schwer, dass ich leider auch abrechen musste.

belborn
20. Oktober 2021 17:54

Hatte Wild Arms 3 beizeiten abgebrochen.Irgendwas hatte gefehlt.
Der 4er war dafür wieder richtig klasse