Withering Rooms – im Test (PS5)

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Bei den Worten ”Viktorianisches Herrenhaus” und ”Untote” denken wir ab sofort nicht mehr nur an Raccoon City, sondern auch an Withering Rooms und die junge Nightingale, die es in die Klinik Mostyn House verschlägt. Nacht für Nacht wandern wir mit unserem Alter Ego durch schaurig-schöne, seitlich scrollende Areale inner- und außerhalb des feudalen Bauwerkes, stets darauf bedacht, nicht von fiesen Untoten, Hexen und anderen Schreckensgestalten getötet, verflucht oder gejagt zu werden. Was einfach klingt, entpuppt sich schnell als kurzweiliger Mix aus Roguelike und ­Survival Horror mit einer guten Prise Resident Evil und Dark Souls.

Wer unvorsichtig ist, Versteckmöglichkeiten ignoriert oder sich vorschnell in den Kampf stürzt, fällt bald den zahllosen, abwechslungsreich gestalteten Monstern und Ereignissen der Villa zum ­Opfer oder verläuft sich heillos in den Weiten der düsteren, prozedural generierten Karte. Gut, dass wir auf eine Vielzahl an Waffen, Artefakte und Ablenkungsmanöver zurückgreifen dürfen und mithilfe von allerlei Materialien und Werkzeugen sogar eigene Zaubersprüche und Outfits basteln können. So überrascht ”Withering Rooms” tatsächlich mit verschiedenen Spielstil-Möglichkeiten, je nach angelegter Ausrüstung glänzt Nightingale ­beispielsweise als Magierin, Dolchkünstlerin oder Pistolenschützin. Lieb gewonnene Gegenstände versehen wir mit einem Ritual und nehmen sie so mit in die nächste Runde durch Mostyn House – und entdecken mit ein bisschen Glück neue Geheimnisse, Schätze oder Charaktere, die freundlicher gesinnt sind. Oder etwa doch nicht?

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