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Sobald Ihr die erste Begegnung mit den Unholden für Euch entschieden habt, öffnen sich an Eurem Ausgangspunkt Türen, durch die Ihr in weitere Arenen gelangt. Neben Kämpfen, die Euch via Chinatown in Richtung Asien vorwärtsbringen, warten auch diverse Bonusarenen darauf, von Gegnern gesäubert zu werden. Dabei variieren nicht nur die Kämpfer, auf die Ihr jeweils trefft, sondern auch die Bedingungen, unter denen Ihr als Sieger aus einer Begegnung hervorgeht. Mal tretet Ihr mit drei Lebenspunkten ausgestattet gegen ein paar Schläger an, die bereits bei einmaligem Schwinden ihrer Lebensenergie das Zeitliche segnen. Ein anderes Mal hilft Euch einer Eurer Kumpel gegen zwei übermächtige Schwertschwinger, oder Ihr müsst mindestens zwei Minuten lang gegen eine Horde sich stetig regenerierende Ninjas bestehen.
Als Belohnung für das erfolgreiche Absolvieren der Kämpfe werden nicht nur weitere Arenen freigeschaltet, auch einige FMVs gibt es zu bestaunen, die die Geschichte vorantreiben. Neben dem eigentlichen Auftrag, der Befreiung Xins, gibt es einen weiteren Anreiz für das Durchspielen des Story-Modus und die Perfektionierung Eures persönlichen Kampfstils. Es gilt nämlich, auch mit Eurem Alter Ego die 36 Kammern (sprich Prüfungen) der Shaolin zu bestehen. Die zu absolvierenden Aufgaben gestalten sich vielfältig: So dürft Ihr beispielsweise 15 Sekunden keinen Treffer abbekommen, müsst erfolgreich einen Konter landen oder eine Acht-Treffer-Combo ausführen. Nach Komplettierung einer Kammernfolge werden für jede Spielfigur individuelle Secrets verfügbar. So bekommt Ihr ein neues Outfit oder einen Turbo-Modus spendiert, schaltet versteckte Charaktere und Arenen frei, dürft Konzept-Artworks bewundern oder erhaltet neue Fatalities (was allerdings für die entschärfte deutsche Version unerheblich ist).
Neben dem Story-Modus bietet Wu Tang: Shaolin Style auch eine Versus-Variante, in der bis zu vier Charaktere den Kampfplatz bevölkern. Von den insgesamt 16 Arenen und 21 Figuren stehen Euch zu Anfang aber nur ein Bruchteil zur Verfügung. Um letztlich aus sämtlichen Kämpfern wählen zu dürfen, müsst Ihr mit allen neun Wu-Tanglern den Story-Modus durchspielen – ein zeitaufwendiges Stück Arbeit, das Ihr aber jederzeit speichern dürft.
Für eine Prügelei zwischendurch empfiehlt sich der Mehrspieler-Modus. Via Multitap dürfen sich bis zu vier menschliche Rivalen kloppen, größeres Durcheinander und Sichtprobleme werden durch eine geschmeidig bewegte und sanft zoomende Kamera vermieden.









Das hab ich mir als Kind kaufen lassen. Hätte noch Pac-Man World als anderes Spiel, das ich mir an dem Tag sonst genommen hätte (Kein Witz!!!), da mir die Demo gefallen hatte und mich natürlich meine Mam in die Richtung gedeutet hat. Hätte ich das nur gemacht.
Das Wu-Tang ist längst verkauft. Nichts gegen den Soundtrack, selbst wenn ich Rock zu jeder Zeit des Tag Hip-Hop oder Rap vorziehen würde, sind der Wu-Tang Clan absolut talentierte und supersympathische Rapper der alten Schule, die auch wissen, was Selbstironie bedeutet. Klasse Musik, den spieltechnischen Kern würde ich persönlich in die Tonne treten.
Die Steuerung war wirklich dermaßen kacke, fand ich Genre-Noob zumindest…wobei, wie ich darauf kam, dass mir jemals ein Beat´em up besser gefallen könnte als ein Jump´n´Run, kann ich mir auch nur durch das erwachsene bzw. düstere Szenario des Spiels und dem damit verbundenen Coolness-Faktor, dem man ihm nicht absprechen kann, erklären. Ich hab´s dann schnell mal irgendwann verramscht. Hauptsache weg mit diesem Stück spielerischen Software-Frust.
Tolles Spiel im stile von Thrill Kill, vor allem die Musik machts ..
@ zack
sind ja auch fast die gleichen spiele. 🙂
ein kumpel von mir hat das damals auch gehabt. sogar in der collectors edition mit Wu-Controller. schade das er sie nicht mehr hat. wäre heute bestimmt gut was wert.
Hab ich immer ganz gerne beim Kumpel gezockt, der das Spiel besaß.
Ich hatte dafür Thrill Kill. ^^