X-Out: Resurfaced – im Test (PS5 / Switch)

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In den späten 1980ern sind Japans Konsolen- und ­Arcade-Ballereien eine große Inspiration für deutsche Heimcomputer-Entwickler. Während sich so mancher arg offensichtlich an prominenten Vorbildern wie R-Type bediente, ging ein Team bei Rainbow Arts 1989 ­andere Wege. Für das zuerst auf C64, später auch Amiga und weiteren Heimcomputern veröffentlichte X-Out versetzte man die Action aus dem Weltraum ins Meer und ergänzte die knallharte Balleraction um substanzielle ­Gestaltungsmöglichkeiten für Eure Unterseeflotte.

Bevor Ihr den ersten Schuss abfeuert, kauft Ihr eines von drei konfigurierten U-Booten oder baut aus verschiedenen Modellen, Waffen und anderen Upgrades Euer eigenes Vehikel zusammen. Dabei liegt es an Euch, ob Ihr ein massiv ausgerüstetes U-Boot erstellt oder lieber ein zweites oder gar drittes in die Unterwasser-Garage stellt – denn dies ist die einzige Möglichkeit, nach einem Lebensverlust weiterzuspielen. Habt Ihr keinen Ersatz in der Hinterhand, bedeutet ein Bootsverlust ”zurück ins Hauptmenü”. Und das ist schnell passiert, denn während Ihr dank Energieleiste ein paar gegnerische Schüsse einstecken könnt, führt bereits leichtes Touchieren von Wänden, Böden und anderen Hindernissen zum direkten Ableben – raue Sitten, die einen schon damals fast in den Wahnsinn getrieben haben. Resurfaced bedient sich aber einer charmanten Lösung: Vor Spielbeginn gibt es ein Cracker-Intro mit Trainer-Optionen, die zu Beginn allerdings noch nicht zugänglich sind.
Grafisch baut man auf der Amiga-Version auf, jetzt aber im 16:9-Format und mit 60 statt 50 fps, zudem werden ein paar Lichteffekte geboten. Akustisch erfreuen wahlweise die Soundtracks von C64 und Amiga, dazu hat Chris Hülsbeck auch neue Arrangements seiner Musik produziert. Wollt Ihr die allerdings hören, ist ein Besuch im Optionsmenü unumgänglich: Von Haus aus sind die Soundeffekte so laut eingestellt, dass sie alles übertönen.

Nur im hauseigenen Online-Shop von ININ gibt es übrigens eine limitierte verpackte ­Edition (49,99 Euro) mit Artbook und Soundtrack-CD für PS5 oder Switch, die zeitgleich zum Download am 20. Februar veröffentlicht werden soll.

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Zombiekoenig
30. März 2025 1:16

Danke @MaxSnake. Das Remake kommt also auch aus Deutschland. Ein Grund mehr es zu kaufen. Wenn nur der Pile of Shame nicht so groß wäre.

FirePhoenix
29. März 2025 9:52

Ich war großer AMIGA Fan, aber die beiden X als auch Z-Out fand ich damals schon nicht doll. Da investiere ich doch lieber in Gradius Origins.

Max Snake
29. März 2025 9:47

Die Entwickler X-Out: Resurfaced stammt von Kritzelkratz 3000 aus Deutschland. Bekannt sind für die gelungene Portierung des Rainbow Cotton. Herkunftsland wird im Heft erwähnt.

Zombiekoenig
28. März 2025 22:19

X-Out gehört zu den Spielen, die mich in meiner Kindheit fasziniert haben. Die Möglichkeit, seine Punkte in verschiedene Raumschiffe und Waffen (die man selbst anbauen konnte) zu investieren, war für mich damals neu. Leider war das Spiel damals viel zu schwer für mein junges Ich.
Sind X-Out Resurfaced und das Original deutsche Produktionen? Hätte mich gefreut, wenn das im Test erwähnt worden wäre. Vielleicht kann man so deutsche Entwickler unterstützen.