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Das beginnt bei der Hauptfigur, die Ihr hier zu Spielbeginn selbst in einem angenehm flexiblen Editor erstellt. Entsprechend seid Ihr im Gegensatz zu Shulk, Rex und Noah, den Helden der anderen drei Xenoblade-Episoden, nicht allzu intensiv in die Geschichte eingebunden. Auch Letztere ist etwas nüchterner angelegt und inszeniert und setzt stärker auf Sci-Fi-Motive als die Erzählungen anderer Serienteile. Ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist, liegt freilich im Auge des Betrachters. Definitiv lässt sich konstatieren, dass die Story auch hier prima funktioniert und Euch schnell fesselt, zumal das Spiel zügig den Einsatz erhöht und Euch immer wieder mit unerwarteten Wendungen aus der Reserve lockt.
Vertrauter sind da schon die Spielsysteme selbst. Auch Xenoblade Chronicles X setzt auf ein Quasi-Echtzeit-Kampfsystem: Kommt es zum Gefecht, dann greift Ihr automatisch mit Nah- oder Fernkampfwaffe an. Über ein Menü löst Ihr verschiedene Specials oder Support-Aktionen aus, ein Cooldown bestimmt dabei über deren Verfügbarkeit. Teamwork mit den KI-gesteuerten Mitstreitern ist ebenso wichtig wie die richtige Positionierung, manch Angriff wirkt nur von der Seite oder von hinten. Ein flexibles Klassensystem gibt Euch Freiheiten bei der Charakterentwicklung und Individualisten freuen sich, dass auch Ausrüstung stets deutlich sichtbar von Eurer Figur und anderen Helden getragen wird.
Technisch ist Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition nach vielen eher durchwachsenen Switch-Veröffentlichungen wieder mal ein Lichtblick und zeigt, dass Nintendos mittlerweile gut in die Jahre gekommene Hardware doch noch einiges zu leisten vermag. Die Welt ist riesig und wunderschön, die Auflösung fällt dabei höher aus als auf der Wii U und die Bildrate hält über weite Strecken die angepeilten 30 Bilder pro Sekunde recht sauber. Die Menüs wurden derweil großzügig überarbeitet, auch am Interface und der Kampfbalance haben die Macher sinnvoll gefeilt. Die Switch-Portierung spielt sich dank neuer Komfortfunktionen um einiges flotter als das manchmal etwas behäbig zu bedienende Wii-U-Original.
Und durch ein paar neue Mechaniken und damit einhergehenden Balance-Verschiebungen ist diese Definitive Edition auch ein wenig leichter als das mehr als zehn Jahre alte, aber gerade in künstlerischer Hinsicht doch fantastisch gealterte Vorbild.









Was mir im Test leider gefehlt hat, inwiefern die Story erweitert wurde. Kann man das wieder separat anwählen oder sind es nur marginale Ergänzungen im Rahmen der eigentlichen Geschichte?
Ich werde mich nicht weiter zum Spiel äußern. Das habe ich mittlerweile ausreichend getan.
Aber der Soundtrack in der Stadt war wirklich Schmutz. Bei sowas frage ich mich immer, wie das abgesegnet werden kann 🙈
Ich bin ja auch absolut gegen Hacking.
Hoffe, dass das künftig nicht mehr so leicht funktioniert.
Temporär die Musik leiser oder ganz ausstellen geht nicht? Klingt für mich einfacher als ein Hack der Konsole. 😉
Step 1: Hack your Switch
Step 2: Remove Song
Die Musik in der Hauptstadt hat damals auch meine Nerven gehörig strapaziert. Keine Ahnung, ob sie was geändert haben, aber in der DE gefällt sie mir wirklich gut. Überhaupt macht das ganze Spiel deutlich mehr Spass als noch auf der WiiU. Die QoL-Verbesserungen und die erweiterte Story machen mächtig Bock. Bin kurz vor der 100-Stunden-Grenze und sollte mich endlich mal auf die Hauptstory fokussieren, aber widme mich stets irgendwelchen anderen Sidequests. 😅
Ist dieser grauenhafte Song in der Hauptstadt wieder mit dabei?
War tatsächlich der Grund, warum ich das Spiel damals abgebrochen habe. Habs einfach nicht mehr ausgehalten dieses fürchterliche Gejaule wieder und wieder und wieder und wieder im Loop hören zu müssen 😅
Wenn mal Softwareebbe auf der Switch 2 herrscht werde ich das sicher auch mal ausprobieren.
das werde ich definitiv nochmals spielen.