
Meinung & Wertung
Ingo Zaborowski meint: Der chaotische Picknickkorbräuber Yogi hat die Umsetzung zum Videospielhelden nicht ganz schadlos überstanden. Die Grafik ist bunt und gut gelungen, mehrere Parallax-Ebenen sorgen fast schon für Raumgefühle, dafür schaltet das Super NES aber häufiger als nötig in heftig ruckelnden Stottergang. Die spielerische Weiterentwicklung der Genre-Konkurrenzmodule hat der Faulpelz wohl beim Überwintern verpennt: Im Gegensatz zu den Sparksters oder Marios dieser Welt ist Yogis einziges Talent das Hüpfen – Waffen oder Rätsel gibt´s nicht. Selbst Endgegner lassen sich nicht blicken. Yogi Bear ist der Prototyp eines durchschnittlichen Jump´n´Runs, das sich nur die hierzulande recht spärlichen Yogi-Fans und die jüngsten Hüpf-Freunde ansehen sollten – Besseres und Originelleres gibt es allemal.
Bunte Comic-Grafik, viele Levels, wenig Spielwitz – es lebe der Jump´n´Run-Durchschnitt
| Singleplayer | ![]() | 48 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Die Optik schaut ja nicht schlecht aus! Hab nur die Zeichentrick Serie gesehen von 19 hundertfeuerzeug lang her!!!!!
Ich habe das Spiel damals zum Geburtstag bekommen und es hat einen faden Beigeschmack. Ich bin nie weiter als über das sechste Level gekommen, weil die Motivation spätestens da weg war. Am nervigstes war jedoch die Kamera, die immer auf Yogi zentriert war. Führte dazu, dass man nie wusste wo der Boden war, wenn man mal in der Luft auf Picknick-Körbe gesprungen ist. Eine ungenaue Hit-Detection hat zur Frustrations noch beigetragen. Ne ne, gab wirklich besseres damals.