Yomawari: Lost in the Dark – im Test (Switch)

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Japaner haben ein großes Faible für städtische Gespenstergeschichten, jede Schule hat ihre eigenen ”sieben Mysterien” oder Storys über die Gefahren von Bahntunneln. ­Yomawari: Lost in the Dark ist der dritte Teil der Horrorreihe, die diese Geschichten als Basis nutzt. Ihr spielt als Grundschülerin Yuzu, die von anderen Kindern schlimm gemobbt wird. Als das Mädchen es nicht mehr aushält und vom Dach springt, findet sie sich in einem nächtlichen Wald wieder und versucht, nach Hause zu finden. Dabei trifft sie auf eine Frau, durch die klar wird: Yuzu hat Teile ihrer Erinnerung verloren und beide wurden von Monstern verflucht, was vor Sonnenaufgang gebrochen werden muss. Also macht sich das Mädchen auf die Suche nach ihren Erinnerungen in der nächtlichen Stadt, während sie von Geistern und Monstern verfolgt wird.

Yuzu hat keine Waffen und Yomawari keine Kämpfe, stattdessen wird jede übernatürliche Begegnung zu einem Rätsel gemacht, dafür nutzt Ihr etwa eine Lampe und kleine Objekte wie Steine oder Notizen. Auch hilft es manchmal wegzuschauen: Yuzu kann ihre Augen schließen – dann geht es blind stapfend an den Geis­tern vorbei, in der Hoffnung, dass der Feind sie ignoriert. Yomawari setzt extrem auf sein Sounddesign – nicht umsonst wird am Anfang empfohlen, das Spiel mit Kopfhörern zu genießen. Dabei geht es nicht um den spärlichen Soundtrack, sondern die Umgebungsgeräusche. Ihr müsst genau hinhören, um die Welt wahrzunehmen und die Geis­ter zu finden. Ihr seid nicht selten komplett blind und müsst Euch dann nur auf den Herzschlag von Yuzu und die Vibrationen des Controllers verlassen.

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