Zone of the Enders: The 2nd Runner – MARS – im Test (PS4)

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Im späten 22. Jahrhundert hat die Erde den Mars bevölkert und Weltraumkolonien im Orbit des Jupiter errichtet. Wie für solche Geschichten typisch, geht das nicht ohne Konflikte über die Bühne. Der zweite Teil der Zone of the Enders-Saga erzählt die Geschichte des Minenarbeiters Dingo Egret, dessen Lebenserhaltungssystem untrennbar mit dem Orbital Frame Jehuty verbunden wird. Gemeinsam mit diesem hochentwickelten Kampfroboter und dessen künstlicher Intelligenz ADA nimmt Dingo den Kampf gegen die aufständischen Mars-Separatisten BAHRAM auf.

The 2nd Runner erschien erstmals 2003 für PS2 und zuletzt als Teil der HD Collection für PS3 und Xbox 360 im Jahr 2012. Das PS4-Remaster ändert an der in Anime- und Spiel-Sequenzen erzählten Geschichte nichts, erlaubt sich bei Technik und Spielprinzip jedoch bemerkenswerte Neuerungen. Wer die pfeilschnellen Gefechte klassisch in Third-Person-Ansicht erleben möchte, freut sich über saubere 4K-Grafik und frischen Surround-Sound sowie flexible Steuerungs-Modi. Verschwunden sind die technischen Unzulänglichkeiten der letzten Generation: Texturen sind sauber, die Bildrate bleibt stabil. Die ­größte Neuerung stellt der VR-Modus dar: Das komplette Spiel lässt sich so erleben. In Levels und Kämpfen hockt Ihr in Jehutys Cockpit und betrachtet die Umgebung aus den Augen des Piloten, alle anderen Szenen werden wie auf einer Kinoleinwand wiedergegeben. Zum Eingewöhnen gibt es neben einem Training den ­extraleichten Schwierigkeitsgrad.

Beides ist sinnvoll, denn zugänglich ist The 2nd Runner nicht. Per linkem Analogstick bewegt Ihr Jehuty frei auf einer Ebene, mit den Tasten Dreieck und X fliegt Ihr auf und ab; R2 erlaubt zu dashen, auch seitwärts zum Ausweichen. Habt Ihr die Bewegungen einmal verinnerlicht, geht es ans Kampfsystem: Je nach Entfernung zum Ziel, das Ihr markieren dürft, löst Ihr mit der Viereckstaste Nah- oder Fernangriffe aus, R1 dient zum Blocken, und wenn Ihr Euch nicht bewegt, ladet Ihr mit R2 einen Superschuss auf. Alternativ markiert Ihr mehrere Ziele und feuert in bester Mecha-Tradition unzählige Schüsse gleichzeitig ab. Dann ist da noch ein ständig wachsendes Arsenal an Sekundär­waffen, von denen jede eigene taktische Finessen mit sich bringt. Es erfordert einige Übung, bis Ihr die abwechslungsreichen Missionen und Kämpfe meistert. Dank vieler freispielbarer Boni stimmt auch der Wiederspielwert der mit sechs Stunden recht kurzen Kampagne. Nette Dreingabe: ein Versus-Modus für zwei Spieler, eine 3D-Modellansicht und eine Sammlung aller Videoszenen.

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Spacemoonkey

finde das spiel super und ärger mich dass ich es all die jahre ignoriert habe.
sieht auch richtig gut aus und läuft unglaublich smooooooth