
Der letzte Nachzügler von Ubisofts erster 3DS-Fuhre muss ohne zugkräftigen Namen auskommen, erinnert aber mehr als nur entfernt an eine populäre Handheld-Größe: James Noir’s Hollywood Crimes will die Chance nutzen und Fans von ”Professor Layton“ die Zeit verkürzen, bis der Knobelkönner sein eigenes 3DS-Debüt feiert.
Als Teilnehmer einer Quizshow in den 1960er-Jahren absolviert Ihr allerlei Knobeleien, bei denen Ihr etwa Zahlenfolgen analysiert, durch geschicktes Drehen und Wenden eines Objekts Muster erkennt oder auf einem Spielfeld nach vorgegebenen Regeln Linien zeichnet. Einige Aufgaben setzen auf dezenten Einsatz des 3D-Effekts oder nutzen den Bewegungssensor. In der Regel dürft Ihr dabei in Ruhe knobeln, fehlerhafte Züge lassen sich zurücknehmen und Hinweise können gekauft werden. Neben der Quizshow werdet Ihr in einen Kriminalfall verwickelt, weil frühere Kandidaten einer Mordserie zum Opfer fallen – allerdings stapft Ihr hier nicht selbst irgendwo durch die Gegend, sondern löst einfach nur etwas anders inszenierte Rätsel.
Die meisten Aufgabenarten wiederholen sich im Lauf des mit etwa fünf Stunden nicht allzu langen Abenteuers in verschiedenen Varianten und sind eher nüchtern inszeniert. Etwas unausgewogen, aber gelungen die Präsentation des Drumherums: Gute Sprecher und Musik sowie stimmig gezeichnete Umgebungen geben die Ära gut wieder, die hampeligen Digi-Charaktere wirken dagegen deplatziert.
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