
| Spiel: | Tembo the Badass Elephant |
| Publisher: | Sega |
| Developer: | Game Freak |
| Genre: | Jump'n'Run |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 8 / 2015 |
Shell City wird angegriffen: Die böse Phantom-Armee fällt über die Stadt her. Das Militär hat den aufmarschierenden Truppen nichts entgegenzusetzen. In seiner Not ruft der General seine Geheimwaffe aus dem Ruhestand: Tembo, den Elite-Elefanten-Einzelkämpfer. Der legt sogleich sein rotes Stirnband an und macht sich auf, Shell City zu befreien.
Ein kurzes Tutorial auf Tembos Heimatinsel erklärt die übersichtliche Steuerung: springen, durch die Luft wirbeln, mit den Stoßzähnen voran losstürmen, Stampfattacke, Rutschangriff und Rüssel-Uppercut. Außerdem kann Tembo einen Zappelsprung Marke Yoshi ausführen sowie mit seinem Rüssel Wasser verspritzen. Die Fähigkeiten kommen in vier verschiedenen Spielbereichen zum Einsatz: im urbanen Shell City, in den Greenville-Bergen, im Vergnügungspark Zappoland und in der Phantom-Festung. Zwei Aufgaben sind in jedem Level gleich: Tembo soll gefangene Zivilisten retten und möglichst viele feindliche Soldaten erledigen.
Pro Abschnitt wollen zehn Personen an teils knifflig zu erreichenden Stellen aus ihrem Glaskasten befreit werden danach reiten sie bis zum Ende der Stage auf Tembos Rücken. Die Soldaten, Hubschrauber, Panzer und Mechs der Phantom-Armee kriegen dagegen die Power des Elite-Elefanten zu spüren. Jede erledigte Einheit ist wichtig, denn spätere Levels schalten sich erst frei, wenn eine bestimmte Anzahl Gegner abgeräumt wurde.
Große Ansprüche an Eure spielerischen Fertigkeiten stellt Tembo nicht. Knifflige Sprungpassagen sind selten, viel häufiger reißt Ihr per Rammattacke und Arschbombe Wände und Decken ein. Erst im letzten Gebiet zieht die Schwierigkeit an und offenbart die Schwächen der etwas trägen Steuerung. Aus Donkey Kong Country sind die Kanonenfässer entliehen, in die Tembo sich hineinzwängt und dann herausgeschleudert wird die Richtung ist dabei stets vorgegeben. Tembos Rüssel kommt oft zum Einsatz, beispielsweise um Flammen zu löschen oder Pflanzen-Plattformen wachsen zu lassen. Seinen Flüssigkeitsvorrat lädt der Dickhäuter an Spendern wieder auf. Unterwegs sammelt Ihr außerdem Erdnüsse ein 300 Stück davon spendieren ein Extraleben.
Die Optik gefällt mit kräftigen Farben und Tembos witzigen Animationen. Bei längerem Rennen fallen leichte Ruckler auf, doch spielerisch nicht ins Gewicht. Der Sound bietet ordentliche Pop-Kost mit militärischem Fanfaren-Einschlag.
Sascha Göddenhoff meint: Als ich den ersten Trailer zu Tembo sah, habe ich gejubelt: Ein JumpnRun mit Rambo-Elefant super! Nach dem Durchspielen bin ich immer noch froh über die temboreiche Sause, aber nicht so begeistert, wie ich gehofft hatte. Die Hüpferei ist kompetent gemacht und auch optisch mein Ding. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Mut zu knackigen Hüpfpassagen oder Schusseinlagen mit den Kanonenfässern gewünscht. Das Design der Levels ist mir oft zu brav. Erst im letzten Abschnitt zieht die Schwierigkeit an. Dazu ist Tembo von der schnellen Sorte, denn bereits nach rund vier Stunden war sein Einsatz erfolgreich beendet. Ich kehre aber gerne zurück, um weitere Gefangene zu retten und wirklich alle Phantom-Soldaten aus dem Weg zu räumen die fliegen so schön durch die Gegend!
Sympathisch schräges Jump’n’Run, das aber öfters etwas brav wirkt.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












Genial… hat sehr viel Spaß gemacht…. und Phantom Boss Final war echt hart….