Exist Archive: The Other Side of the Sky – im Test (PS4)

0
2216
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Eigentlich wäre es das gewesen: Am helllichten Tag erfasst eine Explosion das Auto von Kanata und seiner Freundin Ranze. Der Wagen rast in die Tiefe und ein Felssturz erledigt schließlich den Rest. Und trotzdem fühlt sich Kanata nicht wirklich tot. Stattdessen erwacht er auf einer fliegenden Insel, die wie viele weitere ihrer Art um eine riesige, hochtechnologische Struktur zu kreisen scheint. Doch er ist nicht alleine: Zunächst trifft er ein elfenhaftes Mädchen und kurz darauf auch zwei seiner Freunde, denen das Schicksal ebenfalls übel mitgespielt zu haben scheint. Und dann ist noch diese reichlich sarkastische Stimme, die Kanata und Co. immer wieder hören und die sie zu leiten scheint und ihnen verkündet, sie seien nun unsterblich…

Während Exist Archive in den USA auch auf Datenträger erscheint, ist das Abenteuer aus dem prestigeträchtigen Hause Tri-Ace hierzulande auf PS4 wie auf Vita ein reiner Download. Dabei macht das Abenteuer inhaltlich, grafisch und auch spielerisch dramatisch mehr her als ein Großteil dessen, was von kleinen Publishern wie Idea Factory und Nippon Ichi regelmäßig auf Cartridge und Disc veröffentlicht wird! Tatsächlich lässt sich Exist Archive wohl am besten als spiritueller Nachfolger von Valkyrie Profile bezeichnen. Auf nordische Mythologie mit tragisch verstorbenen Einjerhar und furchtlosen Walküren wird hier zwar verzichtet, spielerisch sind die Parallelen aber unübersehbar. Auf einer Karte wählt Ihr zwischen freien Missionen und Einsätzen, die die Handlung vorantreiben. Höhlen, Wälder und andere Orte durchkämmt Ihr in der Seitenansicht, wie in einem Actionspiel könnt Ihr auf Knopfdruck springen und angreifen. Verpasst Ihr Gegnern einen Schwinger, wechselt das Spiel in den Kampfbildschirm, dort ist jedem der vier aktiven Charaktere ein Knopf zugeordnet. Alle Kämpfer teilen sich eine Aktionsleiste, per Steuerkreuz wählt Ihr ein Ziel und gebt ihm dann Saures.

Held Kanata punktet mit großer Reichweite und kann mehrere Gegner treffen. Mitsuhide ist schnell und greift oft an, richtet dabei aber weniger Schaden an. Koharus Feuerbälle kosten eine Menge Energie, hauen dafür aber auch richtig rein. Gegnerische Angriffe wehrt Ihr auf Knopfdruck ab. Doch Exist Archive wäre kein Tri-Ace-Spiel, gäbe es da nicht ein paar komplexe Mechaniken – so dürft Ihr beispielsweise die Chance erhöhen, von besiegten Gegnern besonders wertvolle Gegenstände einzusacken.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen