Persona 4: Dancing All Night – im Test (PSV)

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2008 erschien das J-RPG Persona 4 auf der PS2 und schlug so ein, dass nach einem Vita-Remake, zwei 2D-Beat’em-Ups und einem 3DS-Dungeon-Drawler im Stil von Etrian Odyssey auch noch ein Tanzspiel folgt. Das erzählt eine ziemlich albern klingende Geschichte rund um entführte japanische Idols, aber das so sympathisch, dass man sich gerne mitreißen lässt.

Am besten lassen sich die Tanzszenen von Dancing All Night mit den aktuellen Hatsune Miku-Spielen vergleichen: Während Eure elegant animierte Figur zu bekannten Persona-Liedern eine heiße Sohle hinlegt, bewegen sich Kugeln von der Mitte des Bildschirms aus an den Rand. Wird der erreicht, drückt Ihr den entsprechenden Knopf oder das Steuerkreuz. Gelegentlich bewegt sich auch eine blaue Linie nach außen: Die löst Ihr mit dem linken oder rechten Analogstick aus, um Extrapunkte zu machen – verpasst Ihr sie, wird Eure Combo aber nicht unterbrochen. Besonders wichtig ist die goldene Linie: Erwischt Ihr diese, kommt ein Tanzpartner hinzu oder es treten andere positive Effekte ein. Zwischen den Tanzeinlagen verfolgt Ihr die komplett englisch vertonte Geschichte, die ist auch für Leute verständlich, die Persona 4 noch nicht kennen. Allerdings richtet sich Dancing All Night schon an Spieler, die das RPG bereits beendet haben, werden dessen Ereignisse doch immer wieder zitiert: Wer Yosuke, Chie, Rise und Co. kennt, der findet die Handlung weitaus interessanter als Persona-Neulinge. Und habt Ihr gerade keine Lust auf den Story-Ballast, tanzt Ihr einfach so ein paar Runden – auch im freien Modus spielt Ihr neue Songs frei und verdient Geld, das Ihr in Accessoires und neue Kostüme investiert.

Thomas Nickel meint: Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Energie Atlus selbst in scheinbare Nebenprojekte wie diesen Tanzspiel-Ableger steckt. Nicht nur die feine Grafik mit tollen Animationen und schmissigen Choreografien und das gelungene Spielsystem beeindrucken, der umfangreiche Story-Modus macht auch ohne RPG-Nostalgie eine Menge Spaß. Bei all dem stimmigen Drumherum gibt es aber auch etwas zu meckern: Ein paar mehr Songs hätten es schon sein können und das dicke Angebot an kostenpflichtigem DLC hinterlässt doch einen etwas faden Nachgeschmack.

  • sehr cooler, poppiger Soundtrack
  • umfangreicher Story-Modus
  • sehr viel DLC

Wer ”Persona 4” mochte, ist vom Tanzableger sofort begeistert. Aber auch Musikspielfans ohne Serien- und RPG-Bezug werden hier gut unterhalten.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
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Ullus
17. Dezember 2015 18:52

@ codshin: oh Hallo, von dir hat man ja ewig nichts mehr gehört, :Dvom Spielegeschmack scheinen wir Seelenverwandte zu sein, danke für die Infos, müssen uns mal im PSN adden, übrigens wenn Persona 5 erscheint, komm bitte in unserer Persona 5 Thread, wenn

HASaldi404
16. Dezember 2015 19:00

Wieviele DLCs gibt es denn und zu welchem Preis?

Ullus
16. Dezember 2015 18:45

Als anscheinend größter Persona 4 ( ich schwärme immer wieder wie genial das Teil ist, komm da nicht aus meiner Haut ) und Atlus Fan des Planeten muss ich mir dann wohl jetzt doch noch das Dancing All Night holen !Besonders viel gesehen hab ich jetzt von den Songs und dem Gameplay noch nicht, nur einmal den Remix mit der kleinen Nanako und dem Junes Theme , der ja ein absoluter Ohrwurm darstellt ! “”Everything is great at your Junes “” ^^ Ich schätze das sich das Spiel für zwischendurch jedoch eher eignet, genau wie Lumines Electric Symphony das ich extrem gern gespielt hab. @ Thomas: Danke für den Test ! Nicht nur auf Atlus ist Verlass, sondern auch auf den Thomas, bei den Rpgs ! 😀