The Last of Us Part I – im Test (PS5)

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Vor neun Jahren definierte Naughty Dog in The Last of Us auf PS3, wie ein glaubhaftes Endzeit-Abenteuer auszusehen hat. Mit einer Welt ”gefüllt mit verschwenderischen Details, wunderbaren Animationen und generell glaubhaft-abgefucktem ’Am Arsch’-Look” sowie ”Charaktermodellen, die mit ihrer peniblen Gestaltung und Mimik alles bisher Dagewesene wegfegen: Diese Figuren transportieren Gefühle, und sie haben mich tatsächlich berührt und zum Nachdenken angeregt – vor allem die letzte halbe Stunde werde ich wohl nie vergessen”, wie der Autor dieser Zeilen in M! 07/13 ausführte und mit 93 Spielspaßpunkten krönte. Doch The Last of Us erschien mitten im Genera­tionswechsel zur PS4 und kämpfte an der ein oder anderen Stelle mit ”Pop-Ups, Draw-Ins, unscharfen Texturen sowie dem ein oder anderen verschwindenden Gegenstand, und die Bildrate geht ebenfalls immer mal wieder in die Knie”.

Daher schoben die Entwickler nur ein Jahr später The Last of Us: Remastered für PS4 hinterher, das nun optional 60 fps und 1080p lieferte und andere kleine Kanten ausbügelte. Allerdings krittelten wir inhaltlich: ”Eine gute Gelegenheit verpasst ­Naughty Dog, höchstwahrscheinlich aus Zeitgründen: Der ’Left Behind’-DLC, der einerseits eine Story­lücke der Kampagne schließt und andererseits einen Rückblick auf Ellies Vergangenheit bietet, hätte nahtlos in das letzte Drittel des Spiels integriert werden können, ist aber genau wie auf PS3 nur über das Hauptmenü separat anwählbar. Ein Jammer, denn die spielerisch mageren, aber erzählerisch hervorragenden zwei Zusatzstunden hätten eine gute Atempause nach dem vorausgehenden hektischen Kampagnen­abschnitt abgegeben.” Der Mehrspieler-Modus, in dem sich zwei Fraktionen bekriegen, war seinerzeit inklusive aller DLCs an Bord. Unser Fazit lautete entsprechend (bei gleich bleibender Spielspaß-Wertung): ”Wer das PS3-Original schon hat, der sollte sich die Inves­tition genau überlegen” – eben weil die Technik nur einen Tick besser ausfiel.

Ähnlich erging es dem Nachfolger The Last of Us: Part II, der für PS4 im Sommer 2020 kurz vor dem Release der PS5 im November erschien. Statt einer ”Remastered”-Version veröffentlichten die Entwickler knapp ein Jahr später allerdings einen Patch, der auf PS5 unter anderem 60 fps und schnelle Ladezeiten ­ermöglichte. Also ebenfalls technisch eine überschaubare Politur, weil – wie wir im PS4-Test konstatierten – dem Titel ”grafisch nur wenige Spiele das Wasser reichen können”.

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dunklertempler
10. November 2022 12:38

Habs für 40€ bekommen, fand ich ok.
Für die die es nicht kennen ist auch der Vollpreis ok.
Aber Spiele für die aktuellen Konsolen fallen sehr schnell im Preis.

9. November 2022 17:41

Liebe das Game, ist aber “zu kurz”, um nochmals den vollen Preis zu zahlen..

(wär’s ein Mammut Game mit wie Skyrim, Fallout, Dark Souls, Persona 5R oder DQXIS, würde ich den vollen Preis eher nochmals hinblättern.., und mit zusätzlichen Inhalte, noch bestimmter für volle 80 kaufen)

bzw. wahrscheinlich hole ich mir den “Remaster”, wenn mal der Preis sinkt, vorher nicht

Tokyo_shinjuu
8. November 2022 10:35

Sehe es wie die meisten hier. 80 Euro ist für das Spiel zu viel, auch wenn es immer noch genial ist und die Grafik gelungen aufgebohrt wurde.
Hab aber auch erst letztes Jahr die PS4 Version wieder verschlungen, deshalb brauch ich nicht so schnell einen neuen Run.

senser
8. November 2022 10:10

Für den Preis nicht sehe ich auch so. Glaube zwar das die Entwickler mittlerweile irgendwie gezwungen sind mit weniger Aufwand mal einen schnellen Euro zu machen da die Entwicklung neuer Spiele sehr lange dauert, aber 80 Euro ist zu viel.Ich kann da auch noch warten bis es 40 Euro kostet.

8. November 2022 7:38

Sehe ich auch so! Um die 40 Euronen okay

Dirk von Riva
8. November 2022 0:07

Hätte mir ein paar zusätzliche Räume und Gegenden gewünscht.
Aber trotzdem bleibt es natürlich ein grandioses Spiel.
Nur preislich war das schon…. na ja ^^

Maverick
7. November 2022 20:26

Tjo ich bin drei mal day1 schwach geworden ^^ Ein episch geniales spiel, beim ersten lauf auf der ps5 bin ich quasi nur durchs Spiel gelaufen, die grafik war einfach unfassbar.

Aber teil 2 brauch ich nicht nochmal, den hab ich danach nochmal im Anschluss gespielt. Ist irgendwie sehr schwer verdauliche kost.

Lincoln_Hawk
7. November 2022 19:11

Irgendwann mal gebraucht bei ebay
Das Geld sitzt nicht mehr so locker in der Tasche..

Nipponichi
7. November 2022 17:47

Das Remake kaufe ich mir definitiv auch noch, wenn es günstiger ist. Hat in meinem Fall auch nichts mit Geiz oder so zu tun. 70 Euro wäre mir das Spiel unter normalen Umständen ohne Weiteres wert.

Aber seinerzeit habe ich das Original für die PS3 damals zum Start gekauft und später dann noch einmal die PS4-Version. Noch einmal so viel Geld muß einfach nicht sein. Denn im Grunde ist es dennoch das gleiche Spiel geblieben.

Walldorf
7. November 2022 15:51

Es soll nächstes Jahr ein eigenständiges Multiplayer-Spiel im TLOU-Universum erscheinen.

Das Remake ist mir zu teuer, ich warte bis der Preis auf 40 Euro fällt.

7. November 2022 14:31

@ Bort1978: Unter 50 h sind verglichen mit über 800 h schon wenig. 😉 Den MP spiele ich über die Jahre außerdem regelmäßig, den SP jahrelang überhaupt nicht. Hier fehlt einfach ein wichtiges und großes Element. Ich bleibe dabei: Das hätte sich in der Wertung gerne mehr spiegeln können.

Max Snake
7. November 2022 14:13

Wenn es günstig wird. Für Neulinge kannst klar Pflichtlektüre.

Bort1978
7. November 2022 14:11

50h im Singleplayer ist doch nicht wenig. Ich persönlich habe den MP nicht vermisst. ?
Ich hatte auch im insgesamt 8. oder 9. Durchgang wieder viel Spaß mit dem Spiel und wurde erneut emotional mitgerissen. Die Grafik war einfach nur ein Traum.

7. November 2022 14:05

Ohne den Multiplayer für mich uninteressant. Hätte auch ruhig “abgewertet” werden können wegen des Fehlens dieses genialen Teils des Spiels. Habe hunderte von Stunden damit verbracht, mit dem Singleplayer keine 50, hier fehlt sozusagen ein großer Teil der Dauermotiviation, denn den Erstling spiele ich wegen des Online-Modus auch heute noch hin und wieder. Schade drum.