
Creative Director Sam Lake hat sich am Rande des Summer Game Fest zum geplanten Digital-only-Release von Alan Wake 2 geäußert. Hauptgrund dafür ist laut Lake, dass man somit länger Feintuning betreiben kann und am Ende ein Produkt erscheint, auf das man stolz ist. Zudem hätten sich die Spieler bereits in diese Richtung entwickelt, was man auch an den Digitalfassungen der Next-Gen-Konsolen sieht.
Alan Wake 2 erscheint am 17. Oktober für PS5 und Xbox Series X.









😉
https://www.youtube.com/watch?v=bF4T9TSwxAo&ab_channel=BrunoIzidro
Ich unterstelle keinem etwas. Es ist meine Ansicht, wie ein Verzicht für mich wäre, würde ich wegen des Mediums auf eine Spielerfahrung verzichten wollen, obwohl dieses keinerlei Einfluss darauf hat, was den eigentlichen Konsum anbelangt.
Immer zu – Lachen soll ja schließlich gesund sein. 😀
@ghostdog83
1. Ich lege Dir gar nichts in den Mund, noch habe ich die Absicht. Es ist überspitzt formuliert eben die Argumentation gegen Deine Aussage. Wenn jemand als potentieller Käufer meint, er ist mit der Art des angebotenen Produktes unzufrieden, dann sollte dieser Käufer auch ohne Probleme sagen können, dass er auf das Produkt verzichtet, ohne dass man ihm deswegen “Selbstbestrafung” unterstellt. Es wäre im Gegenzug scheinheilig hier in das Horn des “wenn die das machen, will ichs nicht” zu stoßen und dann trotzdem genau das dann zu machen.
2. “Des Weiteren sind die Preise für Videospiele für eine sehr lange Zeit stabil geblieben, trotz steigender Kosten für die Hersteller…”
Ernsthaft? Darüber möchte ich doch mal lachen. Klar kostet die Produktion heute mehr als gestern, aber dafür reden wir auch von gigantischen Absatzmärkten – Merchandise- und Lizenz-Gedöns gar nicht mitgerechnet. Wieso sind PC Spiele, abgesehen vom Obolus an den Systemhersteller, dann im Vergleich so viel günstiger, bei gleichzeitiger Entwicklung? Und wieso können dort viele Titel so derbe verramscht werden? Müssten nicht alle Titel aus den hauseigenen Studios dann günstiger sein?
Konsoleros waren schon immer ein ziemlich blödes Volk, was Preise anging, aber so dermaßen müssen wir uns jetzt auch nicht in die Tasche lügen!
Meine Konsole hat ohnehin kein Laufwerk, passt schon. Den ersten Teil hatte ich
vor nicht allzu langer Zeit durchgespielt und fand die Story und Atmosphäre ganz gut. Bin tatsächlich am Überlegen mir das zum Release zu gönnen.
Wer sagt denn, dass du zum Release den vollen Preis zahlen musst. Darüber hinaus bietet Microsoft mit seinem Rewards Programm die Möglichkeit, monatlich Tausende an Punkten zu sammeln, die dann in Guthaben umgewandelt werden können, womit du dir dann Spiele und Zubehör (Controller) im Xbox-Store kaufen kannst, ohne auch nur einen Cent deines Geldes dafür ausgeben zu müssen.
https://www.xbox.com/de-DE/rewards
https://www.microsoft.com/de-de/rewards
Des Weiteren sind die Preise für Videospiele für eine sehr lange Zeit stabil geblieben, trotz steigender Kosten für die Hersteller, was zum Leidwesen einiger Spieler neue Einnahmenquellen hervorbrachte (Lotboxen, Microtransactions etc.).
@Nightrain
Das “nur dadurch” steht da nicht ohne Grund – ansonsten nehme ich nicht an, dass du mir diese Worte in den Mund legen möchtest. Das Thema würde ich in Bezug zur Tragweite gesondert betrachten:
Sich über nicht vorhandene Verpackungen und Datenträger zu echauffieren steht in keinem Verhältnis zu dem Leid, was den Menschen widerfährt, die unter solchen Arbeitsbedingungen leben müssen.
@ghostdog83 , Du kannst es doch kaufen, es ist doch jedem selbst überlassen.
Du willst es haben, die Form ist dir egal? Kauf es zu Release, hab Dein Erlebnis. Alles gut! 🙂
Ich warte erstmal ab. Wenn die Tests von tollen Erlebnissen wiederhallen, werd ich vielleicht schwach, sonst setz ich es auf die Watch-List und kauf es im Sale.
@Lincon_Hawk verzichtet vielleicht komplett. Wie bei Dir, seine Entscheidung. Alles gut.
“Gänzlich zu verzichten ist auch eine Form der Selbstbestrafung, wenn der Konsumwunsch nur dadurch gebrochen wird, weil das Objekt der Begierde nicht …”
Bei Videospielen vielleicht noch ganz ok, aber Deinen Satz kann man auch mit “… ohne Kinderarbeit gefertigt werden kann.” oder “… nicht unter menschlichen Arbeitsbedigungen gefertigt werden kann.” vollenden, dann hat er schon einen komischen Geschmack oder?
Wer ausreichend Geld hat kann es ja verschleudern wie er mag
Gänzlich zu verzichten ist auch eine Form der Selbstbestrafung, wenn der Konsumwunsch nur dadurch gebrochen wird, weil das Objekt der Begierde nicht in Polypropylen und Polycarbonat gekleidet ist – ich ziehe das Spielerlebnis der Vergänglichkeit vor, die mir sowieso irgendwann einmal selbst anheimfallen wird, aber vielleicht lässt sich ein Sarg auch schön mit Spieleverpackungen und Kleinanzeigen präparieren. Wer weiß.
Im Endeffekt kann man als Kunde nur eines tun: mit seinem Geld abstimmen; entweder gar nicht kaufen oder erst im Sale.
Klar doof für den Entwickler und vielleicht auch den Kunden selbst, weil dann wieder “analysiert” wird, dass diese Art der Spiele nicht gewünscht werden? Aber den Köder samt Blinker zu schlucken ist auch keine Lösung, zumal die digitale Version in den Konsolen-Stores meist merklich teurer ist als eine physische Kopie und man die Ersparnis der Herstellungskosten nicht an den Kunden weitergibt. Wenn wir preislich PC-artig unterwegs wären, wäre ich digital weniger skeptisch, aber da tut sich irgendwie wenig, abgesehen von Sales, bei dem dann mehrere Jahre alte Titel “verschleudert” werden.
@ghostdog83
genau das mein ich. Insofern ist es wurscht, wen ich hier beschuldige 😉
Auf die Experimente würde ich gerne verzichten wenn dafür zuende entwickelte Spiele erscheinen
Warum sollte man die Entwickler wie Remedy nicht unterstützen, wenn die Qualität stimmt egal ob Download Only oder Disk?
Ohne Download gebe es keine experimentieren Titeln abseits von herkömmlichen Triple A Titeln.
Hellblade hatte ich Digital 30€ gezahlt, weil ich unbedingt zocken will. Vorteil: Ein Teil des Geldes wurde gespendet.
Ich sammeln sehr gern Retail, aber ich sammeln auch Download Titeln.
Einzige Ärgerlich, das aus dem Store entfernt wird, weil der Server abgeschaltet oder die Lizenz abgelaufen wird.
Warten wir ab wie gut Alan Wake 2 wird. Ich hatte mich gefreut, daß es eine Fortsetzung kommt.
Amüsant egal wie praktisch es ist herunterzuladen das immer argumentiert wird es gibt Vorteile für den Kunden qualitativ das ist pr der wie sie einfältiger nicht sein könnte ich habe für mich persönlich noch nicht einen einzigen Vorteil monetär erkennen können bisher
Jedem das seine und Downloads und cloud ist die Zukunft natürlich aber das hat nichts mit kundenvorteile oder Support zu tun es ist ein bisschen wie aktuelle Politik
Vertauschte Rollen gefühlt
@joia
Was soll Remedy dazu auch großartig sagen – sie können natürlich gegenüber dem Publisher den Wunsch nach einer verpackten Version äußern (insofern dies kein festgeschriebener Bestandteil des Vertrages ist), aber darüber hinaus wird man öffentlich gegen diese Entscheidung wohl kaum ein kritisches Wort verlieren, um es sich mit Epic (und zukünftigen Partnern) nicht zu verscherzen.
Es geht letztlich nur um die Bindung von Lizenzen an personalisierte, unveräußerliche Konten. Jede andere Erklärung ist vorgeschoben und hört sich bestenfalls auch noch halbwegs plausibel an. Nur noch Geld regiert die Welt.
@ghostdog83
ja, und wir zählen hier Erbsen. Wenn Ebik (Fränkisch) sich gegen Retail entscheidet und Remedy dazu nix weiter sagt, als was gesagt wurde, ist das für mich dasselbe.
Wieso hier immer wieder Remedy in die Verantwortung genommen wird – der Publisher ist Epic Games. Diese treffen die Entscheidung darüber, in welcher Form der Titel erscheinen wird.
Das sich Remedy hierzu äußert, ist verständlich. Als Entwickler ist man in einer anderen Position, was die Nähe zu den Fans und dem eigenen Produkt betrifft. Natürlich würde man gerne eine verpackte Version sehen, auf die man stolz sein kann.
@Ulrich Steppberger
Du hast Recht mit dem “Wollen”, darüber hinaus ist es im Wesentlichen auch eine Frage der (Zukunfts)ökonomie bzw. Teil des Vorgangs der Rationalisierung der Spieleindustrie. m.E. würde ich es mit dem Versuch der Einführung einer digitalen Währung vergleichen – und das bringt wie jede Veränderung Vor- und Nachteile. Wenn Remedy keine Retail-Version veröffentlicht weil blablabla, zeigt sich damit nur ein Trend/Versuch in der Branche – wobei noch nicht raus ist, ob und auf welchen Zeitraum bezogen der sich tatsächlich durchsetzt. Wenn ich mich aus dem Fenster lehne, sieht aber so wohl die Zukunft aus.
Was für ein Bullshit. Ist doch heute schon normal ein Spiel auf Disk zu veröffentlichen und an Tag 1 ein 50GB Update hinterher zu jagen. Wenn man keine Disk Version veröffentlichen möchte, sollte man das auch so sagen und sich nicht so eine schwachsinnige Argumentation aus den Fingern saugen.
Das es für den PC keine physische Fassung geben soll ist ja nachvollziehbar, hier wird Epic auf seinen Store setzen wollen. Da es den für die Konsolen in der Form nicht gibt, ist es schon ein wenig schräg, hier auf potentielle Supermarkt-Kunden zu verzichten, aber vielleicht ist der Anteil inzwischen auch zu gering, um den Aufwand zu rechtfertigen. Ist in solchen Firmen ja häufiger so, dass selbst ein kleiner Gewinn wegen des hohen Aufwands drumherum liegen gelassen wird, das mag dann bei Nischenanbietern wieder anders aussehen.
Im Grunde eigentlich auch erstmal egal, das Spiel muss hier beweisen, dass aus der Formel des Erstlings noch mehr gemacht werden kann.
Es wird weniger an der Frage scheitern, ob sie es könnten, sondern ob es sich für die paar mehr Kröten lohnt (die für einen Nischenanbieter attraktiv wären), eine Retailfassung zu veröffentlichen – wie gesagt erschien Alan Wake Remasered auch als Diskversion. Das Spiel war ein Misserfolg (“Alan Wake Remastered and Crossfire did not generate royalties. “). Nun erscheint der Nachfolger (zunächst) aussschließlich in digitaler Form.
Natürlich können die Gründe anders gelagert sein oder sich aus mehreren Ursachen zusammensetzen. Vielleicht geht Epic Games den Weg, zukünftig grundsätzlich auf verpackte Versionen verzichten zu wollen. Das die Hersteller mit dem Wissen, Kunden zu verlieren, Entscheidungen treffen, um auf lange Sicht eine bestimmte Strategie verfolgen zu können, sehen wir anhand des PC-Marktes, wo der digitale Vertrieb den Ton angibt, während bei den Konsolen der Marktanteil an verpackten Versionen von Jahr zu Jahr immer weiter schmilzt.
Die Kunden, die sich dem verweigern, bleiben zurück, während neue Kunden nachwachsen. Die Industrie wird auf lange Sicht kein Problem damit haben, wenn ein paar ihre Titel boykottieren, wie es bspw. immer wieder in den Kommentaren hier durchklingt, wo ein Verzicht zum Ausdruck gebracht wird. Gleichzeitig entstehen so aber auch Nischenanbieter, die sich genau auf diese Kunden spezialisieren, die ihr Produkt gerne in der Hand halten wollen (siehe die von dir genannten Hersteller).
Für dich persönlich vielleicht nicht das ist Auslegungs Sache. Ich finde es schon zum Vorteil wenn wegen einer Datei (und mehr ist ein spiel nicht) nicht eine CD gefertigt wird, dann um die halbe Welt gefahren wird, und dann noch zu mir gebracht.Und was ankommt ist eine Wappel Hülle mit ner Scheibe drin. Das ist in der heutigen Zeit grundsätzlich komplett unnötig.
Das es mit dem Wiederverkauf und vielleicht noch mit der Unterstützung von Händler auch Vorteile gibt ist klar.
Vollkommen richtig Ulrich.
Das Argument mit den mäßigen Verkaufszahlen der verpackten Versionen finde ich immer so vorgeschoben.
Ja, kann schon alles sein. Aber wenn so Schuppen wie NIS America, Idea Factory oder Aksys Games ihre fraglose deutlich nischigeren Titel durchgehend mit Retail-Editionen versehen (die teils auch mit Bonusschnickschnack bestückt werden) und sich dadurch dem Anschein nach nicht in den Ruin treiben – warum geht’s bei denen also?
Und nachgeschobene Retails Wochen/Monate sind auch kein Hexenwerk mehr und Interessenten werden inzwischen auch häufiger rechtzeitig “vorgewarnt” – siehe Pikmin 1+2 aktuell.
Oder als letzter Ausweg sonst halt eine Limited-Klitsche an Bord holen und auf Preorder produzieren lassen.
Lösung gebe es demnach genug, wenn man eine verpackte Fassungen anbieten wollte – da spielt also sicher eben dieses “Wollen” die Schlüsselrolle.
@senser Und wo bitte gibt es da für mich eine “gute” Seite, wenn ich meine Spiele nach dem Durchspielen nicht mehr weiterverkaufen kann, da eben digital erworben? Was habe ich davon?!
Ihr Spiel Ihre Entscheidung… Das sie damit Kunden vergraulen und vielleicht Treue Fans verärgern müssen Sie in Kauf nehmen.
Auf der anderen Seite keine große Sache mehr, die wenigsten haben Bock sich den Plastik Müll noch hin zu stellen ist halt die Entwicklung und die hat auch nicht nur schlechte Seiten.
Was für eine verlogene Aussage seitens Remedy! Wollen damit nur den Gebrauchtmarkt verhindern!
Es ist bekannt, dass das Remaster von Alan Wake unter den Erwartungen geblieben ist:
https://www.maniac.de/news/alan-wake-remastered-schreibt-noch-rote-zahlen/
Vom Remaster existiert eine physische Version, die von Epic Games vertrieben wurde.
Man kann also davon ausgehen, dass die physische Version sich nicht besonders gut verkauft hat, die weiteren Umsätze hauptsächlich durch Sales entstanden sind – das Spiel gibt es immer wieder rabattiert in den einschlägigen Stores.
Bzgl. Control äußert sich Remedy wie folgt:
“Heutzutage wird der Großteil der Verkäufe vieler Spiele über einen langen Zeitraum in digitalen Stores generiert – und Control verkauft sich weiterhin, was gut ist. ”
https://www.gamesindustry.biz/people-of-the-year-2019-remedy-entertainment
Was den Optimismus betrifft – hätte sich das Remaster besser verkauft, würden wir wahrscheinlich nicht darüber schreiben, warum es keine physische Version geben wird. Von “Geiz” würde ich erst gar nicht sprechen.
Für einen kleineren Publisher kann es sich durchaus lohnen, eine limitierte Sonderauflage des Spiels zu veröffentlichen. Sammler werden ihre Hoffnung wohl darauf stützen müssen.
Gut hin oder her. Meiner Ansicht sollte man solche Veröffentlichungs Methoden gar nicht erst unterstützen.
Entweder ist man hier zu geizig oder sehr optimistisch das das spiel so gut wird.
Genauso so ein Schwachsinn wie mit der methode wie dem früh zugang in z.b. diablo 4, normale version 79€ schon teuer genug, dann collectors edition für 20 ocken mehr mit 4 tage früher spielen.
Demnächst zahl ich 50€ mehr und kann dann 1 woche früher spielen? Was soll sowas ? So langsam wird die welt immer kaputter.
Ich verstehe nicht, wie man sich Spiele zeitnah zum Release kaufen kann. Hat fast nur Nachteile. Und Max bringt es auf den Punkt: Hauptsache ist, dass das Spiel geil wird. Im Zeitalter der Riesenpatches ist das einzig Gute an Retails ihr Verkaufswert.