The Bookwalker: Thief of Tales – im Test (PS4)

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In Ray Bradburys ”Fahrenheit 451”-Zukunft sind Bücher verboten, in der Bookwalker-Dystopie zwar erlaubt, dafür aber alle Autoren strengster Berufskontrolle unterworfen. Total pleite, von Freundin und Verlag verlassen, in Handschellen und auf sein Mietshaus beschränkt, folgt der Held den Aufträgen eines mys­teriösen ”Sammlers”, um seine Freiheit wiederzugewinnen: Aus der Ego-Perspektive seiner trostlosen 3D-Umgebung wechselt er in sechs isometrisch gezeichnete Romanwelten (und einen Epilog), muss etwa im zweiten Roman ”Thors Hammer” finden und aus dem dritten, angesiedelt in einem Magie-Internat à la ”Harry Potter”, einen Zauberstab bergen. Eines der Bücher, die der Auftraggeber ihm vorlegt, schrieb unser Held einst selbst, wenn auch nicht ganz so, wie es sich ihm nun auftut…

Als Mini-Oberwelt dienen 3D-Treppenhaus und -Wohnung nur dazu, Aufträge entgegenzunehmen und abzuliefern, Werkzeug, das in einem Buch fehlt, einzusacken, ein wenig übers schwere Schriftstellerschicksal zu sinnieren, ein- und auszuschlafen. Die meiste Zeit verbringt Ihr in den schräg von oben gezeichneten Räumen der Romanwelten, die diverse Genre-Vorlieben bedienen: In Roboter-Fabrik, Gruselvilla und Endzeit-Wüste diskutiert Ihr mit menschlichen, übermenschlichen und androiden NPCs, durchsucht Schubladen und Schränke, öffnet Sicherheitsschleusen und Geheimgänge mit Schlüsseln und Codes. Neben essenziellen Items und Artefakten lootet Ihr viel Bastel- und Heilkram. Doch abgesehen von gelegentlichen Rundenkämpfen und vier Kampfmanövern, die man hochleveln kann, hat The Bookwalker keine RPG-Elemente. Beide Ebenen und Grafikarten spielen sich klassisch, sind Point’n’Click- und plauder­lastiges Grafik-Adventure, ohne Würfel, Action oder Stress.

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