Phil Harrison ist nicht mehr Atari-Chef

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Erst im letzten Jahr wechselte Phil Harrison von Sony zu Atari. Der ehemalige Chef der Sony Worldwide Studios übernahm die Führung des traditionsreichen Atari-Konzerns. Wie maniac.de berichtete, konzentriert das Unternehmen seine Geschäfte auf die USA. Deshalb ist es für Phil Harrison mit der Spitzenposition nun auch schon wieder vorbei, allerdings bleibt er dem Unternehmen weiter treu. Dies verlautbarte der Jahresbericht von Atari, so heißt es:

“Because of a shift of business operations to the US, Phil Harrison will move from the role of President to that of non-executive Director of the Group. As all Board members, he will continue to assist, support and guide the Company’s strategy.”

Das klingt nach einer beratenden Tätigkeit, Details wurden hierzu jedoch noch nicht bekannt gegeben. Ebenso ist noch kein Nachfolger benannt.

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captain carot
31. Mai 2009 18:15

Sorry, war müde. o_OIch meinte das Gürteltier.

Bravopunk
31. Mai 2009 14:47

Faultier?^^

captain carot
31. Mai 2009 0:51

Aus der englischen Wikipedia:Atari BuyoutOn March 6, 2008, Infogrames made an offer to Atari Inc. to buy out all remaining public shares for a value of US$1.68 per share or US$11 million total. The offer would make Infogrames sole owner of Atari Inc., making it a privately held company. [31]On April 30, 2008, Atari Inc. announced its intentions to accept Infogrames’ buyout offer and merge with Infogrames. [32]On October 9, 2008, Infogrames completed its takeover of Atari Inc. [33] With that acquisition the Atari brand was re-united under Infogrames.[34] Infogrames said that it planned to reduce administrative costs and to focus on online gaming.[35]On March 26, 2009, Infogrames, announced that it was getting out of the distribution business. Infogrames sold its 66% ownership of Distribution Partners to Namco Bandai, effectively eliminating its sales/marketing/retail business. Namco already owns the other third of Distribution Partners, which began as a joint venture between the two companies and is valued at €60 million.Das würde bedeuten, Infogrames fällt als Distributor nun völlig weg. Unter eigenem Label wurde ja eh seit Jahren nichts mehr veröffentlicht. Ganz transparent ist die aktuelle Situation aber anscheinend nicht, denn laut einer anderen Quelle, die ich gerade nicht finde, sollten Infogrames als europäischer Distributor und Atari als US-Distri wider völlig getrennte Wege gehen.Was soll man dazu sagen?Der Name Atari bringt eben seit Jahren nichts als Pech, Infogrames wär besser beim Faultier geblieben.

Bravopunk
30. Mai 2009 20:35

Harrison war doch “”nur”” EU Cheff, oder?Hab das nämlich so verstanden, dass er deswegen da weg musste.Und der US Chef will ihm da logischerweise nicht seine Position anbieten^^Aber was ist jetzt eigentlich mit Infogrames? Das Unternehmen bleibt doch weiterhin ein Französisches. Da kann es sich doch nicht einfach komplett aus Europa zurückziehen?(ja, gut, es kann…wär aber komisch).Und lustig ist auch, dass zumindest 07 das EU Geschäft, im Gegensatz zum US Geschäft, ganz gut lief^^. Denk nicht, dass sich das groß geändert hatte.Kurz: Ich komm da nimmer mit, wer wo was und wie ist^^’

captain carot
30. Mai 2009 18:52

Die Frage wäre aber, warum man Harrison nicht als Chef lässt. Immerhin muss so ja eine neue Führungsspitze her.Außerdem haben “”beratende Funktionen”” heutzutage einen ziemlich faden Beigeschmack. Meist heisst das, wir können ihn nicht absägen, also fix auf´s Abstellgleis.

Bravopunk
30. Mai 2009 18:25

Kann sein (!!!) ;)Aber der Grund für seinen Positionswechsel ist dann trotzdem keine Geldfrage, sondern einfach, weil’s die Alte nimmer gibt. Das mit dem Geld ist (pur)pure Spekulation.

Segabasti
30. Mai 2009 15:22

jo aber vlt. bekommt er auf der neuen position nicht mehr so viel Geld wie auf der alten???

Bravopunk
29. Mai 2009 16:32

Einer der sympatischeren Großverdiener aus der Branche.Aber “”zu teurer””?Er bleibt doch und wechselt nur die Position da es die alte nimmer gibt.

Kalas
29. Mai 2009 14:18

Atari kann sich einen Mann wie Harrison wohl einfach nicht mehr leisten. Und warum sollte ein Visionär wie Harrison bei einem (mittlerweile) drittklassigen Publisher ohne Chancen auf Besserung seine Zeit verschwenden?Der Mann sollte zu MS gehen und Sony mal so richtig ärgern. Dann (und erst dann) wird man in Japan merken, was man in dieser Generation für unfassbar dumme Dinge gemacht hat. Meine Meinung.