Dragon Quest VII Reimagined – im Test (PS5)

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Manchmal ist die Welt ein Dorf. Oder im ­Falle von Dragon Quest VII eine kleine Insel mit einem Fischerdorf, einer Stadt und einem Schloss – was letzten Endes auch nicht so viel mehr ist. Und sonst ist da vor allem Wasser. Viel, viel Wasser. Tatsächlich ist die Insel Estard das einzige Fleckchen Land auf der Welt und dementsprechend auch der einzig bewohnte Ort. Da kann einem als Teenager schon mal die Decke auf den Kopf fallen. So geht es auch unserem grün gewandeten Helden, seinem besten Freund Prinz Gismar und der etwas hochnäsigen Bürgermeistertochter Maribel. Doch dann macht das Dreiergespann eine spektakuläre Entdeckung: Im Inneren eines nahe gelegenen Schreins gibt es Podeste mit zerbrochenen Steintafeln. Und werden die wieder zusammengefügt, dann öffnet sich ein Portal in die Vergangenheit. Wenn die drei Helden dorthin reisen und die Probleme der Menschen von damals lösen, erscheint auf einmal neues Land in der Gegenwart! Und so begibt sich das Trio durch die Zeit, gabelt neue Weggefährten auf, bringt Insel um Insel, Königreich um Königreich zurück an die Meeres­oberfläche und ergründet Schritt für Schritt auch das Geheimnis, wie es überhaupt zum derzeitigen Zustand der Welt kommen konnte.

Seit der PlayStation-Veröffentlichung vor fast 26 Jahren ist ­Dragon Quest VII ebenso berühmt wie berüchtigt. Berühmt für seine interessante Prämisse, seine sympathischen Figuren, das spaßige Klassensystem und seinen gewaltigen Umfang. Berüchtigt für seinen wirklich exorbitant gewaltigen Umfang und sein oft gemächliches Tempo. Die Einleitung, die sich mehrere Stunden Zeit lässt, bevor Ihr Eurem ersten Schleim-Gegner begegnet, ist wohl das berühmteste Beispiel. Aber auch bis zur Freischaltung des erwähnten Klassensystems vergehen arg viele Stunden.

Genau hier hat Square Enix nun angesetzt, denn wie der Name bereits zart andeutet, ist ­Dragon Quest VII Reimagined nicht einfach nur eine grafisch aufgemotzte Portierung, sondern eine großzügige Überarbeitung des 32-Bit-Originals. Wo Square Enix bei Final Fantasy VII an allen Ecken und Enden das ­PlayStation-Abenteuer erweiterte, da reduziert man das ­siebte Dragon ­Quest sinnvoll. Viele Plot-Elemente sind lobenswert gestrafft, andere sogar ganz entfernt. Weitere wurden verschoben, sodass Ihr manchen Mitstreiter viel früher kennenlernt, als das noch auf der PlayStation der Fall war, und auch auf das Klassen­system bekommt Ihr ein gutes Stück eher Zugriff.

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Nipponichi
30. März 2026 15:47

Ich habe es schon seit der Veröffentlichung zuhause für PS5. Meine Frau hat es schon durchgezockt und meint, daß die Bewertung durchaus verdient ist, weil es einfach ein sehr schönes Stück Software ist.

Rudi Ratlos
30. März 2026 14:12

Ist schon auf der Wunschliste – davor sind aber erstmal die HD-Remakes der ersten drei Teile dran 🫣

Max Snake
30. März 2026 14:06

Hätte ich von Hexadrive nicht gedacht. Ein gewissen Entschleudigung Rollenspiel ohne viel Grind wie von Dragon Quest VII: Reimagined könnte gut gebrauchen.

Mayhem
30. März 2026 13:49

Wie hat sich denn die Switch Version geschlagen?