Studie: Warum spielen Kinder Videogames?

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Während Pädagogen und Eltern darüber diskutieren, ob und wie lange Kinder Videogames spielen sollten, beschäftigt sich Cheryl K. Olson, Public-Health-Spezalistin an der Harvard University in Massachusetts, mit der Realität: Kinder verbringen heutzutage einen beachtlichen Teil ihrer Freizeit mit Videospielen – welche Motivationen liegen dahinter und welche Auswirkungen hat der digitale Zeitvertreib?

Olson hat 1.254 Schüler zwischen 12 und 14 Jahren befragt, Jungen wie auch Mädchen. Die am häufigsten genannten Gründe zum Spielen bei Jungen waren “dass es Spaß macht“, “eine Herausforderung ist“ und “eine Möglichkeit, sich mit anderen zu messen“. Bei den Mädchen unterscheiden sich die Schwerpunkte leicht. Neben dem Spaß-Faktor und der Herausforderung, zählt für sie vor allem das “Vertreiben von Langeweile“.

Weiterhin wird in der Studie die Wichtigkeit von Spielen in Bezug auf soziales Verhalten, Entwicklung eines Selbstbewusstseins und die Möglichkeit, in verschiedene Identitäten zu schlüpfen, betont. Für Kinder ist laut der Studie der Gemeinschaftsaspekt von Videospielen sehr wichtig und steht damit im Gegensatz zum Bild des isolierten Zockers.

Olson beschäftigt sich im Verlauf auch mit der Anziehung von gewalthaltigen Spielen auf männliche Jugendliche. Fast 30 Prozent der befragten Jungen nannten das “Mögen von Gewehren und anderen Waffen“ als Grund für das Spielen. 25 Prozent betonten, dass Spiele ihnen dabei helfen würden, “ihrer Wut freien Lauf zu lassen“. Andere finden die Herausforderungen und Optionen in erwachsenen Titeln einfach interessanter als in Spielen, in denen auf Gewalt verzichtet wird.

Eine Verbindung zwischen Spielen mit expliziter Bildschirm-Gewalt und einem gesteigerten Gewalt-Potenzial in der Realität kann Olson bei den Befragten allerdings nicht feststellen. Vielmehr ist sie von den teils reflektierten Antworten der Studienteilnehmer überrascht. Eine Junge erzählt z.B. über GTA: Vice City:

Wenn du es nur aus Spaß spielst, lernst du dabei nichts. Aber wenn du es als eine Lebensgeschichte siehst, die aus der Perspektive der Hauptfigur erzählt wird, durchlebst du eine Menge Veränderungen. Du musst Leute umbringen, um dahin zu kommen, wo du hin willst. Am Ende des Spiels hörst du auf, Leute umzubringen, weil du nicht mehr in der Situation sein möchtest. Weil du in einer Gang bist, aus der du nicht mehr herauskommst.“

Wer sich für die komplette Studie interessiert, findet diese hier. Einen wissenschaftlichen Artikel, der die Ergebnisse mit anderen, kritischeren Studien vergleicht, gibt es hier.

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30. Juni 2010 16:03

piep piep piep piep piep piep piep,piep piep piep.piep piep piep piep piep!!!!!!!!!!!!selbstzensur

captain carot
29. Juni 2010 19:56

Schade ist eigentlich nur, dass damit wohl kein vernünftiges Gespräch mehr möglich sein wird. Ich bin raus.

xisusx
29. Juni 2010 19:44

@Beebermanich misch mich da nicht ein sonst werd ich auch noch dauerzitiert. @onestepto…ach übrigens, der war gut!

Beeberman
29. Juni 2010 19:30

Also ich muss schon sagen das Niveau sinkt stark in letzter Zeit hier…Leider gibt es echt immer Leute die total auf ihre Meinung bestehen, noch schlimmer, die anderen ihre aufzwingen wollen bzw denken immer recht zu haben…Sorry das war früher irgendwie entspannter…Shader wie auch Hodensackus sind mir beide schon ziemlich aggresiv aufgefallen…haben sich wohl zwei gefunden…

xisusx
29. Juni 2010 19:27

FEED THE TROLL!

16 Million Shades of Colour
29. Juni 2010 18:15

[quote=Hodensackus I]ich red wenigstens nicht so blasiert daher mit nix dahinter.[/quote]“”A modest man, but then he has so much to be modest about””~ Winston Churchill

16 Million Shades of Colour
29. Juni 2010 17:43

[quote=Hodensackus I]als mag. phil[/quote]Oho! Statt einer inhaltlichen Auseinandersetzung wird nun mit Titeln um sich geworfen. =)Naja, wenn Du meinst, dass Du Dir einen Gefallen tust, wenn Du Deine Fallhöhe vergrößerst? [quote]musste ich mir schon während des studiums solche affen wie dich reinziehen shades[/quote]Du verlierst aber schnell die Contenance. =) [quote]Sapere aude![/quote]Ach, Du meinst ich soll es wie Du halten und mich floskelhaft auf den “”gesunden Menschenverstand”” berufen statt wenigstens auf “”Bücher mit dicken Namen”” und deren Zitate? Alles klar. XD

29. Juni 2010 16:24

@16million,ich versteh keinen furz.und dann kommse mit fucking nietzsche.mess dich doch mit deinesgleichen,wenn du es so nötig hast deinen intellekt unter beweis zu stellen. und ansonsten rate ich dir zu einem anständigen nümmerken,das lockert vielleicht

BlackHGT
29. Juni 2010 7:30

Es wird immer vom Nutzen solcher Studien für die Spieler gesprochen. Sind solche Studien nicht eher für Politische zwecke gedacht? @Hodensackus I: Ich denke nicht dass psychologen “”zuviel interpretieren””, die psychologie ist eine wissenschaft und unterliegt so wissenschaftlichen grundlagen d.h. fakten.Wissenschaft ist nicht immer gleich fakten.Es gibt sehr wohl auch Wissenschaften die sich mit hypotesen (annahmen) beschäftigen. Das sind dann die sogenannten weichen Fakten.

dmhvader
28. Juni 2010 19:03

Eins wurde noch vergessen in der Studie: Die Ami-Kiddies spielen gerne z.B. MW2 (und dürfen das auch), weil die US-Army später ja noch ein paar junge kriegsgeile Bekloppte rekrutieren möchte 😉

Funatic
28. Juni 2010 18:51

liebe maniacs tut mir bitte einen gefallen und lasst solche reisserischen grafiken! wenn ein gast eure seite überfliegt und die kleinen kids neben dem ballernden nico belic sieht macht das einfach nen total be§$””$%&enen eindruck! wir haben schon genug probleme mit leuten die ein falsches bild von videospielen haben unerstützt das bitte nicht noch mit solchen irreführenden grafiken. ansonsten ist die studie völlig belanglos und wenn ein 12-14 jähriger über seine eindrücke von GTA vice city redet würd ich eher mal seine eltern ins gericht nehmen als seine aussage zu reflektieren.

captain carot
28. Juni 2010 18:47

@Hodensackus: Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Gerade bei Kindern gilt, was nicht Spaß macht wird nicht gespielt, egal wie groß der Lerneffekt wäre. Den Spaß am Spiel hat man natürlich aus anderen Gründen, für die kindliche Motivation spielt das

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 18:23

@ Aeon2001 Nietzsches Konzept des Übermenschen meint einen gedachten Menschen der Zukunft, der das Leben *als solches* bejaht ohne es sich irgendwie mittels religiöser oder anderweitiger Opiate (Wein, Weib und Gesang) versüßen zu wollen/müssen. Der Mensch

Benjamin Hillmann
28. Juni 2010 18:12

@ Aeon2001Die Schuld liegt bei mir. Ich hätte nicht so viele Fnords in den Artikel setzen dürfen. 😉

28. Juni 2010 18:09

PS:JEDES Tier spielt,und zwar solange bis es sich einem existenzbedrohenden Problem widmen muss;ist dies gelöst,wird gleich mit dem Spiel fortgefahren.Genuss?WC,wie mein Prof sagte…..wohl caum.Spiel ist wie Essen,Sex und Schlafen ein Basisbedürfnis jedes Säugetieres,können Tiere nicht spielen,werden sie krank,das nennt man dann Hospitalismus.Diese Studie scheint mir sinnlos,ich will ja auch nicht wissen,warum man schläft und ob das soziale Umfeld relevanten Einfluss nimmt.Und all der Mist nur,weil die Amis partout nicht akzeptieren wollen,dass Menschen eben auch nur Tiere sind….

28. Juni 2010 17:51

Da ist ja wieder der Dampfplauderer 16 Mil,sag mal,ham sie dich schon aus dem Philo-Seminar geschmissen,oder warum quakst du hier solch solipsistischen Mist.Ach ja,und lass den guten Friederich Nietzsche doch bitte in Ruhe,wenn du das Konzept des Übermenschen nicht verstanden hast.Die Nazis haben auch gedacht,Nietzsche wäre überzeugter Deutschtümler,obwohl in mehreren “”seiner”” Schriften(in Wahrheit von seiner Schwester zusammengestellt,und zwar im Sinne der Nazis) explizit das Gegenteil zu lesen ist.Der Übermensch ist lt.Nietzsche anarchisch (nicht anarchistisch!!) und als solches vollkommen frei…..keine “”blonde Bestie”” weit und breit.Zarathustra ist kein Asket!!Was ich damit sagen will:das hier ist ein Gamer-Forum,keine Vorlesung……kleiner Tip an 16-Mil,lies Robert Anton Wilson,vielleicht weisst du dann ja,warum du hier bei jedem zweiten Post mit jemandem zusammenrappelst……….deine Konjugation:er ist ein unbelehrbarer Starrkopf;sie ist für Argumente nicht zugänglich;ich aber habe mir meine Prinzipien bewahrt……hilft das?CONVICTIONS CAUSE CONVICTS!

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 16:28

[quote]oh mann…ich hab doch gar kein kind[/quote]Zum Glück — wie man wohl konstatieren muss. [quote]und ob du rauchst oder dich viel bewegst musst du selbst wissen.[/quote]Was ziehst Du persönlich denn vor? [quote]gesundheit ist natürlich eine messbare größe oder weshalb gibt es sowas wie blutbilder, ekgs usw?[/quote]Mit Blutbildern, EKGs usw. misst man keine Gesundheit! Gesundheit ist eine Beurteilung anhand menschlicher Interessen, die man durch *Interpretation* auf (für sich genommen aussagelose) medizinische Messergebnisse anwenden kann. Auch die Anzahl der Finger eines Neugeborenen ist so ein Messergebnis. Ob sechs Finger an jeder Hand nun gesund sind oder nicht, ob also nach Möglichkeit operiert werden sollte oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt.Und nun, da Du so lieb um meine persönliche Meinung zur Fragestellung bittest: Kinder spielen gerne Spiele. Ob das nun eine menschliche *Erbkrankheit* ist oder einfach ein natürlicher, gesunder Teil der Kindheit, sei dahingestellt (Stichwort “”Pathologisierung”” 😉 ). Sie tun das üblicherweise nicht aus einem Pflichtgefühl oder aus einer Verzweiflung heraus, also um einer äußeren Bestrafung/Bedrohung zu entgehen (negativer Anreiz), sondern sehen das Spiel als Belohnung (positiver Anreiz). Ob das Spiel dabei irgendeinen übergeordneten/-gestülpten Zweck erfüllt oder nicht, ist ihnen dabei ähnlich egal wie (mutmaßlich) einem spielenden Kätzchen. Spiele sind also in erster Linie ein Genussmittel und lassen sich damit nahtlos einreihen in “”Wein, Weib und Gesang””. Und wie bei jedem Genussmittel, kann man seinen Konsumenten vorhalten: “”Wer’s braucht?””In der Tat: Ein starker Mensch braucht keinen Genuss. Ein starker Mensch lebt gerne sein Leben bar jeden Genusses, lebt nur für seine Pflichten und nur vom Notwendigsten. DAS ist sein (einziger) Genuss. (siehe dazu auch Nietzsches Konzept vom *Übermenschen*)Die Crux ist: Ist der Mensch (so) stark? Was sind die wirklichen Bedürfnisse des Menschen? Kann ihre Verleugnung, kann Askese über sie hinwegtäuschen? Es geht letztlich (immer) darum, was *wir* wollen.

28. Juni 2010 15:57

Ich zocke Videospiele, weil ich kein Leben habe, keine Freunde, keine Lebenslust, mein Leben hasse, und auf Gewalt stehe.

Next Snake
28. Juni 2010 15:56

Warum spielen Kinder Videogames ?Auf mich selber bezogen ist die Frage ganz einfach zu beantworten.Ich bin als Kind 5- 6 Jahren sehr früh mit Videogames in Kontakt gekommen, damals standen in Supermärkten, Einkaufszentren, Imbissbuden u.s.w. noch Arcadeautomaten,an denen ich gerne mein kleines Taschengeld verzoggt hatte.Dabei konnte ich mit meiner Fantasie, in andere Welten eintauchen, Abenteuer erleben oder der strahlende Held sein, der mal wieder die Welt gerettet hat.Die bunte Grafik (hahaa, Grafik), und der angenehme Pipssound, zogen mich sofort in ihren bann.Heute mit meinen 36 Jahren, 3 Homecomputer und 7 Konsolen-Generationen später, verbringe ich meine Freizeit immer noch gerne in großen Abenteuern, werde zum gefeiertsten Rennfahrer oder rette zum gefühlten 1000mal die Welt vor dem Untergang.Ich denke nicht das die über 30 Jahre Videospiele mir irgendwie geschadet haben, mich in meiner Entwiklung gestört haben oder mich zu einem AmoklaufendenMassenmörder gemacht haben.Dafür blicke ich zufrieden auf sehr viele schöne Mommente Videospielegeschichte zurück, unterhalte mich mit gleichgesinnten über Strategien und Bosskämpfen,und lasse die größten Abenteuer in meiner Fantasie Revue passieren, die man im normalen Altagsleben gar nichterleben könnte.Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten 30 und mehr JahreVideospielegeschichte 😉

Disco Victim
28. Juni 2010 15:55

@Hodensackus Iaua, da hast du aber jemanden empfindlich getroffen^^Geh gar nicht auf ihn ein, er macht sich einen Spaß daraus andere anzugreifen. Wie ein Geier wartet er auf Aussagen, die er dann zerpflücken kann.@ 16 Million SoCarmes Würstchen, Koks?^^

Thrashmaster
28. Juni 2010 15:25

Verdammte bearbeitungfuktion^^

Thrashmaster
28. Juni 2010 15:23

Also ich weiß ja nicht was ihr beide für ein Problem habt, aber es ist lustig.^^ Stellt euch jetzt mal vor ihr hättet vom Zocken null Ahnung.Dann wärt ihr da, wo die meisten Wissenschaftler sind die solche Studien entwickeln.Auf dem Nullpunkt. Von Nix ne Ahnung aber groß Thesen aufstellen wollen.In euren Fall gehe ich aber schon davon aus, das ihr das eine oder andere Spiel gezockt haben dürft;)aber ich bleib dabei. Man spielt haupsächlich NUR weil man einen gewissen Spaßfaktor entwickelt. Wie und worin sich dieser von Mensch zu Mensch unterscheidet, ist nebensache. Tatsache ist das jeder dabei spaß hat. Ob mans glauben will oder nicht.Die Grundlage um Produkte zu entwickeln??????????Stimmt, deswegen ist der großteil der Spiele auch scheiße (meine Meinung), weil nicht mehr nach dem Spaßfaktor und der dazu gehörigen Unterhaltung programmiert wird, sondern des Geldes wegen. Hauptgrund langeweile??? Das halt ich für ne Lüge. Denn ich lese auch kein Buch nur weil ich langeweile habe, weils einfach viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Nen Buch oder ein Spiel, zockt/ließt man nicht mal ebenso. Außerdem. Wer kauft sich den bitte schön ne Box oder ne PS3 oder ne Wii, nur weil er langeweile hat.????Diese Leute müssen schon echt verzweifelt sein :DAußerdem zockt die menschheit nicht erst seit dem ersten Internetzugang. Auch vorher schon wie jeder weiß. Solche Studien gab es schon zu hauf. Und was haben sie uns, den Spielern, gebracht??? Nichts. Mir zumindest nicht. Mario wurde weder schlechter noch besser. Ubisoft und Konsorten versauen uns wegen solcher, angeblich nützlicher studien, das Spieleerlebnis. Fazit. Für mich hats nichts bewirkt. Ganz im gegenteil. Damals, wo noch keiner irgendwelche Studien gemacht hat, und die Entwickler einfach programmiert haben, war die Welt noch in Ordnung. Die Spiel waren einiges besser. Jeder, der das in frage stellt, hat entweder keine Ahnung oder zockt noch nicht allzu lange um das bewerten zu können.

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 15:18

[quote]was laberst du denn für nen quatsch???rauchen=ungesundbewegung=gesunddas hat doch aber nix mit gut oder schlecht zu tun![/quote]Wirklich? Dann ist es Dir also einerlei, ob Dein Kind viel raucht oder sich viel bewegt? [quote]gesund ist kein moralischer wertmaßstab sondern eine meßbare größe.[/quote]Wirklich? Ist die (Un-)Gesundheit einer Sache nicht eigentlich ein Werturteil, das von subjektiven Interessen abhängig ist? Eine messbare Größe ist, ob ein Neugeborenes sechs Finger an jeder Hand hat. Eine Frage der subjektiven Interessen ist es, ob es deshalb operiert werden soll.

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 15:06

Der Widerspruch besteht darin, dass Du eben sehr wohl letztlich in Kategorien von gut/schlecht oder schwarz/weiß zurückfällst, sobald Du beginnst zu pathologisieren. Dass Du dabei lieber in bester politisch rechter Tradition von gesund/ungesund redest, vermag allenfalls Dich selbst darüber hinwegtäuschen.

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 15:03

[quote]jeder hat seine gründe für das was er macht, gut und schlecht (böse) sind da zu billige kriterien, so einfach ist das nicht. aber natürlich kann ich [b]zwischen gesund und ungesund […] unterscheiden[/b] usw.[/quote]Eben! XD

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 14:56

[quote]natürlich, hab ich doch schon geschrieben. [/quote]Wirklich? Wo? 😕 [quote]ich unterscheide keine freizeitaktivitäten in gut und schlecht[/quote]Da machst Du Dir jetzt aber ganz schön was vor. =)EDIT: Oder willst Du damit sagen, Du findest sie einfach alle schlecht?

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 14:52

[quote=Hodensackus I]alter… sorry wenn ich mal salopp austrete…aber ich finds offensichtlich.[/quote]Gerade dann, wenn der Wechsel von einer rein deskriptiven (objektiven) Sichtweise in eine pathologisierende und somit wertende (subjektive) Betrachtung vollzogen wird, ist *GAR NICHTS* mehr offensichtlich. [quote]ausserdem sehe ich keine vorurteile in dem was ich vertrete. [/quote]Der floskelhafte, üblicherweise politisch rechtskonservative Verweis auf den “”gesunden Menschenverstand”” als Beleg ist nichts weiter als ein verschämt verbrämtes Bekenntnis zum Vorurteil. [quote]ich fordere nur einen selbstkritischen umgang mit dem medium videospiele.[/quote]Nö. Du forderst nicht nur eine kritische Betrachtung, Du gibst auch ihr (vermeintliches) Ergebnis vor. [quote]zu deinen fragen: nein, nein, nein, ja natürlich[/quote]Gut. Dann würde mich als Erweiterung der von Dir bejahten Frage interessieren, ob Du nicht nur den Konsum von Medien (egal ob Videospiele oder Bücher) sondern auch jede andere Freizeitaktivität entsprechend pathologisierend betrachtest. Bzw. falls nein, woran Du die guten von den schlechten trennst. [quote](harry potter habe ich nicht gelesen)[/quote]Müsstest Du das denn erst? Wozu?

16 Million Shades of Colour
28. Juni 2010 14:10

[quote=Hodensackus I]der gesunde menschenverstand sagt das. [/quote]Und mit dieser Phrase hast Du IMHO jeden auch nur im Ansatz wissenschaftlichen Anspruch weeeeiiiit von Dir gewiesen. (Nicht, dass Du ihn je erhoben hättest.)Es wird klar, dass Deine These letztlich die Gestalt eines Vorurteils aufweist. In diesem Zusammenhang wäre mal neben dem mutmaßlichen Kontext irgendwelcher Studien *Dein* Kontext interessant. Z.B.: Hast Du selbst Kinder? Bist Du religiös? Bist Du im Zusammenhang mit Videospielen sozial oder politisch engagiert? Betrachtest Du den Konsum anderer Medien, wie z.B. von Büchern, genauso psychologisierend, um nicht zu sagen pathologisierend? (Nur dann, wenn es Harry Potter ist?)

Beeberman
28. Juni 2010 13:33

@HodensackusDito Spaß ist die Wirkung und nicht der Auslöser!Soziales Umfeld hin oder her, da spielen einfach zu viele Einflüsse mit rein…@OttovonbismarckJa was glaubst du denn bitte warum es spaß macht ? hast du dich das noch nie gefragt ???sex das sel

captain carot
28. Juni 2010 13:28

: Diese Art von Studien ist schon interessant. Alleine schon deshalb, weil Videospiele und Internet ein weit aktiverer Zeitvertreib sind bzw. sein können als etwa Fernsehen und co. früher. Entsprechend dürfte es schon Auswirkungen auf´s Verha