Grammys ehren künftig auch Musik in Videospielen

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Die Grammys werden zur Verleihung im Jahr 2012 generalüberholt – es wird deutlich weniger Kategorien geben, als noch bei der 53. Preisverleihung am 13. Februar in Los Angeles. Erstmals hat nun auch Musik aus Videospielen die Chance, einen Preis abzuräumen.

Zwar erhalten Videospiele keine eigene Kategorie, allerdings werden sie von der Academy künftig als visuelles Medium gewertet – gleichwertig mit Film und TV. Ab nächstem Jahr können Game-Soundtracks in den Kategorien “Music For Visual Media”, “Best Compilation Soundtrack For Visual Media”, “Best Score Soundtrack For Visual Media” und “Best Song Written For Visual Media” einen Grammy Award gewinnen.

Ausschlaggeben war der Song Baba Yetu, der im Februar einen Grammy in der Kategorie “Best Instrumental Arrangement Accompanying Vocalists” abstauben konnte. Der Titel wurde ursprünglich für Civilization IV geschrieben, aber erst als Autor Christopher Tin das Stück in einem Album namens Calling All Dawn zweitverwertete, konnte Baba Yetu auch für einen Grammy nominiert werden.

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14. April 2011 22:28

Das erste Spiel, bei dem ich aufgrund der Musik so richtig schwer beeindruckt war, war “”The last Ninja II”” auf dem C64. Auch “”Apydia”” auf der Amiga 500 war so ein besonderer Moment. Von den neueren Games finde ich einige Musikstücke aus “”Fallout 3″” sehr beeindruckend. Gerade die ruhigen Momente, wenn man durch das zerstörte Washington D.C. geht, beinhalten einige sehr stimmige Musikstücke.

Dark Alucard
14. April 2011 22:21

Bin auch der Meinung dass die Musik oft unterschätzt wird. Was wäre z.B. Castlevania ohne die genialen Melodien?

Max Snake
14. April 2011 12:22

@ Richie1982 Ich verstehe was du meinst, aber ich denke, dass nicht alles Spiele die selbe Orchester eines Hans Zimmer einsetzt. Die Musik von Tactics Ogre: Let us cling together für die PSP setzt auch mit Orchester aber ihr eigenen Musik Richtung und Sha

Gideon Gottfried
14. April 2011 11:29

: Danke für den Hinweis 🙂

Richie1982
14. April 2011 10:34

Schade ist eigentlich, dass besonders der Musik in Videospielen oft die Eigenständigkeit im Vergleich zum Film verloren gegangen ist. Heute setzen die großen Titel doch auch “”nur”” noch bei der Umsetzung der Game Musik auf einen Hans Zimmer. Und der spult ja das selbe Material, wenn auch auch sehr bombastisch, wie in den großen Blockbustern ab. Obwohl ich zumindest den Crysis 2 main Theme durchaus geil finde. ;-)Welche Game Musik der letzten jahre mir noch immer im Ohr ist, sind die Stücke aus Mass effect 1, da diese nicht so sehr auf Orchester-Bombast-Inszenierung gesetzt haben, sondern auch sehr elektronisch daher kamen. PS. Ich hoffe, jeder weiss, worauf ich jetzt hinaus wollte. ;D

14. April 2011 10:11

Ich wollte gerade mit aufzählen anfangen..^^https://www.maniac.de/content/musik-games

13. April 2011 22:07

Tja, im Nachhinein ist da extrem viel auf der Strecke geblieben, so viele brilliante Musikstücke gab es schon in der Spiele-Historie.

Anonymous
Anonymous
13. April 2011 21:31

Ein kleiner Schritt für den Grammy aber ein großer Schritt für das Medium Videospiel…. oder so ^^

rvn
rvn
13. April 2011 20:54

Bin mal gespannt, ob dann nun im nachhinein Symphony of the Night einen bekommt^^

Asaziel
13. April 2011 20:49

Das war ja auch mehr als überfallig.Kleine Anmerkung: Baba Yetu wurde für Civilization 4 gemacht, nicht 5.

ordinary_vanity
13. April 2011 20:05

Endlich! Also meiner Meinung nach müsste auf jeden Fall Heavy Rain einen Grammy kriegen 🙂

EXZELLSION
13. April 2011 19:32

Das ist super! Denn gerade Musik in Spielen wird immer wieder übergangen! Es gibt so viele großartige und abwechslungsreiche Kompositionen die ihren Weg nicht in den Mainstream schaffen! One-Winged-Angel beispielsweise begeistert auch Kumpels von mir die nichts mit Games am Hut haben. “”Mensch, des isch ja mol en geiles Lied, wo kommt en des her?”” höre ich dann immer wieder!