Brendan McNamara: “Die Schließung von Team Bondi war ein langer, schmerzhafter Prozess”

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Vor vielen Jahren sang Roger Whittaker, dass Abschied ein scharfes Schwert sei – und so geht es offensichtlich auch Brendan McNamara, wenn er an die kürzlich erfolgte Schließung seines ehemaligen Entwicklerstudios Team Bondi denkt. Im britischen OPM erzählte er nun, wie er sich dabei genau fühlte.

“Es war ein langer schmerzhafter Prozess”, sagt er und vergleicht die Entwicklung von Videospielen mit einem Marathon. Einige Leute wüssten im Vorfeld nicht, auf was sie sich da einließen. Natürlich würde auch er gerne mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, aber das sei eben nicht möglich. Inzwischen hätten sich jedoch einige Dinge geändert. So gebe es etwa flexiblere Arbeitszeiten.

Dass der Mann weiterhin über ein ordentliches Maß an Selbstüberschätzung verfügt, wird angesichts einiger Vergleiche mit wirklich namhaften Schöpfern klar: So sei Steve Jobs, der kürzlich verstorbene Apple-Chef, nie so sehr verschmäht worden, wie dies bei ihm der Fall gewesen wäre. Als weiteres Beispiel führt er einen Vergleich mit Sam Peckinpah, einem Regisseur aus den 70er-Jahren an, der für seine expliziten Gewaltdarstellungen niemals kritisiert worden wäre.

Team Bondi sorgte im letzten Jahr vor allem mit L.A. Noire und den Streitigkeiten mit Rockstar Games nach dessen Veröffentlichung für Aufsehen.

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tylerkenobi
5. Januar 2012 15:30

ich finde den Typen einfach nur unglaublich ekelhaft. Ist das ein Ohr oder doch eher ein toter Fötus? Man weiß es nicht…

moshschocker
4. Januar 2012 19:47

LA NOIRE war trotz allem ein gelungenes spiel! kann man nich anders sagen…;)

SxyxS
4. Januar 2012 15:51

Der Typ hat schon mit The Getaway bewiesen dass er nix vernünftig zu Ende bringen kann-und ohne Hilfe von Aussen(rockstar) wäre ihm das auch nicht mit LA Noire Gelungen.Ich vermute die Schliessung von Team Bondi hat zudem keine Wirtschaftlichen Gründe-wenn man jahrelang ergibnislos rumeiert ohne das Studio schliessen zu müssen und dann über 4 Millionen Exemplare eines Spieles verkauft u Umsätze im höheren 3stelligen Millionenbetrag verzeichnet u behauptet das Studio der mangelnden Kohle wegen schliessen zu müssen,so stinkt das ganz gewaltig-vermutlich wollte man so entweder hohen Klagen der Arbeitnehmer ob der miesen Arbeitsbedingungen entgehen oder aber irgendwelche steuerlichen Vorteile abgreifen-die Schliessung zu dem Zeitpunkt finanziell zu begründen war aber ein Witz.(ein vergleich zu G W Bush würde besser zu ihm passen)