Todd Howard: “Die PS3-Probleme von Skyrim liegen nicht am Spielstand”

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Zwar wurden der “Stutter Bug” der PS3-Version mit dem aktuellen Patch einigermaßen in den Griff bekommen, Langzeitspieler von The Elder Scrolls V: Skyrim beklagen allerdings mitunter immer noch Performance-Probleme. Allgemein wurde bisher davon ausgegangen, dass diese mit der Größe der Speicherstände zu tun hätten. Überraschenderweise erteilte Todd Howard von Bethesda in einem Interview mit Kotaku dieser Theorie eine Abfuhr.

“Wir haben eine Menge getestet und dieser Titel ist definitiv unser stabilster”, so Howard. Auch bei der PS3 habe man dieses Gefühl gehabt, was wohl doch nicht der Fall sei. Das Problem liege darin, dass eventuelle Fehlfunktionen stark vom Verhalten des Spielers abhängig sein, etwa ob ein bestimmtes Haus betreten oder ein spezieller Trank zubereitet wurde. Dass diese Probleme mit der Größe der Speicherstände zu tun haben, sei eine “generelle Fehleinschätzung.”

Vielmehr ginge der Speicher unterschiedlich mit diversen Gegenständen um. Mit Update 1.20 habe man dies jedoch bereits gut in den Griff bekommen und es mit Version 1.40 weiter optimiert. Geholfen habe dabei, dass viele Leute Bethesda ihre Speicherstände zuschickten.

Ob dass für Betroffene im Nachhinein ein großer Trost ist, lassen wir mal dahingestellt…

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WNxKraid
18. Februar 2012 22:59

[quote]Das Problem liege darin, dass eventuelle Fehlfunktionen stark vom Verhalten des Spielers abhängig sein, etwa ob ein bestimmtes Haus betreten oder ein spezieller Trank zubereitet wurde.[/quote]Mit anderen Worten die Spieler sind schuld, weil die einfach nicht das machen was sie sollen und so das ganze schöne Spiel ruinieren.

Xtremo
17. Februar 2012 18:16

[quote=Oliver Grüner]Problem dabei, Skyrim auf PC benötigt Steam. Deswegen DURFTE ich wegen dem schei… Hersteller eines meiner heiß ersehntesten Spiele der letzten fünf Jahre (neben Guild Wars 2) nicht kaufen und spielen.[/quote]Man kann sich aber auch anstellen. Als wäre die Steamnutzung unzumutbar. Beim Ubisoft Game Launcher oder dem anfangs zweifelhaften Origin könnte ich’s ja verstehen, aber bei Steam?Und warum? Doch wohl nicht, weil du ein 200-Stunden-Spiel nicht weiterverkaufen darfst?

Oliver Gruener
17. Februar 2012 16:08

Skyrim wäre sowieso ein Titel für PC. Wenn ich da sehe, was es auf Nexus schon wieder für schöne Mods gibt … ohne die will ich sowas einfach nicht zocken! Hat mir Oblivion schon unendlich versüßt. Alleine die Better Faces und HD Texturenpatches …Problem dabei, Skyrim auf PC benötigt Steam. Deswegen DURFTE ich wegen dem schei… Hersteller eines meiner heiß ersehntesten Spiele der letzten fünf Jahre (neben Guild Wars 2) nicht kaufen und spielen. Echt zum Ko…

johnny.walker
17. Februar 2012 14:42

@dmhaver: Ich hätte da eine neue Quest: Real Life 😉

dmhvader
17. Februar 2012 14:11

Meine PS3-Version läuft aber jetzt wieder richtig souverän nach dem Patch bei einer Spielzeit von 190 Std.! Finde jetzt nur keine Aufgaben mehr – habe anscheinend schon alles abgegrast!

GaiusZero
17. Februar 2012 13:33

Ist doch wieder das alte Lied. Kürzere Entwicklungszeit ist wohl günstiger als Patches.

bastien
17. Februar 2012 13:07

Verwunderlich nur warum der Titel nicht vorab durch Testspiele geprobt wurden. Anscheinend sind die “”Testspieler”” jetzt der Kunde.