Wenn sich zwei renommierte Entwickler für ein Projekt zusammenschließen, klingt das erstmal spannend – wie im Falle Metal Gear Rising: Revengeance. Kojima Productions merkte, dass man für die Metzelei um Protagonist Raiden Hilfe von Spezialisten benötigte – die Idee, alles im Spiel mit dem Katana in Stücke zu hauen, erwies sich als schwierig umsetzbar. Man bat Platinum Games, die sich mit Bayonetta einen Namen gemacht haben, die Entwicklung zu übernehmen.
Diese willigten ein – und die Szene war ob des Projekts gespannt. Nun erklärte Yuji Korekado von Kojima Productions, dass hinter den Kulissen wohl ähnlich viele Kämpfe ausgefochten wurden wie im fertigen Spiel. Der Grund: für beide Entwickler ist Spieleentwicklung eine Glaubenssache.
Im Gespräch mit EDGE erklärte Yuji Korekado: “Platinum Games ist ein Studio, das Kojima Productions sehr ähnlich ist – sie haben eine sehr eigene Glaubensvorstellung bezüglich ihrer Spieleentwicklung”, erklärte er. “Sie haben Dinge, die sie nicht bereit sind, zu ändern, weil sie daran glauben. Bei Kojima Productions haben wir die gleiche, starke Auffassung davon, wie man bessere Spiele erschafft. Aber weil wir uns so ähnlich sind, wenn es darum ging, etwas zu verändern, gerieten wir die ganze Zeit aneinander. Es knallte immer zwischen uns. Wir hatten zu diskutieren.”
Wie sich der Kampf der Kreativen auf das fertige Produkt auswirkte, werden wir im Februar 2013 erleben – dann erscheint Metal Gear Rising: Revengeance für PS3 und Xbox 360.









@ moralesHab Grad nochmal nachgefragt…also spielerisch Top, aber die zwischensequenzen wirken deplatziert, sind peinlich und vollkommen überzogen für ein Metal gear…aber hey es ist halt seine lieblingsserie und ich kanns irgendwo nachvollziehen, wenn
@gutsdein kollege ist speziell. ich finde twin snakes das beste metal gear, nebendem original. denn genau weil es ein remakevom besten ist mit verbesserungen. die zwischen sequenzen finde ich super, aber das ist geschmacksacheund in diesem fall, jedem das
Ok, Ist das verrückt. xD Da habe ich wohl falsch verstanden.
@ MaxKurioserweise ja, bayonetta und mad world findet er richtig gut, aber er ist echt Metal Gear purist, z.B. twin snakes aufm gamecube was im Grunde ja nur ein remake des ps1 erstlings ist, mit überstylish durchchoreographierten zwischensequenzen allerd
@ Guts Ich möchte deiner bester Freund nicht beleigiden, aber hatte er jemals ein Spiel von Platinum Games gespielt oder gehört?
Die Metal Gear hardcore Fans werden glaub ich eh nicht allzuviel Spaß haben mit revengeance, einer meiner besten Freunde kann sich echt Übelst in rage reden, wenns um revengeance geht 🙂
Hehe, da sind ein paar Sturköppe aneinandergeknallt! ^^ Aber ich kanns besonders aus Sicht vom Herr Kojima nachvollziehen. Seine Serie ist ihm (zu Recht) heilig und er wird sicher nicht immer einverstanden gewesen sein mit Dingen die Platinum-Games anstellen wollte, weils innerhalb Kojimas fiktiven Universum vielleicht nicht gepasst hätte.Bin gespannt auf das Endprodukt! 🙂
Gelebte Dialektik zum Wohle der Spielkultur. Bei den letzten CoD´s gab`s sicher weniger künstlerische Differenzen.