Next-Gen-Konsolen

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Wieder fühlt sich jemand berufen, dass Ende der Spielkonsolen vorauszusagen – diesmal Phil Eisler vom Grafikkartenspezialisten Nvidia.

Im Gespräch mit VentureBeat erklärte Eisler, dass die nächste Iteration der Spielekonsolen die letzte sein wird, da dem Cloud-Gaming die Zukunft gehört – keine wirklich neue These, wie man weiß. Allerdings ist es auch sein Job, das Spielen in der Cloud zu bewerben, denn er ist General Manager für Nvidias “GeForce Grid“-Technologie, deren Prozessoren speziell für die Cloud entwickelt wurden.

“Man sagt, dies sei die letzte Konsolen[Generation], und ich glaube das auch”, erklärte Eisler. Die letzte [Konsolengeneration] ist technisch gesehen fast 10 Jahre alt. Wie sich im Lauf der Zeit gezeigt hat, ist das Gute an Cloud-Gaming, dass es jedes Jahr besser wird. Einer der Gründe, warum wir darin investiert haben, ist, dass wir heute zwar Probleme haben, diese aber alle lösbar sind und in die richtige Richtung gehen. Die Bandbreite steigt. Die Kosten für Server-Räume sind gefallen. Wir senken die Latenzzeit. […] Die Erfahrung wird von Jahr zu Jahr besser, bis zu dem Punkt, an dem ich denke, dass es wird die vorherrschende Art sein wird, wie Menschen spielen werden.”

Als Beweis für das Potential des Cloud-Gamings führt er Sonys Kauf des Spieldienst-Anbieters GaiKai auf (wir berichteten hier): “Offensichtlich glaubt Sony genug daran, um darin 380 Millionen Dollar zu investieren, sagte er. “Jedem im Spielkonsolen-Business wurde nun klar bewusst, welches Potential darin steckt, Spiele auf den TV zu streamen.”

Doch es gibt auch Negativ-Beispiele: GaiKai-Konkurrent OnLive schlitterte in die Insolvenz, da man nicht genung Abonnenten für seinen Dienst begeistern konnte; erst im letzten Augenblick rettete ein Käufer den Cloud-Gaming-Anbieter vor dem Aus (wir berichteten hier). Doch nach Eislers Meinung waren die Probleme von OnLive hausgemacht und lagen nicht am Cloud-Gaming selbst.

Wer mehr über Nvidias “GeForce Grid“-Prozessor wissen möchte: das komplette Interview ist bei VentureBeat nachzulesen.


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Xtremo
27. September 2012 1:17

[quote=Kamek]Das Argument mit steigenden Bandbreiten wird immer wieder gerne gebracht. Allerdings wird ständig vergessen, daß der Datenumfang von technisch anspruchsvollen Spielen schneller steigt.[/quote]Es geht hier aber nicht um die Größe der Spiele, sondern um die Bitrate des Videostreams. Je schneller die Internetanbindung, destro höher die Bitrate, umso besser die Bildqualität.Das ist auch – neben dem unbestreitbar vorhandenen, störenden Inputlag und der Serverabhängigkeit – mein größter Kritikpunkt an Cloudgaming. [b]Crysis 2[/b] bspw. mag zwar auf den Gaikai-Servern in maximalen Details laufen, sieht durch die Videokompression aber [u]deutlich[/u] schwächer aus als auf den Konsolen.Bei [b]Battlefield 3[/b] beschwerten sich zahlreiche PS3-User über das lange vorhandene Input-Lag, welches vor kurzem endlich gefixt wurde. Nun… bei Gaikai gibt’s das in schlimmerer Form in [u]jedem[/u] Spiel. Da ist noch viel Raum für Verbesserung.

Valis
26. September 2012 19:40

@Lobo:Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber du redest von Deutschland. Denkst du einem OnLive oder Gakai ist es wichtig ob hier in Deutschland schnelles Internet liegt? USA ist der wichtige Markt, und wenn es da läuft ist Deutschland vielleicht noch ein

Fuffelpups
26. September 2012 9:58

Mit Cloud Gaming hab ich so meine Probleme…Wenn ich ein Spiel digital erwerbe, dann bin ich wenigstens im Besitz der Daten und kann es auch spielen wenn der Service abgeschaltet wird, solange ich meine Daten nicht lösche. Wenn nun aber der Cloud Dienstleister seine Pforten schließen muss, dann sind “”meine”” Spiele futsch. Spiele digital kaufen mach ich gerne mit aber dieses Cloud gedöns kommt mir nicht ins Haus, never ever.

Richie1982
26. September 2012 9:29

Ähh…der weiß aber schon, dass der Cloudgamer im Allgemeinen dann keine Highend Graka mehr braucht, da alles auf den Servern berechnet wird. Da tuts wahrscheinlich schon fast eine Onbord Karte. 😀

captain carot
25. September 2012 20:19

Der PC stirbt (seit 20 Jahren), die Konsolen sterben (seit 20 Jahren)…Ich seh das vorläufig noch ziemlich entspannt. Gaikai ag zwar aufgekauft sein, war bis dahin aber nicht erfolgreich und onLive war vor kurzem Pleite, wurde aber in letzter Sekunde gerettet.Irgendwie kann ich mir da eher vorstellen, das irgendwann alles auf Smartphone und Tablet läuft. Unterwegs per Touchscreen oder Ansteckcontroller direkt auf dem Handy, zu Hause dann per Wireless HDMI und Bluetoothcontroller am Fernseher/Beamer.

25. September 2012 19:30

Wir Hardcore Zocker wollen doch einen gesunden Konkurrenzkampf zwischen den verschiedenen Hardwareanbietern und wir wollen die Hardware arbeiten sehen.Für mich ist so ein anonymer Dienst zu allgemein und ich bin mir sicher das Nvidia auch in 10 Jahren GPUs für Konsolen entwickeln wird oder nicht?

25. September 2012 18:56

[quote=Valis]

Im Grunde hat er ja sogar ein bisschen Recht. Vor 10 Jahren konnte man sich den DLC Wahnsinn auch noch nicht vorstellen. Heute ist es Standard. Wer weiss was in 10 Jahren als “”normal”” angesehen wird. Und wenn jeder Glasfaser Internet mit einem Ping von unter 20ms hat, dann lasse ich mich auch gerne auf Streaming Dienste ein. Falls es allerdings immer noch eine Alternative in Form von Daten auf meinem Gerät geht, dann würde ich jederzeit diese Alternative wählen.

[/quote]von einer flächendeckenden versorgung mit highspeed internet sind wir in deutschland noch meilenweit entfernt. und somit sind solche dienste wohl für die meissten menschen hier zukunftsmusik.

Pit Boy 4000
25. September 2012 18:48

Muss sagen dass ich da voll einer Meinung bin, was wird dann aus den guten alten LAN Partys? Solange es alternativen zum cloud gaming gibt werde ich diese nutzen, bunte DVD hüllen und zusammen durchzockte nächte sind durch nichts zu ersetzen.

cloud1429
25. September 2012 17:49

Ich werde niemals an cloud-gaming ran gehen. Ich mag es nicht nur Besitzer des Spieles zu sein. Wenn ich Geld ausgebe, will ich auch Eigentümer davon sein, in Form von einem Medium das ich anfassen kann. Und später, wenn ich es nicht mehr will, an einen Freund verschenken oder verkaufen kann.

leganfuh
25. September 2012 14:33

Jeder kann in die Zukunft spinnen, aber keiner kann sagen was sein wird. Mir persönlich ist es ja egal, wie gezockt wir. Ich will nur gute Qualität. Wertige Ausreißer aus dem Einheitsbrei und auch mal ein gemütliches Games ganz ohne Online-Zeug. Also es sollte auch möglich sein, mal was komplett zu loaden und dann zu zocken auch wenn keine Verbindung besteht.

25. September 2012 13:55

*GÄÄÄHHHHN*

dmhvader
25. September 2012 13:11

Siehste, solche Leute sitzen heute an wichtigen Hebeln! Kein Wunder, dass wir Wirtschaftskrise haben!

andy121262
25. September 2012 12:43

An sil3nt Chill.Besser kann man das nicht schreiben.

andy121262
25. September 2012 12:38

Alles blabla, vor 20 Jahren dachten auch alle wir würden über die Straßen fliegen und nicht mehr fahren.So schnell geht das nun auch alles nicht .Und solange es eine Nachfrage gibt wird es auch in 10 jahren eine neue Konsolengeneration geben.

Sil3ntChill
25. September 2012 12:36

Cloud-Gaming oder Stream-Gaming wird vermutlich in den nächsten 10 Jahren in den “”Industrieländern”” flächendeckend möglich sein. Das bezweifelt auch sicherlich keiner. Ob Cloud-Gaming in 10 Jahren nicht eventuell schon wieder durch eine andere Möglichkeit “”ersetzt”” werden kann, vermag Otto-Normal-Verbraucher sicher auch nicht zu orakeln.Wenns aber um das Hier und Jetzt geht, dann bleibe ich bei meiner (evtl. antiquierten) Meinung: Mir sind und bleiben Medien lieber, die ich anfassen kann, mir ins Regal stellen kann und lokal auf meinem Speichermedium lagern kann. Das ist sicherlich ein Generationsding. Ich bin eben mit den haptischen Medien aufgewachsen und habe dafür meine Vorliebe. Die Generationen nach mir wachsen evtl. gar nicht mehr mit “”lokalen”” Datenträgern auf. Dementsprechend wird sich in der Hinsicht einiges ändern. Auch ich, als alter Knochen, kann und werde mich der zunehmenden Digitalisierung nicht verschließen. Aber meine Vorliebe, die Dinge die ich kaufe, auch wirklich zu “”besitzen”” und in mein Regal stellen zu können, bleibt bestehen. Ist ein wenig so wie mit den guten alten Büchern. In Zeiten der E-Reader/Tablets etc. wirken Printmedien vielleicht angestaubt. Für mich ist es allerdings kein Vergleich, ob ich ein Buch als solches in den Händen halte, oder es auf einem Bildschirm betrachte. Das “”Lesegefühl”” ist anders. Für mich ist es wesentlich unangenehmer einen entsprechend langen Text auf einem Bildschirm zu lesen, als ihn auf Papier gedruckt zu konsumieren. (Ja ich weiß, das ist ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen, aber immerhin sind beide Früchte 😉 ).

rvn
rvn
25. September 2012 12:12

10 Jahre sind unfassbar viel Zeit. Die Zeitspanne zwischen SNES und PS2 beträgt 10 Jahre und wie man sieht, hat sich dort jede Menge entwickelt.

Valis
25. September 2012 12:06

Im Grunde hat er ja sogar ein bisschen Recht. Vor 10 Jahren konnte man sich den DLC Wahnsinn auch noch nicht vorstellen. Heute ist es Standard. Wer weiss was in 10 Jahren als “”normal”” angesehen wird. Und wenn jeder Glasfaser Internet mit einem Ping von unter 20ms hat, dann lasse ich mich auch gerne auf Streaming Dienste ein. Falls es allerdings immer noch eine Alternative in Form von Daten auf meinem Gerät geht, dann würde ich jederzeit diese Alternative wählen.

APT
APT
25. September 2012 12:03

Und ich soll auf eine Firma hören die es nicht gebacken bekommt, 10 jahre alte bugs in ihren Treiber routinen zu fixen? Nö lass ma : P